Kinder brauchen Eltern. Kinder brauchen beide Eltern!


Die psychosozialen Folgen des Vaterverlusts sind ein vergleichbares Trauma wie beim Verlust der Mutter.


Vaterlosigkeit führt zu:

Aktuelles



27.06.2016

Wie Manuela Schwesig Männerpolitik sabotiert

Weil Männerpolitik in Deutschland zu kurz kommt, kümmern sich immer mehr Graswurzelaktivisten eigenständig darum. Aber die werden aus dem Hause Schwesig hart attackiert.

der Freitag

26.06.2016

Die Allmacht der Jugendämter - Warum beim Umgangsrecht oft Willkür herrscht

Kommt es zwischen Eltern zum Streit um das Kind, müssen Jugendämter dafür sorgen, dass die Kinder trotzdem einen guten Kontakt zu beiden Eltern behalten. Soweit der Wille des Gesetzgebers. In der Praxis, klagen Eltern, läuft es oft ganz anders.

SWR (7 Minuten)

26.06.2016

Wie Väter um Sorge und Umgang kämpfen

Kinder haben ein Recht auf beide Eltern. Doch das verlieren Paare nach einer Trennung oft aus den Augen, wenn sie sich vor Gericht ums Kind streiten. Das deutsche Familienrecht macht es den Vätern schwer: Trotz verschiedener Reformen wird nach wie vor überwiegend der Mutter das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder zugesprochen.

Deutschlandfunk (45 Minuten)

23.06.2016

Rechte von Großeltern

Großeltern haben ein sogenanntes Umgangsrecht. Das heißt, sie haben Anspruch darauf, ihre Enkel regelmäßig zu sehen. Geregelt ist das im Bürgerlichen Gesetzbuch unter Paragraf 1685. Dort findet man keine festen Zeiten, sondern das Kindswohl steht im Vordergrund. Welche Rechte aber haben Großeltern im Fall einer Krankheit oder eines Unfalls des Kindes? Und dürfen sie ihre Enkel einfach so im Kindergarten abholen? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier.

MDR

22.06.2016

Erste Gewaltschutzwohnung für Männer in Gera

Der Verein "Gleichmaß" in Gera bietet seit Jahren Beratungen für von häuslicher Gewalt betroffene Männer an. Beinahe ähnlich lange sucht der Vorstand nach einer Gewaltschutzwohnung für Männer. Jetzt ist es soweit: Ab kommendem Monat stellt der Verein eine Notunterkunft zur Verfügung.

TLZ

21.06.2016

Immer mehr Männer sind lieber Single

Es gibt mittlerweile immer mehr Männer, die allein leben und lieber Single sind, was vor allem die jungen Männer im heiratsfähigen Alter betrifft, bei denen es sich um die etwa 18- bis 35-Jährigen handelt. Doch auch aufwärts zeigt sich dieser Trend immer noch. Eine Beziehung oder sogar Heirat erscheint vielen Männern aufgrund der Gefahren, die eine Partnerschaft für sie verbirgt, viel zu riskant. Schon seit vielen Jahren steigt daher die Zahl der Singles unter den Männern stark an.

DER NEUE MANN

07.06.2016

Der Begriff "alleinerziehend" diskriminiert Männer

Heiko Maas und Andrea Nahles haben sich von ihren Partnern getrennt. Nun zählen sie zu den sogenannten Alleinerziehenden. Eine wachsende Gruppe, für die sich nicht nur die Bezeichnung ändern muss.

Die Welt

07.06.2016

Starb der Hamburger Radfahrer wegen eines Streits um seine Tochter?

Ein 28-jähriger wird in Hamburg auf offener Straße erschossen. Der Radfahrer befindet sich zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zu seiner Tochter. Ein Streit um das Mädchen steht möglicherweise hinter der Bluttat.

Focus

06.06.2016

Dem Jugendamt fehlen qualifizierte Bewerber

Spandau. Wie überall in Berlin ist auch im Jugendamt Spandau der Personalmangel akut. Gewerkschafter riefen darum zur Demo auf. Auch das Bezirksamt macht sich auf Landesebene stark.

Weiße Fahnen und Transparente, schwarze Kleidung und Müllsäcke: Mit einer symbolträchtigen Großdemo vor der Senatsfinanzverwaltung und dem Roten Rathaus machten Berufsverbände und Gewerkschaftler am 2. Juni auf die prekäre Personalsituation in Berlins Jugendämtern aufmerksam. Seit Jahren kämpfen die Mitarbeiter dort um bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal. Neue Stellen können nicht besetzt werden, weil Fachkräfte fehlen oder nicht lange bleiben.



Berliner Woche

06.06.2016

Als wahnsinnig abgestempelt

Wie unbequeme Kläger mit fragwürdigen Gutachten mundtot gemacht werden

Report Mainz, ARD, am Dienstag, den 07.06.2016, 21.45 Uhr

SWR

02.06.2016

Echos auf unser Pressegespräch

In Oktober 2015 hielten wir ein Pressegespräch beim Presseklub München. Erfreulich viele Medien interessierten sich für die Belange der Trennungskinder und -eltern.

Berichte erstatteten u.A. folgende Medien:

MünchenTV

Bayerische Rundfunk

Sat1 Bayern

Frankenpost

Oberpfalznetz

Unternehmen Heute

Politikexpress

02.06.2016

Jahresbericht des Vorstandes

Jahresbericht 2015-2016

02.06.2016

Am Samstag, den 11. Juni organisiert der Väteraufbruch Köln eine Demo für eine Reform des Familienrechts und gegen die Diskriminierung von Vätern

Dazu sind alle Interessierten auch aus anderen Regionen herzlich eingeladen. Nach in den vergangenen Jahren vorhergehenden lokalen Demos in Frankfurt, Fulda, Hameln und Hamburg soll nun auch die Öffentlichkeit in Köln auf die Missstände und den dringenden Reformbedarf aufmerksam gemacht werden.

Die Demo startet am 11. Juni um 13:00 Uhr in Köln am Friesenplatz und endet nach einer Abschlusskundgebung gegen 18:00 Uhr am Dom. Musikalisch umrahmt wird die Demo von dem Musiker Michael Pfennig. Nach Abschluss der Demo präsentiert der Verein zusammen mit dem Produzenten Peter Kees um 19:30 den Film „Vaterlandschaften“.

Wer wegen einer weiteren Anreise eine Übernachtungsmöglichkeit bei einem Kölner Vater sucht, wende sich bitte an koeln@vafk.de. Weitere Details zur Demo stehen auf der WEB-Seite http://www.vafk-koeln.de/demo



24.06.2015

Allmacht der Jugendämter - Warum beim Umgangsrecht oft Willkür herrscht

Kommt es zwischen den Eltern zum Streit um das Kind, müssen Jugendämter beraten und dafür sorgen, dass Kinder auch trotz einer Trennung einen guten Kontakt zu beiden Eltern behalten. Soweit der Wille des Gesetzgebers. In der Praxis, klagen Eltern, läuft es oft ganz anders.

SWR

24.06.2015

Zahlväter trotz Wechselmodell

Wenn sich Eltern trennen, ist das immer auch schwierig für die Kinder. Immer mehr Väter wollen sich gleichberechtigt mit der Mutter um die Kinder kümmern. Doch statt den Betreuungsaufwand anzuerkennen, werden engagierte Väter vom Gesetzgeber ausgebremst.

Bayerischer Rundfunk

14.05.2015

Papa macht Kinder selbstbewusst

Väter sind für die Entwicklung ihrer Kinder genauso wichtig wie die Mütter. Eine ganz besondere Rolle spielen sie bei der geistigen Entwicklung.

Augsburger Allgemeine

13.05.2015

Stadt Gelsenkirchen trennt sich von Jugendamtsleitern

Stadt Gelsenkirchen trennt sich von den beiden Chefs des Jugendamtes. Stellvertreter erhält fristlose Kündigung, Amtsleiter bot Aufhebungsvertrag an.

Der Westen

07.05.2015

Stadt steckt Sohn in Wohngruppe - Vater soll zahlen

Bei einem Sorgerechtsstreit hat die Stadt einen zehnjährigen Jungen gegen den Willen seines Vaters über ein halbes Jahr in einem Wohngruppe untergebracht. Nun soll der Vater dafür über 2600 Euro zahlen. Ausgelöst worden war die Unterbringung des Jungen von einem fehlerhaften Gutachten.

Der Westen

07.05.2015

Kinderschutzbund in Jugendamt-Skandal verwickelt

Der Kinderschutzbund (DKSB) Gelsenkirchen ist in den Jugendamt-Skandal um Kinder, die in einem Heim in Ungarn untergebracht wurden, verwickelt - "und das im großen Stil". Das gab Friedhelm Güthoff, NRW-Geschäftsführer des DKSB, nach internen Recherchen bekannt.

RP Online

07.05.2015

"Ich bin der Zahlvater – und es kotzt mich an"

Unser Autor hat drei Kinder, lebt seit zehn Jahren getrennt von seiner Ex-Frau und hat es satt, nur die Rolle des Zahlvaters übernehmen zu dürfen. Ein Plädoyer für ein gerechteres Scheidungsrecht.

Die Welt

02.05.2015

Mit Heimkindern Kasse machen - Jugendamtsleiter beurlaubt

Besonders schwere Vorwürfe gegen den Leiter des Gelsenkirchener Jugendamtes, Alfons Wissmann, und seinen Stellvertreter, Thomas Frings, erhebt ein Bericht der ARD-Sendung "Monitor". Demnach sollen die beiden Männer ihre Funktion an der Spitze des Jugendamtes ausgenutzt haben, um mit Kindern, die in staatlicher Obhut waren, Geld zu verdienen. 5

Der Westen

Monitor (10 Min.)

24.04.2015

Getrennt Erziehende werden vom Gesetzgeber über den Tisch gezogen

Die große Koalition hatte lange darum gerungen. Jetzt hat der Bundestag einen Gesetzesentwurf zur Anhebung von Familienleistungen auf den Weg gebracht. Eine große Tat ist das nicht. Die Politik folgt damit lediglich den Vorgaben des Existenzminimumberichts. Er schreibt vor, was Erwachsenen und Kindern steuerfrei zum Leben übrig bleiben muss. Deshalb müssen Kinderfreibetrag und Kindergeld angehoben werden. Zusätzlich haben sich die Koalitionsfraktionen auf eine weitere Entlastung der 1,6 Millionen Alleinerziehenden geeinigt. Sie können in Zukunft einen höheren Steuerfreibetrag geltend machen.

Die Welt

22.04.2015

Kindeswohlindustrie - In der Jugendhilfe können private Träger und Gutachter viel Geld verdienen

Auch im sensiblen Bereich der Jugendhilfe sind in der Bundesrepublik mittlerweile zahlreiche genuine Aufgaben des Staates privatisiert. Es hat sich ein riesiges Netz freier Träger gebildet, die Heime betreiben, sogenannte Familienhilfen stellen und vieles mehr. Der Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker, der bundesweit Eltern und Kinder vor Familiengerichten vertritt, sprach gegenüber jW von einer regelrechten »Kindeswohlindustrie«.

Junge Welt

22.04.2015

Bei Trennung Kinder nicht in Loyalitätskonflikte bringen

Loyalitätskonflikte mit den Eltern stellen für Kinder den häufigsten Stressfaktor im Zusammenhang mit der Trennung ihrer Eltern dar. Im Loyalitätskonflikt steht ein Kind zwischen den elterlichen Fronten, denn Loyalität zu einem Elternteil bringt Disloyalität zum anderen Elternteil mit sich. Dieses Dilemma gefährdet die Eltern-Kind-Beziehung und gilt als maßgebend für die kurz- und mittelfristige Anpassung des Kindes nach der Scheidung.

Neurologen und Psychiater im Netz

22.04.2015

Schwesig prüft Umgangsrecht geschiedener Eltern

Rund 170.000 Kinder sind jährlich von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Familienministerin Manuela Schwesig strebt nun eine Neuregelung des Umgangsrechts an. Im Mittelpunkt steht das Kindeswohl.

Auch das Bundesjustizministerium will sich in Kürze mit dem Thema Umgangsrecht und Unterhalt beschäftigen. Am 4. Mai lädt es zu einem Symposium zum Thema "Unterhalt im Wechselmodell sowie bei erweitertem Umgang". Dazu sind auch Experten aus der Wissenschaft geladen.

Bei Scheidungen wird in Deutschland in den meisten Fällen der Mutter das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder zugesprochen. Zunehmend kritisieren Väterverbände diese Praxis.

Die Welt



Pressemitteilung von MdB Weinberg (CDU), 06.06.2014

14.04.2015

Aufstand der Entrechteten

Mama betreut, Papa blecht? Immer mehr Trennungsväter wollen sich damit nicht mehr abfinden. Sie möchten mehr sein als nur Zahlmeister – und pochen auf eine Neuordnung des Unterhaltsrechts.

Die Welt

13.04.2015

Wechselmodell nach der Trennung

Getrennt lebende Mütter und Väter wollen heute immer häufiger, dass ihre Kinder nicht mehr nur bei einem Elternteil leben. Sie entscheiden sich dann für das Wechselmodell, auch Paritätsmodell genannt, bei dem der Nachwuchs abwechselnd bei beiden Elternteilen wohnt, und zwar in einem möglichst gleichberechtigten Verhältnis. Ein Experte erläutert die Vorteile dieses Familienkonzepts.

T-Online

09.04.2015

Wie Familiengerichte versagen

Kinder haben ein Recht auf beide Eltern. Das verlieren Paare nach einer Trennung oft aus den Augen, wenn sie sich vor Gericht ums Kind streiten. Familienrichter sind mit solchen Kämpfen häufig überfordert - zumal es Menschen gibt, die ein Interesse daran haben, dass die Prozesse lang und teuer werden.

Familienrichter entscheiden mit über das Schicksal von Kindern, aber sie werden darauf nicht ausreichend vorbereitet, sagt der pensionierte Familienrichter Jürgen Rudolph. An deutschen Familiengerichten herrsche "eine katastrophale Desinformation". Jürgen Rudolph erzählt, auch er selbst sei bei seiner Berufung zum Familienrichter komplett ohne Vorbereitung in die neue Aufgabe "hineingeworfen worden".

Jedes Jahr sind etwa 170.000 Kinder und Jugendliche von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Hinzu kommen Tausende von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern sich in einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft trennen. Etwa 30.000 Kinder und Jugendliche erleben eine sogenannte "hoch strittige Elternschaft" im Kontext der Trennung/Scheidung. Darüber hinaus werden über 40.000 Kinder und Jugendliche jährlich im Rahmen einer Inobhutnahme von ihren Eltern getrennt. Für knapp 52.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begann im Jahr 2012 eine erzieherische Hilfe außerhalb ihres Elternhauses in einer Pflegefamilie, in einer Einrichtung oder in sonstigen Formen betreuten Wohnens.

BR

08.03.2015

Oberpfalz: Väterfeindlicher Gerichtsbeschluss billigt Kindesentführung

Obwohl die Mutter das Kind rechtswidrig in Tschechien entführte, weigert sich das Gericht die Entführung zu ahnden.

Oberpfalznetz

07.03.2015

Ministerium will Standards für Gutachten einführen

OLG Hamm schafft Rechtklarheit bei der Frage, ob man bei einer familienpsychologischen oder psychiatrischen Begutachtung durch ein Gericht eine Begleitperson zum Gutachter mitnehmen darf.

Das OLG Hamm hat in einer Entscheidung vom 03.02.2015 klargestellt, dass ein zu Untersuchender generell bei seiner Untersuchung eine Begleitperson, die während der gesamten Dauer der Exploration Anwesenheitsrechte hat, mitnehmen darf. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei der Gesichtspunkt, dass ein medizinisch oder psychologisch zu begutachtender Beteiligter ansonsten keine Möglichkeit hat, gegenüber Behauptungen und Wahrnehmungen aber auch Erfindungen des Sachverständigen im Wege des effektiven Rechtsschutzes zu wehren.

Wenn der Gutachter nach Vorliegen des Gutachtens den Hergang einer Untersuchung oder eines Explorationsgesprächs fälscht und die Unrichtigkeit der Wiedergabe dann nicht ausnahmsweise durch objektive Anhaltspunkte bewiesen werden kann, hat der Beteiligte künftig die Möglichkeit, sich im Wege des Zeugenbewieses erfolgreich gegen ein nachteiliges Gutachtenergebnis zu wehren. Die Hinzuziehung einer Begleitperson erlaubt es ihm in diesem Fall, mit Aussicht auf Erfolg einen Zeugenbeweis anzutreten.

Justiz NRW

21.01.2015

Ministerium will Standards für Gutachten einführen

"Das Bundesjustizministerium will schärfere fachliche Anforderungen für Experten-Gutachten in Familienstreitigkeiten formulieren. Der Parlamentarische Staatssekretär des Ministeriums, Christian Lange, sagte dem ARD-Magazin FAKT auf Anfrage, das Ministerium wolle "so schnell wie möglich" auf eine gesetzliche Regelung für Qualitätsstandards von Gutachten hinarbeiten, die von Familiengerichten in Auftrag gegeben werden. Zwar könne man derzeit nicht sagen, wann solche Standards vorliegen werden. "Aber ich kann Ihnen sagen, wir tun alles, damit es so schnell wie möglich geht", sagte Lange."

Die Qualitätsstandards und Regeln, wie Richter bei der Bewertung eines Sachverständigengutachtens umzugehen haben, werden bereits durch die mehrfache höchstrichterliche Rechtsprechung festgelegt. Nur, die Richter halten sich nicht daran. MDR

16.01.2015

Andrea Nahles glaubt nicht mehr daran, dass Vollzeitarbeit und Familie vereinbar sind.

Kann man sich zur Familienpolitik noch biederer, rückständiger und altmodischer äußern als so: „Über dieses angebliche Ideal, beide arbeiten Vollzeit und sind glücklich dabei, kann ich nur lachen. Es ist für viele Paare schlicht eine Überforderung.“ Das hat nicht etwa ein hinterwäldlerischer CSU-Veteran beim dritten Bier vor sich hingegrummelt; auch keine fünffache CDU-Mutter, die Konrad Adenauer noch persönlich kannte; nicht einmal die AfD war dazu imstande.

Nein, diese Absage an das gesellschaftspolitische Leitbild der Ganztags-Doppelverdiener-Eltern stammt von Andrea Nahles. Genau, von jener Andrea Nahles vom linken Flügel der SPD, die bisher als Bundesarbeitsministerin Vorkämpferin für ein modernes Mutterbild war: acht Stunden täglich das Bruttosozialprodukt steigern und die lieben Kleinen bei zertifizierten Erzieherinnen in staatlichen Ganztags-Kitas parken und fördern lassen.

Der EGMR hat einstimmig eine Verletzung von Art. 8 und eine Verletzung von Art. 13 i.V.m. Art. 8 EMRK festgestellt. Az. 62198/11

Cicero

16.01.2015

Entschädigung wegen säumiger Gerichtsentscheidung

Straßburg Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Fall von Kontaktrecht zwischen Vater und Kind die Überlänge von Justizverfahren in Deutschland gerügt. Der 52 Jahre alte Mann aus Heidelberg habe keine rechtliche Möglichkeit gehabt, die Verfahren zu beschleunigen, um den Umgang mit seinem nichtehelichen Sohn zu ermöglichen, hieß es in dem Urteil von Donnerstag in Straßburg.

Der EGMR hat einstimmig eine Verletzung von Art. 8 und eine Verletzung von Art. 13 i.V.m. Art. 8 EMRK festgestellt. Az. 62198/11

Handelsblatt

22.12.2014

Jugendämter in Deutschland - Wie wir unsere Kinder retten können

- Jugendämter müssen schwierige Entscheidungen treffen: Greifen sie zu schnell ein, verletzen sie das Elternrecht. Warten sie zu lange, droht eine Katastrophe.

- Die ausreichende Überprüfung des Kindeswohls gelingt den Ämtern mit der aktuellen personellen Ausstattung nicht.

- Das Zusammenspiel von Ämtern und Gerichten ist nach deutschem Recht Glückssache.

Süddeutsche

10.12.2014

„Bitte hole mich aus dieser schrecklichen Familie“

Die elfjährige Chantal, die an einer Überdosis Methadon starb, wollte ihre drogensüchtigen Pflegeeltern unbedingt verlassen. Das geht aus einem Brief an ihren leiblichen Vater hervor. Doch das Jugendamt maß dem offenbar keine Bedeutung zu.

FAZ

08.12.2014

Notwendiger Selbstbehalt jetzt bei 1.080 Euro bzw. 880 Euro

Die Oberlandesgerichte haben gemeinsam mit der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstags beschlossen, die Selbstbehaltssätze anzuheben. Die neuen und alten Selbstbehalte sehen Sie in der folgenden Tabelle. Stichtag für die Anhebung ist der 1. Januar 2015.

Familienrecht.de

08.12.2014

Entziehung des Sorgerechts setzt genaue und konkrete Feststellungen zur Kindeswohlgefährdung voraus

Das Bundesverfassungsgericht hat sich im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde mit dem Sorgerecht befassen müssen. Hintergrund war, dass das Familiengericht beiden Eltern das Sorgerecht entzogen und das Kind in einer Pflegefamilie untergebracht hat.

In der Beschwerde hat das OLG diesen Beschluss gehalten. In beiden Entscheidungen haben sich die Gerichte zum allergrößten Teil in ihrer Begründung lediglich auf ein Sachverständigengutachten gestützt, ohne eigene rechtliche und tatsächliche Würdigungen des Sachverhalts vorzunehmen.

Dies genügt nach Ansicht des BVerfG bei weitem nicht. Das Fachgericht darf sich nicht nur auf ein Gutachten beziehen und dies in seiner Beschlussbegründung ohne eingehende eigene rechtliche Würdigung der Sache mehr oder minder zitieren.

Anwalt.de

06.12.2014

Kritik des UNO-Menschenrechtsrates zur mangelnden Kontrolle der deutschen Jugendämter

Auerbach/Opf. Der 1. Vorsitzender der Trennungsväter e.V., Thomas Penttilä, geht in seinem an Trennungsväter gerichteten Rundschreiben auf folgende Themenscherpunkte ein:

- Kritik des UNO-Menschenrechtsrates zur mangelnden Kontrolle der deutschen Jugendämter

- Nichteinhalten der Zusagen der Bundesregierung bei der UNO

- Neueste familienfreundliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes

- Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes

Rundschreiben (PDF)

05.12.2014

WER STECKT HINTER DEM GWG INSTITUT?

Im Internet wird im Zusammenhang mit Gutachten in familienrechtlichen Angelegenheiten immer wieder auf die Gutachten der GWG verwiesen, die im Internet unter der Adresse www.gwg-institut.com zu finden ist. Die GWG wird dort als Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie bezeichnet.

Doch wer oder was ist diese "GWG"?

Vaterlos

05.12.2014

Warum ohne seine Tochter?

Das Bundesverfassungsgericht klopft psychologischen Gutachtern auf die Finger. Damit stärkt es Eltern den Rücken, denen das Jugendamt ohne Not ein Kind wegnehmen will. Ein Fall statuiert ein Exempel.

FAZ

04.12.2014

Düsseldorfer Tabelle ab dem 01.01.2015

Die Düsseldorfer Tabelle 2015 (Höhe des Kindesunterhalts) steht Ihnen auf dieser Seite zur Verfügung.

OLG Düsseldorf

14.11.2014

Vater äußert sich zur Flucht mit Tochter

Nürnberg - Vor den Augen der Mutter zerrte Daniel G. seine vierjährige Tochter in ein Auto und verschleppte sie in die Schweiz. Vor Gericht berichtet er von harten Zeiten nach der Geburt, der psychisch kranken Mutter - und erklärt sein Vorgehen.

Süddeutsche

11.11.2014

Vorteile des Wechselmodells: Kindeswohl steht an erster Stelle

Nach einer Scheidung oder Trennung der Eltern leiden die Kinder häufig am meisten, da ihnen ein Elternteil praktisch entzogen wird. Eine Alternative sei das Wechselmodell, so Alexander Heumann, Fachanwalt für Familienrecht aus Düsseldorf.

Anwalt24

06.11.2014

Wenn binationale Elternpaare sich trennen - Die Angst vor Kindesentführungen ist groß

Für Kinder, deren Eltern aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen, ist "Multi-Kulti" Alltag: Sie wachsen mehrsprachig auf und sind in zwei Kulturen beziehungsweise Religionen zu Hause. Dieses multiethnische Familienleben kann jedoch zu einer besonderen Herausforderung werden, wenn die Partnerschaft der Eltern zerbricht und ein Elternteil in seine Heimat zurückkehren möchte. Welche sorgerechtlichen Probleme daraus entstehen können, erklärt eine Expertin.

T-Online

03.11.2014

Sorgerecht: Der Kampf des Vaters

Mehr als ein Jahr musste Peter Schmidt warten, bis seine Kinder nach der Trennung von seiner Frau aus dem Heim zu ihm durften - obwohl er das alleinige Sorgerecht bekommen hatte. Der Fall zeigt die Schwächen im System der Jugendhilfe.

Spiegel

01.11.2014

Trennungsunterhalt nach 10 Jahren Trennungszeit verwirkt

In einer Grundsatzentscheidung hat das OLG Bamberg eine ungewöhnlich lange Trennungszeit als Verwirkungsgrund für den Anspruch auf Zahlung von Trennungsunterhalt zwischen Ehegatten gewertet. (OLG Bamberg, Beschluss v. 13.05.2013, 5 UF 361/13)

Haufe

28.10.2014

Einsichtnahme in die Prozesskostenhilfeunterlagen des Gegners?

Wer Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe beantragt, muss seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse dem Gericht offenbaren. Anzugeben sind insbesondere alle Einkünfte und Vermögenswerte.

Grundsätzlich erhält der Gegner keine Einsicht in diese Unterlagen. Nun gibt es aber einenAusnahme, die gerade im Familienrecht bei Unterhaltsstreitigkeiten von Bedeutung ist. Leider ist diese Ausnahme vielen nicht bekannt.

AG Tempelhof-Kreuzberg, Beschluss vom 12.06.2012, 174 F 5559/12

RA Heiko Müller

13.10.2014

Fernsehtipp: Wenn Gerichtsgutachten Familien zerstören

Der Film "Wenn Gerichtsgutachten Familien zerstören" erzählt von Fällen, bei denen Gutachten nachgewiesenermaßen gravierende Mängel aufweisen, die zu hanebüchenen Urteilen führen und ganze Familien zerstören. Nur mit Mut und Durchhaltewillen können Eltern dagegen vorgehen, denn die Gutachter haben vor Gericht viel Macht.

Doch ob sie überhaupt für diese wichtige Aufgabe qualifiziert sind, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Auch kontrolliert werden die Gutachter von niemandem. Der Film geht dramatischen Fällen nach, erzählt die Leidensgeschichten betroffener Eltern und Kinder und zeigen, dass unser Justizsystem hier dringenden Reformbedarf hat.

WDR

13.10.2014

Herzzerreißender Brief von Scheidungskind an Eltern

Etwa 45% Prozent aller Ehepaare in Deutschland lassen sich wieder scheiden. Die Gründe können unterschiedlicher nicht sein. Die Kinder sind aber die, die unter einer Scheidung am meisten leiden. Ein solches aus Amerika Kind, hat ein Brief an seine Eltern veröffentlicht und ihn auf YouTube vorgelesen. Das Video wurde bereits mehr als eine halbe Million Mal angesehen. Im 2:38 Minuten-Clip mit dem Namen „Dear Mom and Dad“ beschreibt der Junge wie er sich bei der Scheidung fühlt. „Jedes Mal wenn ich einen Elternteil verliere, bricht es mein Herz“. Vor allem stellt er klar, dass sein Leben nicht mehr so wie vorher sein wird. Der Junge Brian musste schon fünf Scheidungen miterleben.

FOCUS

13.10.2014

Umgangsregeln müssen konkret formuliert sein

Legt ein Gericht Umgangsregeln fest, müssen diese konkret sein. Dazu reicht es beispielsweise nicht aus, Besuchstermine "alle 14 Tage" festzuschreiben. Wichtig ist, einen Anfangstermin zu nennen. Bei einem späteren Streit kann der umgangsberechtigte Elternteil eine solche Regelung sonst nicht vollstrecken lassen. Das hat das Oberlandesgericht Saarbrücken entschieden (Az.: 6 WF 65/13).

Süddeutsche

13.10.2014

Arzt wegen Ferngutachten verurteilt

Das Landgericht München I hat einen Mediziner 5.000 Euro Geldbuße auferlegt, weil er einem Mann in einem Gutachten ein "krankhaftes" und aggressives Verhalten attestierte, ohne diesen überhaupt gesehen zu haben. Die Grundlage für diese "Diagnose" stammte von der Ehefrau des Mannes, die das Gutachten im Streit um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder benutzte.

Heise

13.10.2014

Essener erstreitet Wohngeld vor dem Bundesverfassungsgericht

Manfred Herrmann zog bis vors Bundesverfassungsgericht, um seinen Anspruch auf Wohngeld durchzusetzen. Dieses gab dem 60-Jährigen Recht – was weitreichende Konsequenzen für das Wohngeldgesetz haben könnte. Denn laut Gericht entspricht die derzeitige Rechtslage nicht dem Grundgesetz.

WAZ

13.10.2014

Eine Lücke schließen - Eine Beratungsstelle auch für Männer

Herr Rosenkranz, mit Ihrem Verein "Gleichmass" wollen Sie in Gera eine Anlaufstelle für Männer schaffen, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden. Warum braucht es ein solches Haus?

Ostthüringer Zeitung

13.10.2014

Richter unter Neonazi-Verdacht"

Ein 28-jähriger Familienrichter auf Probe am Amtsgericht Lichtenfels war offenbar in der Vergangenheit Sänger der brandenburgischen Neonazi-Band "Hassgesang". Das Brandenburger Innenministerium hat offenbar schon vor Monaten den bayerischen Verfassungsschutz über den Rechtsradikalen informiert.

Süddeutsche

23.09.2014

Straßenkinderkongress in Berlin: "Geh bloß nicht zum Jugendamt"

Geschätzte 20.000 Kinder leben in Deutschland auf der Straße. Meist trifft man sie nur einzeln, vor dem Supermarkt bettelnd – oder in Kleingruppen vorm Bahnhof. Jetzt haben sie sich erstmals zu einem Kongress getroffen und einen Brief mit Forderungen an die Familienministerin aufgesetzt.

Deutschlandradio

23.09.2014

WAS LANGE WÄHRT, WIRD RICHTIG TEUER…

Brandaktuell hat das OLG Celle am 1.09.2014 einen Beschluss des Amtsgerichtes abgeändert und die Gerichtskosten einschließlich der außergerichtlichen Auslagen des Vaters vollständig der Kindesmutter – einer Juristin – alleine angelastet.

Nachdem die Kindesmutter trotz mehrmaliger Umgangsbeschlüsse und verhängter Ordnungsmittel den Kontakt zwischen Vater und Kindern verhinderte, dann das angeordnete Sachverständigengutachten durch Ablehnungsgesuche und letztlich durch Unbereitschaft, zeitnah Termine zu vereinbaren, beträchtlich in die Läge gezogen hatte und zuletzt noch Beschwerde gegen die Kostenentscheidung, wonach die Kosten gegeneinander aufgehoben würden, Beschwerde einlegte und beantragte, die Kosten dem Vater alleine anzulasten, reichte es offenbar.

OLG Celle vom 1. September 2014 Az. 10 UF 134/14

Trennung mit Kind

22.09.2014

KEIN SORGERECHT – NICHTS ZU MELDEN?

Der Gesetzgeber pflegt die gemeinsame Sorge der Eltern als optimalen Regelfall im Familienrecht. Oft genug jedoch kommt es vor, dass nicht beide Eltern gemeinsam sorgeberechtigt sind – mitunter, weil sie nie verheiratet waren und niemand die gemeinsame Sorge beantragt hat, in anderen Fällen, weil ein solcher Antrag nach alter Rechtsprechung scheiterte oder nicht möglich war.

Und natürlich gibt es die Fälle, in denen das Sorgerecht nach einer Trennung einem Elternteil alleine auf Antrag übertragen wurde.

Wenn ein Elternteil alleine das Sorgerecht für ein Kind inne hat, entstehen Fragen und Unsicherheiten. Insbesondere wie weit die Entscheidungsgewalt des Alleinsorgeberechtigten reicht und welche Auswirkungen sich auf das Umgangsrecht ergeben ist häufig völlig unklar.

Trennung mit Kind

21.09.2014

Gerichte sprechen meist Müttern das Sorgerecht zu

Obwohl Männer seit Mai 2013 das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder beantragen können, entscheiden in der Praxis viele Familiengerichte unverändert oft zugunsten der Mutter. Das ergab eine FOCUS-Umfrage bei den Landesjustizministerien.

Beispiel Thüringen: 92-mal ging das Sorgerecht im Jahr 2013 an den Vater. Ein Jahr zuvor, als die Männer noch nach alter Regel auf das Plazet der Frauen angewiesen waren, registrierte die thüringische Justiz 113 Fälle. In Mecklenburg-Vorpommern bekamen im vergangenen Jahr 39 Väter ihr Kind zugesprochen – 2012 waren es noch 42 Väter gewesen.

Focus

17.09.2014

Norbert Blüm: „Meine Vorstellung von Recht und Gerichten war Kinderglaube"

Wie kommt der frühere CDU-Sozialpolitiker und langjährige Arbeitsminister zu diesem Thema? "Durch einen Fall am Familiengericht im Bekanntenkreis. Mein Eindruck ist, dass am Familiengericht Wahrheit und Gerechtigkeit keine Rolle mehr spielen. Kindeswohl spielt so gut wie keine Rolle."

Tagesspiegel

15.09.2014

ALLES AUS? – WENN ES VOR GERICHT VÖLLIG ANDERS LÄUFT, ALS ERHOFFT

Viele finden sich nach einer Trennung mit Kind früher oder später vor einem Familiengericht wieder, sei es, um das Sorgerecht zu klären, das gemeinsame Sorgerecht herzustellen, eine feste Umgangsregelung durch das Gericht einzufordern oder auch das den Lebensmittelpunkt des Kindes zu verändern – also das Aufenthaltsbestimmungsrecht für sich alleine einzufordern.

Mitunter lässt es sich bereits in der Anhörung erahnen und einige Wochen später, wenn Gerichtspost im Briefkasten zu finden ist, ist es amtlich: Es ist nicht so ausgegangen, wie man es sich erhofft hat. Man hat sich nicht mit seinem Antrag durchgesetzt oder ist mit einer Beschwerde in der zweiten Instanz gescheitert – gleich wie, man hat “verloren”, der eigene Antrag wurde zurückgewiesen oder zumindest wurde ihm nicht statt gegeben.

Für viele Betroffene tut sich in diesem Moment gefühlt ein Loch im Boden auf. Alles scheint vorbei, nichts mehr zu retten, alles verloren. Das ist die emotionale Seite dieser Erfahrung. Sachlich kann es ganz anders aussehen – doch oft ist die emotionale Belastung so groß, dass es zu entsprechenden Gedanken an dieser Stelle gar nicht kommt.

Was ist passiert und was bedeutet das?

Trennung mit Kind

02.09.2014

Das volljährige Kind auf der Intensivstation – und das Besuchsrecht des Vaters

Weist die Mutter eines volljährigen Kindes, die über eine Vorsorgevollmacht verfügt, das Krankenhaus, auf dessen Intensivstation das entscheidungsunfähige Kind behandelt wird, unter Gebrauch der Vollmacht an, dem Vater des Kindes den Besuch zu untersagen, kann der Vater u.U. ein Besuchsrecht durch einstweilige Verfügung gegen die Mutter durchsetzen. Amtsgericht Ellwangen, Beschluss vom 16. Mai 2014 – 2 C 221/14 -

Rechtslupe

02.09.2014

BEGLEITETER UMGANG – MYTHOS, REALITÄT UND NUTZEN

Über kaum ein anderes Thema rund um eine Trennung mit Kind halten sich hartnäckiger Gerüchte und Binsenweisheiten als über den sog. “begleiteten Umgang” auch als “betreuter Umgang” bezeichnet.

Gemeint ist hiermit – um vorab zu klären, wovon wir hier grundsätzlich sprechen wollen – dass Umgang zwischen einem Elternteil und dem Kind in Anwesenheit einer dritten, vom Gericht zu diesem Zweck bestellten Person stattfindet. Grundlage ist §1684 (4) BGB.

Trennung mit Kind

29.08.2014

Männer zahlen drauf - beim Kindesunterhalt leben überholte Rollenbilder fort

Der Mann zahlt, die Frau kümmert sich um die Kinder! Auch wenn dieses Rollenbild in der Praxis überwunden scheint, beim Kindesunterhalt lebt es fort. Egal, ob der Vater sich nach einer Trennung zu 30 oder 40 Prozent um seine Kinder kümmert, er zahlt immer 100 Prozent Unterhalt. Jetzt fordern Familienrichter das Unterhaltsrecht flexibler zu gestalten und den Kindesunterhalt gerechter zwischen Väter und Müttern aufzuteilen.

RBB Online

29.08.2014

„Geburtenrate lässt sich nicht steuern“

Woran liegt es dann, dass eine 25 Jahre alte Französin eher geneigt ist, Kinder zu bekommen als die gleichaltrige Deutsche?

Dafür muss man sich die Geburtenrate etwas genauer anschauen. Unsere ist deshalb so niedrig, weil wir einen extrem kleinen Anteil von Mehrkindfamilien mit drei oder mehr Kindern haben. Das ist der große Unterschied zu Frankreich, den USA oder Schweden. Dahinter steckt tatsächlich eine kulturelle Akzeptanz der kinderreichen Familie, die es bei uns im Gegensatz zu anderen Ländern nicht so gibt.

Frankfurter Rundschau

29.08.2014

Von den Mühlen der Justiz zermahlen

Opfer der deutschen Justiz organisieren sich. In München wurde jetzt ein Verein gegründet, der für Gesetzesänderungen kämpfen und Fälle publik machen will.

Saarbrücker Zeitung

29.08.2014

Wieder Sorgerecht für Schulverweigerer

Schulverweigerer-Eltern aus Ober-Ramstadt haben das Sorgerecht für ihre vier Kinder zurückerhalten. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt - obwohl die Eltern ihre Kinder weiter nicht zur Schule schicken.

Bemerkenswert ist, dass der Grund zu der Inobhutnahme nicht etwa bei "Homeschooling" lag - dies fand zu dem Zeitpunkt nämlich gar nicht statt. Der Grund war vielmehr der Absicht der Familie nach Frankreich umzuziehen - was unverständlicherweise als "Kindeswohlgefährdung" eingestuft wurde.

HR-Online

29.08.2014

Kindesunterhalt bei Wahrnehmung des Umgangsrechts über das übliche Maß hinaus - Wechselmodell

Gemäß § 1606 Abs.3 Satz 1 BGB haften Eltern für den Unterhalt ihrer Kinder anteilig nach ihren Erwerbs-und Vermögensverhältnissen. Nach § 1606 Abs. 3 Satz 2 BGB erfüllt der Elternteil, der ein minderjähriges unverheiratetes Kind betreut, seine Unterhaltsverpflichtung in der Regel durch dessen Pflege und Erziehung. Dieser Elternteil trägt die Hauptverantwortung für das Kind. Der andere nicht betreuende Elternteil hat den Unterhalt durch Entrichtung einer Geldrente zu gewähren (§ 1612 Abs. 1 Satz 1 BGB).

Ein anderes Ergebnis rechtfertigt sich erst bei einer gleichwertigen Betreuung durch beide Elternteile, also wenn die Eltern sich in der Betreuung eines Kindes derart abwechseln, dass jeder von Ihnen etwa die Hälfte der Versorgungs- und Erziehungsaufgaben wahrnimmt und eine überwiegende Verantwortung eines Elternteils mithin nicht gegeben ist. In solchen Fällen spricht man vom sog. „Wechselmodell“.

Anwalt24

28.08.2014

Der Streik der Väter

Immer weniger Männer wollen heiraten und eine Familie gründen. Kein Wunder: Von der ehemaligen hochangesehenen Rolle als Versorger ist nicht mehr viel übrig. Und bei einer Trennung droht der finanzielle Ruin.

Relax Guide

23.08.2014

Fall Yagmur: Behördenchef räumt Fehler ein

Im Fall Yagmur hat der Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Andy Grote (SPD), Fehler seiner Behörde eingeräumt. "Wir waren nicht dicht genug an dem Mädchen dran, die Gefährdungssituation ist nicht richtig eingeschätzt worden", sagte Grote am Donnerstag im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Bürgerschaft. Das Mädchen war kurz vor Weihnachten 2013 an inneren Blutungen gestorben. Yagmurs Mutter steht derzeit in Hamburg wegen Mordes vor Gericht, sie soll das Kind zu Tode geprügelt haben. Ihr Vater ist mitangeklagt, weil er dem Mädchen nicht geholfen haben soll. Yagmur stand zeit ihres Lebens unter der Aufsicht des Jugendamtes.

NDR

20.08.2014

Stuttgart: Zum Familienrat statt vors Familiengericht

Die Mutter von drei Kindern wird plötzlich schwer krank, Eltern trennen sich und streiten sich um ihre kleine Tochter, der 16-jährige Sohn klaut und schwänzt die Schule. Es gibt viele Krisen, in denen Familien stecken können. Mit einem ungewöhnlichen Angebot versucht das Jugendamt den Betroffenen zu helfen, selbst zu Lösungen zu kommen: Es beruft Familienräte ein, die von Bürgern organisiert werden. Eltern, Großeltern, Kinder, Tanten, Onkel, Freunde und weitere Vertraute kommen im Idealfall zusammen, um einen Plan zu entwickeln.

Stuttgarter Zeitung

Youtube (5 Min.)

15.08.2014

Regenbsburg: Familie fühlt sich an Pranger gestellt

Eine Nachbarin beschuldigt eine Mutter, ihre Kinder zu misshandeln. Der Vorwurf ist falsch. Das Jugendamt entlastet die Eltern erst jetzt offiziell.

Mittelbayerische

15.08.2014

Familiengerichte: Jedes zweite Gutachten mangelhaft

169.800 Ehen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland geschieden. In diesem Jahr werden es ähnlich viele sein. Nicht selten beginnt dann der Kampf ums Kind vor einem Familiengericht. Richter lassen sich meist bei ihrer Entscheidung von Gutachtern helfen. Doch die Gutachten sind vielfach mangelhaft, wie eine Studie jetzt belegt - mit verheerenden Auswirkungen für die Familien.

ARD Panorama

NDR

Studie

11.08.2014

Erding - Für das Kindeswohl

Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Fälle, in denen ein Gericht in Erding einen Entzug des Sorgerechts entschieden hat, stark zugenommen. 78 mal haben Richter den Eltern das Sorgerecht ganz oder teilweise entzogen; Das sind mehr als doppelt so viele Fälle wie im Jahr 2012, da griff das Gericht nur in 28 Fällen ein.

Süddeutsche

Süddeutsche 2

08.08.2014

Ungerechtes Klischee vom Zahlvater

Ein Paar trennt sich, die Ex-Partner teilen sich das Sorgerecht und die Betreuung des gemeinsamen Kindes - dennoch muss der Vater den vollen Unterhalt leisten. Eine Ungerechtigkeit, die eine umfassende Reform des Unterhaltsrechts notwendig macht.

Süddeutsche

08.08.2014

Befangenheitsantrag: Wenn der Richter keine Lust hat, sich mit dem Sachvortrag zu befassen

Eine Partei muss es nicht hinnehmen, dass der Richter seine Meinung durch einen Hinweis kund tut, der nach Wortlaut und Interpunktion deutlichen Unmut über Teile des bisherigen Sachvortrags erkennen lässt. Sie könnten Vorbringen für rechtlich erheblich halten, ohne dass der Richter ihre Rechtsansicht hierzu teilt. Oberlandesgericht Naumburg, Beschluss vom 04.04.2014 - 10 W 12/14

Rechtsindex

08.08.2014

Österreich: FPÖ will Elterliche Entfremdung als Kindesmissbrauch unter Strafe stellen

FPÖ-Justizsprecher Harald Stefan weist auf das Problem der sogenannten Elternentfremdung hin und spricht in diesem Zusammenhang von "einer Art Kindesraub", bei der ein Elternteil das Kind als Besitz erklärt und die meist tief emotionale Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil durch psychische Gewalt zu zerstören versucht. Es handle sich dabei nicht um einen Elternstreit oder einen Rosenkrieg, sondern um eine Form von Kindesmissbrauch mit schwerwiegenden Folgen für das Kind, die von der medizinischen Literatur als Parental Alienation Syndrom (PAS) beschrieben werden, gibt er zu bedenken. Stefan fordert in einem Entschließungsantrag (572/A(E)) nun eine gesetzliche Regelung, die die Elterliche Entfremdung definiert und als Kindesmissbrauch unter Strafe stellt.

Gesetzesinitiative

08.08.2014

Der Kinder zuliebe: Rechtsfreier Raum für Denunzianten

Eine Familie wird beim Jugendamt angeschwärzt, ihre Kinder misshandelt zu haben. Zu Unrecht, wie sich sehr rasch herausstellt. Wer die Falschbehauptung in die Welt gesetzt hat, dürfen die Eltern nicht erfahren. Das Jugendamt gibt den Namen nicht heraus und das Regensburger Verwaltungsgericht entschied: Auch üble Denunzianten genießen Datenschutz.

Regensburg Digital

07.08.2014

Väter im Sorgerechtsstreit

Fast alle Menschen träumen von der großen Liebe. Doch inzwischen zerbricht in Deutschland jede zweite Ehe. Die Scheidungsrate ist so hoch wie nie zuvor. Leidtragende sind häufig die Kinder. Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf. Meist leben die Kinder bei der Mutter. Väter haben dabei oft das Nachsehen. Denn Mütter erhalten bei Scheinungen 11 mal häufiger das alleinige Sorgerecht als Väter. Betroffen davon ist auch André Rossnagel.

Frankenfernsehen (4 Min.)

07.08.2014

Quote für alleinerziehende Väter?

Die Frage ist meist schwer zu beantworten: Wer hat Schuld, wenn eine Beziehung zerbricht? Und wer soll die Kinder bekommen? Zuletzt hat sich politisch einiges zugunsten der Väter gedreht. In der Praxis allerdings, klagen viele von ihnen, habe das nach wie vor keine Auswirkungen. Experten bestätigen, dass viele Jugendämter und Familiengerichte schlicht mit der komplizierten Thematik überfordert seien.

Stuttgarter Nachrichten

07.08.2014

Psychiatrische Gutachten - Zwischen Irrsinn und Verbrechen

Mit dem Fall Mollath ist die Kritik an psychiatrischen Gutachten wieder aufgeflammt. Sie sollen beurteilen, wie gefährlich Straftäter sind. Die Betroffenen fühlen sich schnell wie in Kafkas „Process“.

Auch bei familienrechtlichen Verfahren werden psychiatrische "Gutachten" häufig missbraucht.

FAZ

07.08.2014

Schluss mit der Ungerechtigkeit beim Kindesunterhalt!

Trennungsväter müssen unabhängig von ihrem Anteil an der Betreuung ihrer Kinder den vollen Kindesunterhalt bezahlen. Dies ist für Väter, die einen größeren Anteil an der Betreuung übernehmen, äußerst ungerecht. Daher diskutieren nun einige Politiker mögliche Änderungen dieser Regelung, wollen sich aber über ihre Position nicht öffentlich äußern. Bei einer Neuregelung muss der Betrag des Kindesunterhalts entsprechend der zeitlichen Aufteilung der Betreuung proportional angepasst werden.

MANNdat

07.08.2014

"Mütterliche Türsteher" verwehren dem Vater das Kind

Ein fürsorglicher Vater, der der Mutter nach der Geburt vieles abnimmt, das Kind tröstet, es ins Bett bringt und die Windeln wechselt - was wie der Traum aller Frauen klingt, ist für manche eine furchtbare Vorstellung. Doch jede vierte Mutter wehrt sich gegen zu viel Engagement des Partners. Sie nörgeln, wenn er sich mit dem Kind beschäftigt, und halten ihm den Nachwuchs sogar vor. Wissenschaftler bezeichnen dies als "Maternal Gatekeeping" - "mütterliche Türsteher".

T-Online

31.07.2014

Sorge um das Sorgerecht

Die kleine Lena war gut ernährt, altersgemäß entwickelt und sauber gekleidet. Trotzdem reichte die Einschätzung des Jugendamtes, um den Eltern das Kind wegzunehmen. Es häufen sich die Fälle, in denen das Bundesverfassungsgericht diese Entscheidungen korrigiert.

Süddeutsche Zeitung

19.07.2014

Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben auch manchmal

Mit Entscheidung vom 21.07.2010 hatte das BVerfG bekanntlich die alte Regelung zum gemeinsamen Sorgerecht nicht verheirateter Eltern als verfassungswidrig erklärt.

In der Zeit bis zum Inkrafttreten der Neuregelung im Mai 2013 hatte das Familiengericht den Eltern nach der Entscheidung des BVerfG auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge gemeinsam überträgt, soweit zu erwarten ist, dass dies dem Kindeswohl entspricht.

In dieser Übergangszeit hatte der Vater einen Antrag auf Übertragung der Mitsorge gestellt. Das AG lehnte dies mit Beschluss vom 27.12.2010 ab. In der Entscheidung heißt es:

Die persönliche Auseinandersetzung zwischen den Kindeseltern ist von einer starken Aggression geprägt. Unter diesen Umständen ist aber eine sachliche Kommunikation zwischen den Kindeseltern nicht möglich. Die Begründung einer gemeinsamen elterlichen Sorge würde daher zu einem Mehr an Konflikten zwischen den Eltern führen, so dass es dem Kindeswohl am ehesten entspricht, die elterliche Sorge allein bei der Kindesmutter zu belassen.

Einen nach Inkrafttreten der Neuregelung gestellten erneuten Antrag des Vaters hat das AG mit Beschluss vom 12.11.2013 abgewiesen.

Die Beschwerde blieb erfolglos (OLG Frankfurt v. 28.02.2014 - 6 UF 326/13).

beck-blog

19.07.2014

Kind vom Samenspender aus dem Internet – Mann muss trotzdem zahlen

Der Ehemann war unfruchtbar, aber für eine Samenbank fehlte dem Paar das Geld. Per Internet wurde ein Spender gefunden, im Hotel ging’s zur Sache. Der Ehemann hatte anschließend Probleme damit, nicht der biologische Vater zu sein – und verweigerte die Unterhaltszahlung.

NWZ Online

12.07.2014

„Väteraufbruch für Kinder“ kritisiert Osnabrücker Jugendamt

Konkret geht es dem Verein um ein Kind, das seit der Geburt vor etwa drei Jahren in einer Pflegefamilie lebt, weil die leibliche Mutter die Betreuung nicht gewährleisten könne. Der Vater des Kindes bemühe sich dagegen intensiv um das Sorgerecht, dürfe sein Kind jedoch nur alle drei Wochen sehen. Die Umstände seien durch das Jugendamt des Landkreises, so der Verein „Väteraufbruch für Kinder“, nicht konsequent und zügig genug geprüft worden. Die Kreisverwaltung hat die Vorwürfe als „komplett haltlos“ zurückgewiesen. Zu dem Einzelfall wollte sich der Landkreis mit dem Hinweis auf den Datenschutz und das „schwebende Verfahren“ nicht konkret äußern.

NOZ

12.07.2014

Frauenquote ist Selbstbetrug

Es war ein eigentümliches Klima in den Siebzigern und Achtzigern des vorigen Jahrhunderts. Ein Klima in dem sich radikale, abstruse und längst wieder verworfene Ideen, und auch die sogenannte ´Frauenbefreiung´, Bahn brachen. Man wollte nicht mehr hinnehmen, dass sich ´Frauenrechte´ prozesshaft, gesellschaftskonform oder gar ´bio-dynamisch´ entwickeln. Nun sollte mit Macht, Gewalt und per Gesetz endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Eine friedliche Reform für die Rechte von Frauen, die eines öffentlichen und privaten Dialoges würdig gewesen wäre, war ´out´. Mittels Geschlechterkampf sollte die Befreiung der Frau und ihre Selbstverwirklichung möglichst schnell erreicht werden. Aber, meine Damen, ´das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht´.

Ein Artikel von Monika Ebeling.

DAV

12.07.2014

Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern

Auch nach Erlass des Gesetzes zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern vom 16. April 2013 und unter Geltung des gesetzgeberischen Leitbildes der gemeinsamen elterlichen Sorge kommt deren Aufhebung etwa dann in Betracht, wenn ein Elternteil wegen schwerer Straftaten zum Nachteil des anderen (hier: mehrfache Körperverletzung und Vergewaltigung) rechtskräftig verurteilt ist und die entsprechenden Taten nach wie vor in Abrede nimmt.

Oberlandesgericht Celle, Beschluss vom 19. Mai 2014 – 10 UF 91/14

rechtslupe

12.07.2014

Wenn Mutter und Kind ins Ausland umziehen - Sorgerechtsstreit vor welchem Gericht?

Ziehen Mutter und Kind in die Schweiz, muss der Vater im Falle eines Sorgerechtsstreites auch in der Schweiz vor Gericht gehen. Sofern der Umzug nicht widerrechtlich war und das Verfahren noch nicht bei einem deutschen Gericht begonnen wurde, sind die deutschen Gerichte dann nicht mehr zuständig. Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe vom 21. November 2013 (Az. 5 UF 140/11).

neues deutschland

12.07.2014

Urlaub für Väter und Kinder stärkt die Bindung

Auf Bäume kraxeln, eine Seifenkiste bauen oder gemeinsam im Kanu paddeln: Bei Vater-Sohn-Urlauben geht es um Abenteuer in der Natur. Die stärken den Zusammenhalt und bieten, was im Alltag oft fehlt: ganz viel Zeit mit Papa.

RP Online

12.07.2014

Vater sein ist schön, aber nicht so leicht

"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr", sagt der Volksmund. "Vater sein ist schön" sagt die türkische Stiftung ACEV, die seit Jahren nicht nur in der Türkei, sondern auch international erfolgreich ihr Väter-Unterstützungs-Programm durchführt.

Morgenweb

12.07.2014

Ein Wiesbadener sucht nach seinem amerikanischen Vater

WIESBADEN - „Ich muss dir etwas erzählen“, sagt die Mutter zu ihrem neunjährigen Sohn. Ein Satz, der Patrick Millers (Name geändert) Leben für immer verändert. Denn an diesem Tag, auf einem Wiesbadener Friedhof, erfährt er, dass der Mann, den er Papa nennt, gar nicht sein Vater ist.

Wiesbadener Kurier

12.07.2014

Vaterschaftsurlaub verursacht Schneeballeffekt

Der Trend ist eindeutig: Immer mehr Väter gehen in Elternzeit. Jetzt zeigt eine Studie: Bei der Entscheidung orientieren sich Väter an Verwandten, Kollegen - und Vorgesetzten.

Wirtschaftswoche

12.07.2014

Eine Woche Mama, eine Woche Papa

Der Normalfall bei Scheidungskindern im deutschen Rechtssystem heißt "Residenzmodell": Die Kinder wohnen bei einem Elternteil, meistens der Mutter, die somit im Alltag die Betreuung übernimmt. Der andere Elternteil zahlt Unterhalt und bekommt ein "Besuchsrecht" – zu ihm kommen die Kinder dann in der Regel jedes zweite Wochenende.

"Das Bürgerliche Gesetzbuch stammt eben aus dem 19. Jahrhundert“, kommentiert Hildegund Sünderhauf die strikt getrennte Rollenzuweisung. Heute dagegen, findet die Juraprofessorin und Familienrechtsspezialistin von der Evangelischen Hochschule Nürnberg, sollte doch bekannt sein, dass Kinder die Nähe zu beiden Elternteilen brauchen. Interview mit H. Sünderhauf.

ZDF

01.07.2014

Was hinter der Marke Alice Schwarzer steckt

Wieviel Geld hat Deutschlands ranghöchste Feministin am Fiskus vorbei verdient? Diese Frage interessiert derzeit die zuständigen Finanzämter und Steuerfahnder. Wie aber steht es um ihr Werk?

Wirtschaftswoche

30.06.2014

Fortbestehen der gemeinsamen Sorge trotz heillos zerstrittener Eltern

Das Oberlandesgericht Brandenburg (13 UF 175/13) ist der Auffassung, dass selbst bei einer scheinbar heillosen Zerstrittenheit der Eltern die Aufhebung der gemeinsamen Sorge nur dann gerechtfertigt sei, wenn der Elternstreit sich ungünstig auf das Kindeswohl auswirkt und allein durch durch die Übertragung der Alleinsorge Abhilfe zu warten ist.

Nach Ansicht des Sachverständigen sei nicht zu erwarten, dass nach Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge der Elternstreit beendet würde und die Ursachen für das stark belastete Kind, welches sich in einem extremen Loyalitätskonflikt befindet, wegfallen würden. Das Kind sei beiden Elternteilen zugeneigt und fühle sich bei beiden wohl und geliebt. Da von beiden Elternteilen die Schule und auch die Wohnung des anderen Elternteils problemlos zu erreichen sei, sprächen keine alltagspraktischen Erwägungen für die Alleinsorge. Der Senat war der Auffassung, dass dem Kind nicht durch eine Zuordnung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf den einen oder anderen geholfen werden könne, sondern nur „durch einen anständigen, wenn schon nicht höflichen oder netten Umgang der Eltern miteinander“. Bei einer Sorgerechtsübertragung sei eher zu erwarten, dass beide den Aufenthalt des Kindes beim anderen als erzwungen und unerwünscht empfinden werden. Die gemeinsame Sorge dürfe nur dann aufgehoben werden, wenn die Überlegenheit der Alleinsorge feststehe. Dem steht die Ansicht entgegen, weder bestehe eine verfassungsrechtliche oder gesetzliche noch eine tatsächlich begründete Vermutung, die gemeinsame Sorge sei gegenüber der Alleinsorge vorrangig. Da vorliegend eine Veränderung des bestehenden Zustands begehrt wird, müsse das Verfahren auf Alleinsorge dem Kindeswohl am bestehen entsprechen (§ 1671 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB).

Ein klares "Ja!" zum Wechselmodell. Kanzlei Gänsheide

24.06.2014

Voraussetzungen für die Anordnung des Wechselmodells

Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht hat in einem bahnbrechenden Urteil das Wechselmodell gegen Willen der Kindesmutter angeordnet. OLG Schleswig 15 UF 55/13.

Leitsatz:

1. Beibehaltung des gemeinsamen Sorgerechts mit Regelung des Aufenthalts der Kinder dergestalt, dass sich die Kinder im wöchentlichen Wechsel bei der Kindesmutter und bei dem Kindesvater aufhalten (Wechselmodell): Das gemeinsame elterliche Sorgerecht ist in der Regel nicht aufzuheben, wenn die Kinder seit vielen Monaten im Wechsel eine Woche bei dem Kindesvater und eine Woche bei der Kindesmutter wohnen und zudem gemeinsame Erziehungsgespräche durch die Kindeseltern wahrgenommen werden.

2. Wesentliches Argument für die Beibehaltung des gemeinsamen Sorgerechts mit der Regelung des Aufenthaltsbestimmungsrechts im Sinne eines hälftigen Wechselmodells ist das Bedürfnis der Kinder nach möglichst gleichberechtigter Teilhabe am Leben beider Elternteile und insbesondere der authentisch geäußerte Wunsch eines elfjährigen Kindes, die gegenwärtige Situation beizubehalten. Maßgeblich und im Einzelfall zu prüfen ist, welche Lösung dem Kindeswohl am besten entspricht. Die fehlende ausdrückliche Zustimmung eines Elternteils ist dabei von untergeordneter Bedeutung.

Openjur

23.06.2014

Rechtliches Gehör

Die Gewährleistung rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 4. Juni 2014 – IV ZB 2/14

Dieser Pflicht kommen die Familienrichter oft nicht nach.

Rechtslupe

19.06.2014

Auflösung der gemeinsamen elterlichen Sorge wegen Kommunikationsproblemen?

Nach Beschluss des OLG Hamm (Az. 2 UF 39/13) rechtfertigen die im Jahre 2012 aufgetretenen Kommunikationsprobleme zwischen den Eheleuten keine Auflösung der gemeinsamen elterlichen Sorge. Das Kindeswohl stehe im Vordergrund und nicht der Ausgleich persönlicher Defizite zwischen den Eltern.

Wie das OLG Hamm entscheiden hat, kann die gemeinsame elterliche Sorge nicht zur Regelung von Kommunikationsproblemen in der Beziehung der geschiedenen Kindeseltern aufgelöst werden. Sie ist vielmehr beizubehalten, wenn das Kindeswohl keine Abänderung erfordert. Das OLG Hamm hat die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts abgeändert.

Rechtsindex

19.06.2014

Alleinerziehende und Arbeitslose sind oft gestresster als Manager

Burnout ist die dritthäufigste psychische Erkrankung in Deutschland. Wie eine neue Studie zeigt, sind davon jedoch nicht nur berufliche Aktive mit Termindruck betroffen. Oft noch gestresster von ihrem Alltag fühlen sich Studenten, Alleinerziehende und Arbeitslose.

RP Online

18.06.2014

Jedes Baby soll zum Vaterschaftstest

Keine betrogenen Väter und keine zweifelnden Kinder mehr: In Zukunft soll bei jeder Geburt automatisch ein Vaterschaftstest erfolgen. Das fordert eine Selbsthilfegruppe.

20min

18.06.2014

Anwältin kritisiert das Mettmanner Jugendamt

Vorwurf: Das zwei Monate alte Kind einer 19-Jährigen sollte in einem Heim untergebracht werden.

RP Online

18.06.2014

Eine Woche bei Mama, eine bei Papa

Wenn die Eltern sich trennen, muss der Nachwuchs häufig zwischen zwei Wohnungen und zwei Kinderzimmern pendeln. Wie funktioniert dieses Wechselmodell für die Kleinen und Großen?

Die Welt

05.06.2014

BVerfG: Ein Sorgerechtsentzug „auf Vorrat“ ist mit dem verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsgebot nicht vereinbar

Das Bundesverfassungsgericht befasst sich im Beschluss vom 17. März 2014, 1 BvR 2695/13 mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit betreffend der teilweisen Entziehung des väterlichen Sorgerechts und Übertragung auf das Jugendamt als Ergänzungspfleger. Die Entscheidung wird veröffentlicht in FamRZ 2014, Heft 14.

Kanzlei Beier

05.06.2014

Wechselmodell: Rolls-Royce-Betreuungsform für Kinder

Wechselmodell – was ist das? Kinder getrennt lebender Eltern leben im Wechsel bei jedem Elternteil, anders beim Residenzmodell, wo die Kinder nur bei einem Elternteil leben, der andere ein Umgangsrecht wahrnimmt.

hamburg-magazin.de

05.06.2014

OLG Nürnberg: Umgangskosten wegen Umzug des betreuenden Elternteils mit dem Kind

Der betreuende Elternteil hat sich an den Kosten des Umgangs zu beteiligen, wenn der Umzug des betreuenden Elternteils mit dem Kind ins Ausland dazu führen kann, dass der Umgang aus Kostengründen nicht durchgeführt werden könnte.

Beschluss des OLG Nürnberg vom 26.11.2013 (C UF 173/13)

05.06.2014

Experten fordern Mindestqualifiaktion für Gutachter und Familienrichter

Auf einer Podiumsdiskussion des Verbandes Anwalt des Kindes e.V. Berlin-Brandenburg forderten Experten Schulungen für Gutachter und Familienrichter. Gerichtsverfahren tragen die Züge einer Lotterie wurde bemängelt.

Moses Online

05.06.2014

Wann man die Schweigepflicht brechen darf

Bei Verdacht auf Kindesmisshandlung oder Gewaltdelikte geraten Ärzte schnell in Konflikt mit der Schweigepflicht. Doch jetzt hat ein Kammergericht eine entscheidende Grenze gezogen - und war dabei überraschend großzügig.

Ärztezeitung

05.06.2014

Hamburg: „Das Jugendamt ist nicht arbeitsfähig!“

Mit dieser besonnen vorgetragenen Abrechnung hatten die Politiker im Parlamentarischen Untersuchungs-Ausschuss (PUA) zum Tod der kleinen Yagmur (?3) nicht gerechnet. „Unser ASD ist so nicht arbeitsfähig“, bilanzierte Matthias Stein (38). Der Sozialpädagoge muss es wissen: Er ist der Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) im Bezirk Eimsbüttel.

Hamburger Morgenpost

09.05.2014

Multiples Versagen

Im Dezember starb ein dreijähriges Mädchen in Hamburg, zu Tode gequält wohl von der eigenen Mutter. Die bisherigen Ergebnisse des Untersuchungsausschusses sind ernüchternd: Die Behörden ignorierten alle Warnzeichen - und sehen ihre Fehler oft gar nicht ein.

Süddeutsche Zeitung

08.05.2014

Wechselmodell: Mutters Haus und Vaters Haus

Wenn Eltern sich nach der Trennung die Alltags-Erziehung der Kinder teilen und die Kinder dazu in beiden Haushalten ein Zuhause haben, spricht man von Wechselmodell. Die Erscheinungsformen sind so vielfältig wie das Leben vor der Trennung. Bei manchen Familien pendeln die Kinder wochenweise. Andere haben einen Rhythmus, der mit den elterlichen beruflichen Verpflichtungen zusammenhängt oder mit dem Terminkalender der Kinder.

Wissenschaftlich gibt es dazu Untersuchungen und Experten - mit Pro- und Contra-Argumenten. Rechtlich jedoch befinden sich diese Familie noch in einem völlig ungeregelten System. Das beginnt mit der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt: Zwei gleichberechtigte Wohnsitze gibt es nicht. Auch gegenüber der Familienkasse muss der Bezugsberechtigte angegeben werden - eine hälftige Zahlung an beide gibt es nicht.

Kanzlei Mainz-Kwasniok

08.05.2014

Eltern erhalten Sorgerecht zurück

Bei einer Eingabre an den UNO-Menschenrechtsrat im Jahr 2012 prangerte Trennungsväter e.V. den Umstand an, dass sogar sorgeberechtigte Eltern häufig mit ihren Kindern vor dem Jugendamt ins Ausland flüchten müssen. Hier gibt es einen weiteren solchen Fall.

Neun Monate ist es jetzt her, dass der Sorgerechtsstreit um die 13-jährige Antonya für Schlagzeilen sorgte. Das Mädchen aus Worpswede war im September aus einem Kinderheim geflüchtet, in das es Anfang 2013 nach einem Beschluss des Amtsgerichts gebracht worden war. Vergeblich hatten die Eltern und das Kind dagegen protestiert. Aus Angst vor dem Zugriff des Jugendamtes tauchte Antonya schließlich mit ihren Eltern in Polen unter. Nun ist entschieden: Die 13-Jährige darf bei ihrer Mutter und ihrem Vater bleiben. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat die frühere Entscheidung des Familiengerichts Osterholz-Scharmbeck kassiert und den Eltern das Sorgerecht zurückgegeben.

Weser-Kurier

08.05.2014

Lasst die Kinder in Ruhe!

„Gestört“, „hyperaktiv“: Auffällige Schüler werden schnell in Therapie geschickt. Kinderarzt Michael Hauch wehrt sich gegen Lehrer und Eltern, die ihn zum Rezeptautomaten degradieren - weil sie ihr eigenes Versagen nicht sehen.

FAZ

07.05.2014

Protest der Jugendamtsmitarbeiter in Hamburg

Hamburg. Sie hatten sich weiße T-Shirts übergezogen, auf denen ihre Forderung prangte: 28 Fälle – das ist nach Meinung vieler Jugendamtsmitarbeiter in Hamburg die Obergrenze, um ihre anspruchsvolle Arbeit mit immer mehr problematischen Familien vernünftig zu erledigen und Todesfälle wie Yagmur und Chantal zu verhindern.

Hamburger Abendblatt

07.05.2014

Viele Kinder und Jugendliche, die ihren leiblichen Vater nicht kennen, empfinden eine Leerstelle in ihrem Leben

2013 sorgte ein Gerichtsurteil für Aufsehen: Die Tochter eines Samenspenders hatte nach langem Kampf das Recht auf die Herausgabe des Namens ihres leiblichen Vaters erwirkt. Aber warum wollte Sarah P. unbedingt wissen, wer den Samen für ihre Zeugung spendete? Was treibt die "Kinder der künstlichen Befruchtung" bei der Suche nach ihrer Herkunft an?

T-Online

06.05.2014

Kampf um die Kinder als Lebensaufgabe

REGENSBURG. Wenn am 7. Juli der „Fall Mollath“ vor dem Landgericht Regensburg neu verhandelt wird – Gustl Mollath saß sieben Jahre lang zu Unrecht in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie –, dann nimmt auch der Regensburger Günter Mühlbauer dies zum Anlass, um auf seinen eigenen Fall hinzuweisen. Mollath sei nur die „Spitze eines Eisbergs“, sagt Mühlbauer, der seit Ende der 90er-Jahre um das Sorgerecht für seine beiden minderjährigen Kinder kämpft.

Mittelbayerische

06.05.2014

Erzeuger und Geldmaschine

Sie wollten alles ganz einfach halten nach der Trennung. Halbe-halbe. Eine Woche wären die beiden Kinder, die achtjährige Tochter und der sechsjährige Sohn, bei Vater Ralf* und eine bei Mutter Claudia. Aber damit kam Claudia nicht klar. Sie könne nicht so lange ohne die Kinder leben, meinte sie. Vor Gericht dann hieß es, die Kinder seien bei ihr besser aufgehoben.

Die Folge: Sie bekam sie acht Tage am Stück und Ralf dann sechs. Was er nicht wusste: Claudia bekommt trotzdem den vollen Unterhalt für die Kinder – soweit der Vater zahlungsfähig ist. In Ralfs Fall, er verdient nicht viel, sind das 360 Euro im Monat. So will es das Gesetz: Derjenige, der die Kinder kürzere Zeit betreut, und sei es nur ein Tag weniger, zahlt trotzdem den vollen Unterhalt.

TAZ

05.05.2014

Programmhinweis: PLÖTZLICH IST DAS KIND TOT / Wenn Jugendämter versagen

ARTE Dienstag, 06. Mai um 22:55 Uhr (53 Min.)

Immer wieder sterben in Deutschland und Frankreich Kinder an Misshandlung. Oft sind die Familien, in denen solche Katastrophen geschehen, den Jugendämtern bekannt. Aber die Sozialarbeiter scheinen zu versagen. Welche Fehler begehen die Jugendämter in Deutschland und Frankreich – sind sie überhaupt in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen?

Arte

04.05.2014

Mitgliederversammlung des Trennungsväter e.V.



Sonntag, 04.05.2014 um 19:30 Uhr, Brauereigaststätte Kummert, Raigeringer Straße 11, Amberg

Es werden Neuwahlen für den Vorstand und den Beirat ausgeschrieben.

Termin bitte vormerken. Einladung erfolgt noch per E-Mail bzw. Brief.

03.05.2014

Landkreis Amberg-Sulzbach: Kosten für Jugendhilfe explodieren

Seit dem Jahr 2005 haben sich die Kosten für Jugendhilfe im Landkreis Amberg-Sulzbach beinahe verdoppelt. Auch dieses Jahr wird mit einer Steigerung von ca. 11 % gerechnet.

Der Anteil der Jugendhilfe übersteigen einen Anteil von 9% der Gesamtausgaben des Landkreises.

Mittelbayerische

01.05.2014

Wechselmodell

Zu Hause mal bei Mama, mal bei Papa. Das Wechselmodell ist eine gute Lösung für Scheidungskinder, findet Familienrechtlerin Hildegund Sünderhauf.

Zeit

01.05.2014

Darf Timon bei seiner Mama bleiben?

Timon lebte eine Zeitlang in einer Pflegefamilie, denn seine Mutter hatte aufgrund eines inzwischen umstrittenen Gutachtens das Sorgerecht für ihren Sohn verloren. Claudia Renneberg entführte daraufhin ihren leiblichen Sohn. Inzwischen sind die beiden zurückgekehrt. Jetzt droht der Mutter möglicherweise eine Haft- oder Bewährungsstrafe.

MDR

26.04.2014

Die Kraft der Familien nutzen

Ein internationales Symposium versucht aufzuzeigen, dass die professionelle Unterstützung verhaltensauffälliger und "problematischer" Kinder und Jugendlicher auch ihre Familien miteinbeziehen sollte.

derStandard

26.04.2014

Väter und Töchter – die verlorene Beziehung

Die Psychologin Linda Nielsen arbeitet mit Herzblut an der Veränderung unbegründeter Stereotypen und zeigt, wie lebenswichtig Väter für ihre Töchter sind.

Visionjournal

26.04.2014

Mutter, Vater, Kindeswohl: Kann das Gericht entscheiden, wenn es um Kinder geht?

Am 19. Mai 2013 ist eine Gesetzesreform in Kraft getreten, die die Rechte unverheirateter Väter stärken soll. Zuvor konnte der Vater das Sorgerecht nur dann erhalten, wenn es eine gemeinsame, also einvernehmliche Sorgeerklärung gab. Heute kann er auch gegen den Willen der Mutter das Sorgerecht erhalten.

Huffingtonpost

26.04.2014

Berliner Jugendämter kollabieren

Mitarbeiterinnen von Jugendämtern warnen, dass sie wegen fehlendem Personal dem Kinderschutz nicht mehr gerecht werden können.

TAZ

25.04.2014

Gerichtsgutachten nach Ansage

Spätestens seit dem Fall Mollath fragen sich viele: Was taugen Gerichtsgutachten? Kontrovers hat wiederholt über Zweifel an deren Unabhängigkeit berichtet. Jetzt bestätigt eine Studie, dass die Justiz häufig Druck auf die Gutachter ausübt.

BR Nachgehakt (2 Min.)

21.04.2014

Veruntreut und verprasst

Fürstenwalde (MOZ) Fast eine viertel Millionen Euro soll eine ehemalige Sachbearbeiterin im Jugendamt des Landkreises Oder-Spree veruntreut und verprasst haben. Am Donnerstag musste sie sich dafür vor dem Fürstenwalder Amtsgericht verantworten.

MOZ

20.04.2014

Koalitionskrach zum Kindeswohl

Bremen. „Vollkommen unhaltbar“, „wenig bis gar nicht von Sachkenntnis geprägt“, „ausgesprochen irritierend“ – mit deutlichen Worten und scharfen persönlichen Attacken hat Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) die Vorwürfe von Klaus Möhle (SPD) gegen das Jugendamt zurückgewiesen.

Weser-Kurier

19.04.2014

Jens T. aus Lautertal kämpft vor Gericht um sein Kind – Jugendamt bezweifelt seine Eignung als Vater

Jens T. kämpft um seinen Sohn. Kurz nach der Geburt vor anderthalb Jahren hat das Jugendamt des Kreises Bergstraße den kleinen Tim in Obhut genommen. Seitdem lebt der Junge in einer Pflegefamilie. Ein Gerichtsurteil soll klären, wie es weitergeht.

Echo-Online

15.04.2014

Kinder können sich jetzt beim UN-Kinderrechteausschuss beschweren - 3. Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention tritt für Deutschland in Kraft

Gestern trat das dritte Zusatzprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention) in Kraft. Das Protokoll enthält Regelungen für ein Individualbeschwerdeverfahren und ein Untersuchungsverfahren. Mit dem Protokoll wird eine Lücke im internationalen Menschenrechtsschutzsystem geschlossen.

Institut für Menschenrechte

15.04.2014

Ursula Kodjoe, ,Dipl.-Psychologin zu Kindesmisshandlung durch entfremdende Elternteile

Ein wirklich bemerkenswerter Vortrag über die Situation der Trennungskinder, Trennungseltern und Familienrechtsmaschinerie. Dauer über eine Stunde aber es lohnt sich die Zeit zu nehmen.

Youtube, ca. 1 Stunde

14.04.2014

Kölnerin soll Kinder entführt haben

Eine 25-jährige Kölnerin soll ihre beiden Kinder entführt haben. Der Vater habe bereits Anzeige erstattet. Seitdem wird die Frau mit dem gemeinsamen Sohn (3) und der Tochter (1) in ihrer italienischen Heimat vermutet. Die Polizei Köln hat Interpol eingeschaltet.

Kölner Stadt-Anzeiger

13.04.2014

Papa, wo bist Du?

Ohne einen Vater aufwachsen - das müssen immer mehr Kinder, jede dritte Ehe wird heutzutage geschieden. Die Doku begleitet drei junge Erwachsene, die ohne Vaterfigur groß geworden sind. Für Danny war das Großwerden ohne Vater das Schlimmste, wie er sagt. Jetzt ist er selber Vater einen kleinen Tochter und will alles besser machen. Auch Solveig und ihre Tochter Kirstin sind auf sich gestellt. Solveig ist selber ohne Vater groß geworden - für ihre Tochter hätte sie sich das eigentlich anders gewünscht.

ZDF (18 Min.)

06.04.2014

Der Petitionsausschuss des EU-Parlaments beriet über Jugendamtsproblematik

Am 01.04.2014 wurden im Petitionsausschuss zahlreiche Petitionen über deutsche Jugendämter besprochen. Auch der Trennungsvater Thomas Porombka hielt zwei Redebeiträge

Video (über eine Stunde)

05.04.2014

Wittener Vater kämpft um Sorgerecht für Sohn

Wenn Eltern um das Sorgerecht für ihr Kind streiten, sind die Kinder meist die Verlierer. Das bekam ein Elfjähriger jetzt besonders hart zu spüren: Er lebt seit sieben Monaten im Heim. Dabei würde er lieber beim Vater wohnen. Deshalb kämpft der 52-jährige Wittener um seinen Sohn. Mit allen Mitteln.

DerWesten

03.04.2014

Endlich wieder vereint

Weil sie ohne Strom und Wasser in einer Gartenlaube lebten, nahm das Jugendamt einer Familie die Kinder weg. Jetzt sind die Kinder endlich wieder dort, wo sie hingehören.

FR-Online

02.04.2014

EU-Parlament prangert deutsche Jugendämter an

Dank des unermüdlichen Einsatzes des Europaabgeordneten Philippe BOULLAND fand die Debatte über Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Jugendämter gestern im europäischen Parlament doch noch statt.

Erinnern wir uns: Diese Debatte, die ursprünglich für gestern geplant war, wurde in Herrn BOULLANDs Abwesenheit durch deutsche Europaabegordnete verhindert, die damit anschaulich unter Beweis stellten, dass sie nicht im Interesse der EU, sondern in Interesse ihres Entsenderstaates arbeiten.

Letztlich fand dieser erneute Vorstoß keine Duldung. Gestern fanden sowohl die Debatte als auch eine Pressekonferenz zum Thema Jugendamt statt. Dabei wurden vor allem auch sechs Petenten gehört, von denen jeder nicht nur einen besonders schweren Fall präsentierte, sondern auch aufzeigte, dass es sich nicht um einen "bedauerlichen Einzelfall" handelte, wie es die Bundesregierung gerne glauben machen möchte. Es ist nicht mehr zu verkennen, dass sich hinter der Jugendamtsmisere systematische Strukturen verbergen.

Erstmals wurde auch von Mitgliedern des Petitionsausschusses das Wort "Vertragsverletzungsverfahren" ausgesprochen - eine drastische Maßnahme, die aber in diesem Zusammenhang durchaus angemessen erscheint.

Weitere Details folgen.

01.04.2014

Eltern protestieren gegen Jugendämter – „Verletzung des Rechts auf Kindheit“

Elternverbände aus mehreren europäischen Ländern werden am Dienstag in Straßburg eine Pressekonferenz abhalten, um gegen aus ihrer Sicht exzessive Praktiken der Inobhutnahme von Kindern durch deutsche Jugendämter zu protestieren. Auch Trennungsväter e.V. ist mit dabei.

DTJ

31.03.2014

BGH stellt klar: Zweifelnde Väter müssen Gerichtskosten nicht alleine tragen

Der Bundesgerichtshof stärkt erneut die Rechte von Vätern, indem es Urteile des Amtsgerichts Aaalen und des Oberlandesgerichts Stuttgart dorthin zurückverwies. Das am 25. März 2014 veröffentlichte Urteil (Az.: XII ZB 15/13) ist insofern richtungsweisend als zum ersten Mal der Automatismus durchbrochen wird, nachdem Väter grundsätzlich die Kosten eines Vaterschaftsfeststellungs-verfahrens zu tragen haben.

Kuckucksvater

30.03.2014

Richter signalisieren bei der Auftragsvergabe von Gutachten, welche Ergebnisse sie erwarten

Jeder vierte Gutachter aus dem medizinischen oder psychologischen Bereich hat in Bayern sogenannte Tendenz-Signale von der Justiz erhalten. Das bedeutet, Richter geben bei der Auftragsvergabe einen Hinweis, welches Ergebnis erwartet wird. Bei Psychologen ist der Anteil derer, die "in Einzelfällen" oder "häufig" solche Signale bekommen haben, noch wesentlich höher als bei Medizinern: Fast jeder zweite psychologische Sachverständige hat offenbar solche Erfahrungen gemacht.

Spiegel

23.03.2014

Debatte über das Jugendamt Deutschland vor dem Europäischen Parlament gestrichen

Philippe Boulland, MdEP (UMP) und einziges ordentliches französisches Mitglied des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments , verurteilte die Entscheidung, die für den ersten April geplante Debatte über die Frage der Ehescheidungen in Deutschland von der Tagesordnung zu streichen:

“Mit Verblüffung und Empörung habe ich von der totalen Streichung der Debatte über das Jugendamt erfahren, die im Petitionsausschuss stattfinden sollte. Diese Entscheidung beraubt sehr viele Eltern und indirekt auch Kinder ihres Rederechts, obwohl es oft das einzige ist, das ihnen verblieben ist.“, sagte Philippe Boulland.

Archeviva

21.03.2014

Kinder ins Heim: Zwei von drei Notfällen sind nicht nachvollziehbar

DORTMUND Nach dem Tiefbauamt hat nun auch das Jugendamt Ärger mit den Rechnungsprüfern der Stadt Dortmund. Die Kontrolleure bemängeln, dass bei zwei von drei Kindern, die im ersten Halbjahr 2013 in akuten Notsituationen in Obhut genommen und in einem Heim untergebracht wurden, nicht nachzuvollziehen ist, ob das überhaupt notwendig war.

Ruhrnachrichten

20.03.2014

Mängel bei psychologischen Gutachten

ZDF berichtet über mangelhafte psychologische Sachverständigengutachten bei Familiensachen.

ZDF (7 Min.)

20.03.2014

“Trennungskinder klagen an!”

„Wir klagen euch Erwachsene an! Wo ward ihr, als unsere Eltern uns Kinder zerrissen haben in ihrem Wahnsinns-Scheidungs-Krieg, der 12 Jahre dauerte und wirklich ein Krieg war? Wo waren die Richter und Sozialarbeiter, wo die Gutachter, die uns zwar ein Dutzend Mal befragt haben, aber nie etwas änderten, obwohl unser Vater immer das Sorgerecht hatte!

Die Freie Welt

18.03.2014

Trennung wird teurer

Scheidung 2013? Nach der Trennung kommt die Abfuhr vom Finanzamt. Der Fiskus erkennt die Kosten für Scheidungen und andere Zivilprozesse nicht mehr als außergewöhnliche Belastung an. Steuerberater sind empört - und erklären, was Betroffene tun können.

Süddeutsche

18.03.2014

Der Umgangsvergleich, die Weigerung des Kindes – und das Ordnungsgeld gegen das Jugendamt

Gegen das Jugendamt, das in seiner Eigenschaft als Amtsvormund an einem gerichtlich gebilligten Umgangsvergleich beteiligt ist, kann im Fall der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld festgesetzt werden. Dass im Rahmen der – dem Rechtspfleger übertragenen – Aufsicht über die Amtsführung des Vormunds die Festsetzung eines Zwangsgelds gegen das Jugendamt gesetzlich ausgeschlossen ist, steht dem nicht entgegen.

Rechtslupe

18.03.2014

Ohne Vater bleibt sich der Sohn fremd

Die Neigung, in einer Familie mit Kindern den Mann für überflüssig zu halten, schadet den Söhnen. Ohne Mann im Haus haben es vor allem Jungen, aber auch Mädchen schwerer, sich gesund zu entwickeln.

Die Welt

15.03.2014

Sekte stellt Strafanzeige gegen Behörden

Sechs Monate nach einer spektakulären Razzia schlagen die "Zwölf Stämme" zurück: Sie werfen der Polizei und dem Jugendamt Rechtsbruch vor. Mehrere Kinder seien ohne richterlichen Beschluss festgehalten worden.

Süddeutsche Zeitung

14.03.2014

Schwere Verleumdungen können zur Verwirkung des Unterhaltsanspruchs führen

Dies gilt vor allem für den unberechtigten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs. Wenn eine Ehefrau den geschiedenen Ehemann durch solch schwerwiegende Vorwürfe im Bekanntenkreis und in der Öffentlichkeit zu Unrecht diskreditiert, verliert sie ihren Anspruch auf Zahlung von Unterhalt. (OLG Hamm, Beschluss v. 03.12.2013, 2 UF 105/13)

Haufe

14.03.2014

Gemeinsame elterliche Sorge trotz Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Eltern, wenn die Eltern-Kind-Beziehung noch nicht betroffen ist

AG Achim, Beschluss vom 10.03.2014 – 8 F 446/12

12.03.2014

Kurzmeldung zum Prozess Fachanwältin für Familienrecht klagt gegen den Herausgeber von PAPA-YA

Saarbrücken. Wie ARCHEVIVA soeben erfuhr, hat PAPA-YA einen eigenen Vergleichsvorschlag bei Gericht eingereicht. Jörg Mathieu unterzeichnet demnach keine Unterlassung. Der Gerichtstermin am 31.03.2014 wurde verschoben. Ein neuer Termin ist der Redaktion noch nicht bekannt.

Archeviva

11.03.2014

Wenn der Vater selbst am Existenzminimum krebst

Zwei von fünf Alleinerziehenden sind in Deutschland auf Hartz IV angewiesen – oft, weil die Väter keinen Unterhalt zahlen. Dabei kann man den meisten Männern dabei gar keinen Vorwurf machen.

Welt

08.03.2014

PROGRAMMHINWEIS



Samstag 08.03.2014 - 18:00 ZDF



In der Sendung Mona Lisa wird über den Fall eines Vereinmitgliedes berichtet.

Ein Jugendamts- und Justizskandal, der in einer Reihe mit Fällen wie Görgülü und Mollath steht.

"Mein Sohn wurde im Jahre 2004 vom Jugendamt des Rheingau-Taunus-Kreises entführt. Obwohl mehrfach festgestellt wurde, dass dies nicht zulässig war, kehrte er nie mehr zu uns zurück."

Seit 2007 wird er in einer psychiatrischen Heil- und Pflegeanstalt festgehalten.

Mona Lisa berichtet darüber.

Bitte diese Ankündigung weiter verbreiten!

08.03.2014

Ziegelsteiner Deklaration: Allen Kindern beide Eltern, auch nach Trennung und Scheidung!

Mitarbeiter vieler Jugendämter in Deutschland verhalten sich oft diskriminierend gegen Väter, Männer und Jungen. Wir sehen darin eine Verletzung von Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Darüberhinaus verletzen die Jugendämter häufig ohne Notwendigkeit das Grundrecht des Kindes auf Erziehung durch beide Eltern und verletzen ihre verfassungsmäßige Pflicht zum Schutz der Familie nach Art. 6 Abs. 1 GG, die Rechte von Kindern und Eltern nach Art. 2, 3 und 5 GG und ihre Pflichten aus § 17 des Sozialgesetzbuches VIII.

Bitte Petition unterschreiben.

Change

08.03.2014

Endstation Kindeswohl

Dokumentarfilm-Projekt / 80 Min - Buch / Regie: Andreas Wunderlich - Produktion: September Film Produktion, Köln

Im kalten Jargon von Gerichtsbeschlüssen und Rechtsanwaltsschriftsätzen schreibt sich gnadenlos die Zukunft eines ahnungslosen dreijährigen Mädchens, das seinen Vater verlieren soll. Werden hier vom Richter im angeblichen Kindeswohl systematisch Fakten unterschlagen und verdreht, um den Plan der Mutter zu unterstützen, mit dem Kind ins Ausland zu ziehen und die enge Beziehung der Tochter zum Vater zu zerstören?

Endstation Kindeswohl

08.03.2014

Wenn nach der Trennung der Kampf ums Kind beginnt

NÜRNBERG - Wenn die Liebe der Eltern geht, gerät das Leben der Kinder in andere Bahnen. In den meisten Fällen leben sie nach der Trennung bei der Mutter. Der Verein Väter-Netzwerk Nürnberg sieht sich hier durch das Jugendamt benachteiligt.

Nordbayern

08.03.2014

Mein Vater, der Unbekannte

Zu meinem Vater hatte ich seit meiner Geburt nur sporadisch Kontakt und irgendwann gar keinen mehr. Als ich ihn das letzte Mal getroffen habe, war ich ungefähr sechs. Aber dann, vor ungefähr drei Jahren, habe ich ihn in der Tram gesehen. Ich besitze Fotos von ihm, deshalb habe ihn sofort erkannt. Und weil ich weiß, wo er wohnt, und er an der entsprechenden Haltestelle ausgestiegen ist.

Zeit

06.03.2014

Jugendamt darf unangekündigte Hausbesuche durchführen

Das Jugendamt darf unter der Voraussetzung, dass gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindes­wohl­gefährdung vorliegen, unangemeldet Hausbesuche durchführen. Dies geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg hervor.

Kostenlose Urteile

03.03.2014

"Wir konnten das Rollback nicht stoppen"

JUNGENDHILFE Manfred Kappeler initiierte mit der Journalistin und späteren RAF-Terroristin Ulrike Meinhof in der alten Bundesrepublik die Heimkampagne. Er begründete damals eine Reform der autoritären Erziehungsvorstellungen. Heute, so sagt er, würden die emanzipatorischen Ansätze von einer repressiven Pädagogik verdrängt.

TAZ

02.03.2014

Wenn nach der Trennung der Kampf ums Kind beginnt

NÜRNBERG - Wenn die Liebe der Eltern geht, gerät das Leben der Kinder in andere Bahnen. In den meisten Fällen leben sie nach der Trennung bei der Mutter. Der Verein Väter-Netzwerk Nürnberg sieht sich hier durch das Jugendamt benachteiligt.

Nürnberger Nachrichten

28.02.2014

FDP-Politiker Roland Rehmet erschießt sich

Dr. Roland Rehmet (?48) war 2013 Bundestagskandidat der Hamburger FDP, Vorsitzender der Altonaer Schützengilde von 1639 und Aktivist für Väter-Rechte: Nun hat sich der Sportschütze mit einem großkalibrigen Revolver in seiner Eidelstedter Wohnung erschossen. Mögliches Motiv: der jahrelange Psychokrieg mit der Mutter um seine zehnjährige Tochter.

Mopo

28.02.2014

“Wir leben in einer vaterlosen Gesellschaft”

Der Bundesverdienstkreuzträger und Psychologe Kazim Erdogan verändert mit seinem Verein „Aufbruch Neukölln“ die Gesellschaft. Sein Konzept ist einfach. Mitwirken, statt nur zusehen. Kommunizieren, statt nur zuhören. MiGAZIN sprach mit ihm über seinen Bezirk und Herausforderungen der Gesellschaft.

migazin

28.02.2014

Das Haus fällt der Scheidung zum Opfer

Ehepaare streiten bei der Scheidung manchmal um jede Untertasse. Geht es jedoch um das gemeinsame Haus, wird die Sache deutlich komplizierter.

FAZ

28.02.2014

Keine Nachteile für uneheliche Kinder beim Erben

Kinder, die unehelich geboren wurden, wurden lange Zeit wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Auch im Erbrecht. Dieser Missstand ist inzwischen beseitigt – mit einer Ausnahme.

Focus

28.02.2014

Erste internationale Organisation zu Forschung und Praxis der Paritätischen Doppelresidenz als kindeswohlorientierter Lösung gegründet

Vor dem Hintergrund des alarmierenden Anstiegs von psychosozialen Problemen und Entwicklungsstörungen bei Kindern getrennt lebender Eltern trafen sich am 21.-23. Februar 2014 in Bonn, Deutschland, 26 führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, familialen Professionen und Zivilgesellschaft, um eine neue internationale Organisation zu gründen, die sich der Forschung und Praxis der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) als gangbarer und förderlicher Lösung für Kinder widmet.

twohomes

28.02.2014

Fachanwältin für Familienrecht klagt gegen den Herausgeber von PAPA-YA

München. Der Prozess der Münchner Fachanwältin für Familienrecht Cornelia Strasser gegen PAPA-YA sorgte schon im Vorfeld innerhalb der von Eltern-Kind-Entfremdung Betroffenen für Aufsehen. Dementsprechend fand der Gerichtsprozess vor dem Landgericht I in München am 03. Februar 2014 vor ca. 60 Zuschauern statt. Deutschlandweit reisten Vorkämpfer in Sachen ‘Eltern-Kind-Entfremdung – Parental Alienation Syndrome’ an, um den Prozess der Anwältin gegen Jörg Mathieu, Herausgeber des Fachmagazins für kindgerechte Familienpolitik, vor Ort mitzuerleben.

Archeviva

21.02.2014

Rechtsextremer arbeitete für Kasseler Jugendamt

Die Stadt Kassel hat jahrelang, ohne es zu wissen, einen Sozialarbeiter mit rechtsextremer Gesinnung beschäftigt. Erst durch einen externen Hinweis wurden die Verantwortlichen im Rathaus darauf aufmerksam und trennten sich daraufhin sofort von dem Mann.

hna.de

21.02.2014

Mann wird Vater - Informationen für werdende Väter zur Geburt

Die Broschüre informiert werdende Väter über die Dinge, die vor, während und nach der Geburt Ihres Kindes wichtig sind - damit sie sich darauf vorbereiten und mit Zuversicht dem Moment Ihres Vaterwerdens entgegensehen können. Sie enthält Hinweise zur Geburtsvorbereitung, zum Ablauf einer Geburt und zu den wichtigen ersten Tagen in der gewachsenen Familie.

BZGA

21.02.2014

Wenn das Sorgerecht zum Zankapfel wird

Die Scheidung der Küsters ist besiegelt. Doch den Umgang mit den Kindern wollen sie ohne juristischen Streit regeln. Einfach wird das nicht.

FAZ

21.02.2014

So gelingt die sichere Vater-Kind-Bindung

„Mütter sind meist besser organisiert, Väter in der Regel sorgloser [...]“, sagt der Diplom-Psychologe. Doch viel größer sei der Unterschied zwischen Vater und Mutter beim Umgang mit Gefühlen: „Männer schaffen sich oft durch eine emotionale Sachlichkeit Distanz, in der sie sich frei fühlen. Sie lernen von klein auf, möglichst selbstständig und unemotional zu sein. Probleme sollen sie sachlich und effektiv lösen. Gefühle stören da nur.“ Und so, wie sie den Umgang mit Gefühlen von ihrem eigenen Vater vermittelt bekamen, geben sie es meist an das eigene Kind weiter.

familie.de

21.02.2014

Kinder- und Elternrechte: Väter wollen ihre Kinder gleichberechtigt betreuen

Der Bundesverband Väteraufbruch für Kinder (VAfK) fordert nicht nur ein gemeinsames Sorgerecht für beide Eltern, sondern auch eine gleichberechtigte und gleichverantwortliche Betreuung der Kinder von Anfang an als Regelfall. Die bisherigen Reformen des deutschen Familienrechts greifen zu kurz, weil sie nicht sicherstellen, dass von Trennung oder Scheidung betroffene Kinder in ausreichendem Umfang Kontakt zu Mutter und Vater haben.

Väteraufbruch

21.02.2014

Der Vater muss vor allem eines: zahlen

Nach der Reform des Unterhaltsrechts soll die Frau ihren Bedarf verstärkt aus eigener Kraft decken. Doch meist bleibt der Vater der Zahlmeister der gescheiterten Ehe.

FAZ

21.02.2014

Traumaberater über Gewalt gegen Jungs

Jungen stehen jetzt stärker im Fokus der Diskussion über sexuelle Gewalt, sagt Thomas Schlingmann, aber noch nicht genug: Der Missbrauch zerstört ihr Männlichkeitsbild.

TAZ

21.02.2014

Das elterliche Entfremdungssyndrom

Stefan, 38, und Amanda, 36, aus der Gegend von Stuttgart, haben sich getrennt als ihr Sohn Philip 6 Jahre alt war. Amanda zog, bald nach der Trennung, 500 km weiter weg. Sie wollte ihre Ruhe haben und Stefan aus dem Umgang mit dem gemeinsamen Sohn ausschließen. Sie wollte ihre Ruhe haben und Stefan aus dem Umgang mit dem gemeinsamen Sohn ausschließen.

Väteraufbruch

21.02.2014

Jungen brauchen männliche Ansprache

Rahden (nw). Diese Resonanz hat die Verantwortlichen des Präventionsrates und Bürgermeister Bernd Hachmann positiv überrascht: Mehr als 320 junge Mütter und auch viele Väter aus dem Lübbecker Land hörten sich in der voll besetzten Aula des Rahdener Gymnasiums den Vortrag der Erziehungswissenschaftlerin Bianka Reichardt zum Thema "Jungs sind klasse, wenn man sie versteht ... und Männer auch" an. Mit diesem Ansturm habe niemand gerechnet, freute sich Dr. Wolfgang Adam vom Präventionsrat.

nw-news

17.02.2014

Wenn die Mutter dem Vater das Kind vorenthält

Mütter, die kein väterliches Engagement zulassen, wirken wie Wachpersonal vor dem Kind. Wissenschaftler nennen dieses Verhalten "Maternal Gatekeeping". Es kommt öfter vor, als man denkt.

Baby und Familie

16.02.2014

Begutachtung im Familienrecht kann nicht erzwungen werden

Eine Begutachtung im Familienrecht kann nicht erzwungen werden. Auf dieses Urteil des Bundesgerichtshofs hatte wir bereits vor kurzem hingewiesen. In einem uns vorliegenden Fall hat sich ein Vater auf dieses Urteil des Bundesverfassungsgerichts gestützt (hier klicken um zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts BGH 68/09 zum Thema Zwangsbegutachtung zu gelangen) und dem Familiengericht mitgeteilt das er eine erneute Begutachtung ablehnt. Er verwies darauf hin,das seine Erziehungsfähigkeit nicht in Frage zu stellen sei und wies auf das Urteil des BGH hin, das die Möglichkeiten für den Fall erläutert wenn Eltern sich einer Begutachtung verweigern.

Vaterlos

16.02.2014

Gerichte geben Gutachtern häufig Tendenzen vor

Seit dem Fall Mollath sind die Vorbehalte gegen vom Gericht bestellte Gutachten gewachsen. Zu Recht, wie nun die Ergebnisse einer Doktorarbeit zeigen. Gerichte signalisieren den Gutachtern häufig, welche Ergebnisse die Richter sich wünschen. Und viele sind wirtschaftlich von deren Aufträgen abhängig.

Süddeutsche

03.02.2014

Aufruf zur Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung in München am 03.02.2014

Trennungsväter e.V. ruft seine Mitglieder und andere Interessierten zur Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung auf.

Am 03.02.2014 ab 12:30 Uhr findet vor Landgericht München ein Verfahren gegen den Chefredakteur des "PAPA-YA" Magazins Herrn Jörg Mathieu an. Das Verfahren ist öffentlich.

Es handelt sich hierbei um das erste öffentliche Verfahren in Deutschland, indem es um die Berichterstattung über die Machenschaften des Vereins "VAMV" geht. Kläger "Frau Strasser" - Angeklagter "Jörg Mathieu".

Hintergrund: Das "PAPA-YA" Magazin hatte über einen Vortrag der RAin Strasser bei einer Veranstaltung des Vereines "Verband Alleinerziehender Mütter und Väter" (VAMV) berichtet. Zudem wird bei dem Bericht sehr kritisch Stellung zu der Vereinsarbeit des VAMV genommen.

PAPA-YA berichtete wie "Müttern systematisch Anleitungen regelrecht vorgegeben wurden, wie sie die Väter ihrer Kinder künftig nicht nur vom gemeinsamen Sorgerecht "fernhalten", sondern darüber hinaus auch komplett aus dem Leben des Kindes verbannen". Laut PAPA-YA wurden auch Ratschläge erteilt "die sich zumindest stark an der Grenze zur Strafbarkeit bewegen. Selbst vor der Anstiftung zur Behauptung, das Kind sei vom Vater misshandelt worden, wurde offenbar nicht zurückgeschreckt".

Frau RAin wurde z.B. folgende Äußerung zugeschrieben: "Es wäre gut, wenn der Vater das Kind schütteln würde. Das wäre auch ein gutes Argument gegen den Vater vor Gericht".

Nun klagt Frau RAin Strasser auf Unterlassung. Doch PAPA-YA hat Beweise und eidesstattliche Versicherungen vorzulegen.

AUF NACH MÜNCHEN!

Justizpalast
Landgericht München I
Prielmayerstraße 7
80335 München


Datum: 03.02.2014
Zeit: 12:30

PAPA-YA Artikel (PDF)

02.02.2014

Alice Schwarzer verärgert über Steuer-Enthüllungen

Alice Schwarzer hat die Zinsen eines Schweizer Kontos nicht versteuert. Die Frauenrechtlerin bestätigt entsprechende Medienberichte – und geht zum Gegenangriff über.

Über das Medienrecht ist Frau Schwarzer sicherlich gut informiert - schließlich hat sie gegen Jörg Kachelmann zahlreiche Medienprozesse verloren.

Zeit

29.01.2014

Mehr Vorfälle bei Kindern in staatlicher Obhut

Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter und Betreiber von Jugendwohnungen, Kinderheimen und ähnlichen öffentlichen Einrichtungen in Hamburg mehr als 500 sogenannte "besondere Vorkommnisse" an die Sozialbehörde gemeldet.

NDR

29.01.2014

"Na, hat dich deine Frau geschlagen?"

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts liefert überraschende Ergebnisse: Demnach werden ebenso viele Männer Opfer von häuslicher Gewalt wie Frauen. Doch häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabuthema.

Die Welt

28.01.2014

Regierung verteidigt deutsche Kinderrechte-Politik

Kinderrechte stünden bei politischen Entscheidungen oft an letzter Stelle, kritisiert Unicef. Die Bilanz des Familienministeriums vor den UN fällt positiver aus.

ZEIT

24.01.2014

Nürnberg: Mehr Rechte für Scheidungskinder gefordert

Plötzlich steht das Jugendamt vor der Tür und nimmt ohne Vorwarnung die Kinder mit. Das ist Familie Diemer aus Mutterstadt passiert. Von heute auf morgen hat das Amt beide Söhne in Pflegefamilien gegeben - weil die Eltern ihre Kinder misshandelt haben sollen. Doch beurteilt hat das eine Gutachterin, die die Kinder nicht ein einziges Mal persönlich untersucht hat.

Bayerischer Rundfunk

24.01.2014

Falscher Verdacht: Jugendamt reißt Kinder aus Familie wegen angeblicher Misshandlung

Geschiedene Eltern aus Nürnberg fordern mehr Rechte und mehr Verantwortung für ihre Kinder. Sie werfen dem Nürnberger Jugendamt vor, in Sorgerechtsstreitigkeiten zu oft nicht im Sinne der Kinder zu entscheiden.

RTL

24.01.2014

Wer Umgang gewähren muss, muss seine beruflichen und familiären Verpflichtungen zurückstellen

Wer dem anderen Elternteil Umgang gewähren muss, ist verpflichtet, seine familiären und beruflichen Termine so darauf einzurichten, dass der Umgangstermin auch wirklich durchgeführt werden kann. OLG Köln, 09.07.2012, Az. 4 WF 63/12

Unterhalt24

24.01.2014

Im Zweifel gehören Kinder dem Staat

Ein hessisches Elternpaar kämpft darum, seine vier Kinder zu Hause unterrichten zu dürfen. Sie wollen nun nach Frankreich. Doch das Amtsgericht sagt Nein – um die Kinder zu schützen.

Die Welt

13.01.2014

Jugend ohne Geld

In fast allen Berliner Bezirken steigen die Ausgaben für Hilfen zur Erziehung. Das Lichtenberger Jugendamt soll nun trotz hoher Fallzahlen sparen.

TAZ

11.01.2014

Segeberg: Jugendamt reagiert

Das jahrelange Martyrium von Zwillingen in einer Pflegefamilie im Kreis Segeberg hat viele Menschen aufgerüttelt. „Ich habe nur positive Reaktionen erhalten“, sagt eines der Opfer, Fabian Pee. Erstmals hat er nun vom Jugendamt eine Stellungnahme erhalten.

Kieler Nachrichten

10.01.2014

Warum Söhne Väter brauchen, die ihnen vorlesen

Eltern mit niedriger Bildung und Väter im Allgemeinen: Zwei Problemgruppen hat die Leiterin des bei der Stiftung Lesen in Mainz angesiedelten Instituts für Lese- und Medienforschung bei ihrer Vorlesestudie 2013 herausgefunden. Sie lesen zu wenig vor. Ein Gespräch darüber, warum Vorlesen so wichtig ist und Söhne vor allem von ihren Vätern lernen.

Rheinpfalz

10.01.2014

Urteil zu Zwangsmitteln bei Umgangsverweigerung

Der betreuende Elternteil hat aufgrund seiner Wohlverhaltenspflicht gemäß § 1684 Abs. 2 BGB nicht nur alles zu unterlassen, was einen Umgang des Kindes mit dem anderen Elternteil gefährden kann, sondern diese Kontakte auch positiv zu fördern,ggf. diesbezüglich auch erzieherisch auf das Kind einzuwirken.

Ein fehlendes Verschulden ist in diesem Zusammenhang nur dann anzunehmen, wenn im Einzelfall dargelegt werden kann, wie und in welchem Umfang auf das Kind eingewirkt wurde, um es zum Umgang zu bewegen, wobei die Darlegungslast bei dem Umgangsverpflichteten liegt.

OLG Frankfurt am Main · Beschluss vom 29. Mai 2013 · Az. 5 WF 120/13 openjur

07.01.2014

Man muss wahnsinnig sein, heute ein Kind zu kriegen

Kinder sind so etwa das Tollste, was es gibt, aber ich habe wahnsinnige Angst davor, welche zu haben, und habe bislang also keine, obwohl ich wirklich will, habe ich keine, denn alles, was ich über das Kinderhaben höre und lese, ist so furchteinflößend, dass ich manchmal denke: Man muss ja total wahnsinnig sein, auf die Idee zu kommen, wirklich ein Kind zu kriegen. Mir ist das zu gefährlich, ich traue mich das einfach nicht.

FAZ

05.01.2014

"Der Postillon" kritisiert die Babyklappe

Die sogenannten "Babyklappen" werden ständig kontrovers diskutiert: was ist mit den Menschenrechten der dort abgegebenen Kindern? Als Gegenzug hat "Der Postillon" nun die Seniorenklappe erfunden.

Video

05.01.2014

Mehr Zeit für die Kinder: Deutschlands neue Väter

Sigmar Gabriel will beides: als Vizekanzler erfolgreich sein und einmal pro Woche seine Tochter von der Kita abholen. Damit wird er zum prominenten Vorreiter einer wachsenden Gruppe von Vätern, die ihr Familienleben nicht mehr komplett dem Beruf unterwerfen.

Spiegel

05.01.2014

Falsche Anwältin nimmt Mann aus

Weil eine 43-jährige Hausfrau aus dem Raum Marktheidenfeld einem leichtgläubigen 47-Jährigen die Rechtsanwältin und Immobilienmaklerin vorspielte und ihn nach Strich und Faden ausnahm, drohen ihr fünf Jahre Gefängnis.

Mainpost

04.01.2014

Welche Rolle die Väter haben?

Mutter und Vater sind beide unverzichtbar für die Erziehung eines Kindes, sagt der Kinderpsychologe Wassilios E. Fthenakis, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Gespräch über Vaterschaftskonzepte, unterschiedliche Rollenaufteilung und Vorbilder.

Süddeutsche Zeitung

04.01.2014

Auswanderungsabsicht führte zum Sorgerechtsentzug

Ein Schulverweigerer-Paar aus Südhessen hat das Sorgerecht für seine vier Kinder teilweise verloren. Die Familie wollte nach Frankreich auswandern, wo die Kinder nicht zur Schule müssten. Das verhinderte das Amtsgericht.

HR-Online

04.01.2014

Kein höherer Unterhalt bei möglichen BAföG-Leistungen

Können Studenten ihren monatlichen Mindestbedarf mit BAföG und bereits bestehenden Unterhaltszahlungen decken, besteht kein Anrecht auf höheren Unterhalt gegenüber den Eltern.

So entschied das Oberlandesgericht Hamm (Beschluss v. 27.09.2013, II-2 WF 161/13).

Haufe

02.01.2014

Was macht so ein Papa?

Väter beschäftigen sich zu wenig mit ihren Kindern, heißt es oft. Das bleibe an den Frauen hängen. Aber ist das wirklich so? Wir haben Jan Malte und Louisa gefragt, zwei ganz normale Grundschüler: Was macht eigentlich so ein Papa?

FAZ

30.12.2013

Das männliche Vakuum

Was sind die Folgen einer Scheidung für Buben und Männer? Das war Thema des 2. Wissenschaftlichen Männerkongresses an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Die Tagungsbeiträge liegen nun als Buch vor. Die Ergebnisse sind bedrückend. Der Soziologe Robert Schlack vom Robert-Koch-Institut etwa berichtet, dass Buben aus geschiedenen Beziehungen «mehr Risikoverhalten, mehr psychosomatische Probleme, mehr psychische Auffälligkeiten und weniger verfügbare Schutzfaktoren aufweisen als Kinder aus Kernfamilien mit beiden leiblichen Eltern». Konkret heisst das: sehr viel häufiger Übergewicht, doppelt so hohe Raucherquoten, dreimal so häufig Schlafstörungen, doppelt so häufig emotionale Probleme, soziale Probleme mit Gleichaltrigen und Hyperaktivitätsprobleme.

Basler Zeitung

30.12.2013

Jugendamt kappt Tarzans Liane

Stuttgart - Dschungel geschlossen, Tarzan im Urlaub. Etliche Musical-Besucher haben am ersten Weihnachtsfeiertag in Stuttgart-Möhringen ein geschlossenes Apollo-Theater vorgefunden. Die Show am 25. Dezember musste ausfallen, weil Kindern, also auch dem Darsteller des Kinder-Tarzans, das Arbeiten an diesem Tag gesetzlich verboten ist.

Stuttgarter Nachrichten

30.12.2013

Vor zehn Jahren von Mutter entführt: Ein Vater sucht seine Tochter

Vor zehn Jahren verschwand Monika Wagner nach der Trennung von ihrem Mann mit dem gemeinsamen Kind. Seither wird sie mit Haftbefehl gesucht. Dem Vater reicht das nicht.

Augsburger Allgemeine

30.12.2013

Trennungskrieg: Vater kämpft um seine Tochter

München - Software-Entwickler Aleksandar Stajic (40) ist verzweifelt: „Ich möchte meine Tochter öfter sehen. Aber meine ehemalige Lebenspartnerin sieht das nicht ein. Dabei kann sie sich wegen ihrer Arbeit gar nicht 100 Prozent ums Kind kümmern.“

In einer jüngsten Entscheidung weist sogar das Bundesverfassungsgericht darauf hin, dass beide Elternteile auch nach der Trennung in die Erziehung des Kindes gleichermaßen eingebunden sein sollen. Dies diene dem Wohl des Kindes.

Abendzeitung

29.12.2013

„Sorgerechtsentzug letztes Mittel der Wahl"

Immer mehr Kinder werden aus ihren Familien in staatliche Obhut genommen, viele zu ihrem eigenen Schutz und oft auch zu Recht. Aber was, wenn etwa ein mangelhaftes Gutachten über die Zukunft einer Familie entscheidet? Wie gut können Familienrichter die Gutachten überhaupt beurteilen? Darüber sprach ML mit dem ehemaligen Familienrichter Prof. Elmar Bergmann.

ZDF

28.12.2013

NIVEAs Weihnachtswerbekampagne: Wo ist Papa?

NIVEA wollte zu Weihnachten mit Emotion und Familie werben. Letztere stellte sie jedoch ohne Papa dar. Das Unternehmen muss sich nun Fragen zu Familienkonzepten gefallen lassen und antwortet ganz schön kalt. Steht das Unternehmen kurz vor einem Shitstorm oder ist es schon mittendrin?

Marketingfish

28.12.2013

Die unterbliebene Ladung des Sachverständigen zur Erläuterung seines Gutachtens

Hat das Gericht erster Instanz dem Antrag einer Partei auf Ladung des Sachverständigen zur Erläuterung seines Gutachtens in mündlicher Verhandlung zu Unrecht nicht entsprochen, muss das Berufungsgericht dem im zweiten Rechtszug wiederholten Antrag stattgeben. Anderenfalls verletzt es den Anspruch der Partei auf rechtliches Gehör.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 30. Oktober 2013 – IV ZR 307/12

Rechtslupe

28.12.2013

„Man sollte die heutige Form des Jugendamtes abschaffen“

Wir müssen Kinder mehr fördern, sagt Bernd Siggelkow, Gründer des Kinder- und Jugendhilfswerks "Die Arche". Im Tagesspiegel-Interview erklärt er, was Weihnachten für ihn bedeutet, was Arche-Kinder zum Fest bekommen und warum er er das Jugendamt abschaffen will.

Der Tagesspiegel

22.12.2013

Pfefferspray-Attacke im Erlanger Jugendamt

ERLANGEN - Mitarbeiter des Jugendamts sind den Unmut ihrer Klienten gewohnt. Dass die Sozialpädagogen tätlich angegriffen werden - wie es Erlangen passiert ist - ist doch eher selten.

Nürnberger Nachrichten

21.12.2013

Biologische Väter haben das Nachsehen

Das Bundesverfassungsgericht gibt der sozialen Familie den Vorrang. Biologische Väter haben keinen Anspruch auf Anerkennung der Vaterschaft. Die Verfassungsbeschwerde eines Mannes aus Zwickau wiesen die Karlsruher Richter zurück.

FAZ

20.12.2013

Weihnachtszeit – Schwere Zeit für nicht wenige getrenntlebende Eltern und deren Kinder

Rostock/MVPO Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) weist darauf hin, dass bei weitem nicht alle Kinder getrenntlebender oder geschiedener Eltern an Weihnachten Mutter und Vater sehen dürfen.

MVPO

20.12.2013

Geschiedene Väter zeigen Behörden den Stachel

Vor gut zwei Jahren schickten die geschiedenen Väter des Vereins «Vaterverbot Schweiz» tonnenweise Pflastersteine an Bundesrätin Simonetta Sommaruga, um gegen die Verzögerungen beim neuen Sorgerecht zu protestieren. Bald könnten Schweizer Behörden wieder Post von geschiedenen Vätern erhalten: in Form eines Kaktus.

20 Min.

09.12.2013

Richter: Befangen auch bei schweren Verfahrensverstößen

Die Befangenheit eines Richters kann ausnahmsweise davon anzunehmen sein, wenn schwere Verfahrensverstöße vorliegen. Entfernt sich der Richter bei der Gestaltung des Verfahrens von anerkannten verfassungsrechtlichen Grundsätzen, so kann dies den Eindruck einer willkürlichen oder sachfremden Einstellung des Richters erwecken.

Häufig führen Familienrichter ein Verfahren völlig willkürlich. Aus diesen Gründen gestellten Befangenheitsanträge werden in der Regel abgewiesen. Nun hat OLG Hamm anders entschieden (11 WF 86/13).

OLG Hamm

07.12.2013

OLG Dresden: Das Jugendamt muss gewissenhaft arbeiten und richtig an Familiengericht berichten

In einem wegweisenden Urteil, vom bisherigen Rechtsprechung der unteren Gerichtsinstanzen abweichend, definiert das OLG Dresden klar, dass die Jugendämter zu einer gewissenhaften, also vollständigen und zutreffenden Sachverhaltsermittlung verpflichtet sind.

Zudem stellt das Gericht fest, dass die Jugendämter zur vollständigen und zutreffenden Unterrichtung des nach §8a SGB VIII angerufenen Familiengerichts verpflichtet ist. Bisher vertraten die unteren Gerichtsinstanzen stets die Ansicht, die Jugendämter seien weder an vollständigen noch zutreffenden Berichtserstattung verpflichtet.

Oberlandesgericht Dresden, Az. 1 U 1306/10 vom 30.04.2013

Jugendamtwatch

07.12.2013

Jugendämter schlagen erneut Alarm

BERLIN – In einem Brandbrief wird vor weiteren Sparmaßahmen in den Jugendämtern gewarnt. Die Sozialarbeiter dort seien jetzt schon häufig überlastet und kaum noch arbeitsfähig, heißt es dort.

Berliner Zeitung

06.12.2013

Einsicht in Geschäftsverteilungspläne der Gerichte

Unser Verein hat zahlreiche Mitglieder in dem Bezirk des Amtsgericht Amberg. Uns erreicht eine aktuelle Meldung. Ein betroffener Vater wollte sich vor der Gerichtssitzung über den gesetzlichen Richter informieren lassen (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG "Niemand darf seinen gesetzlichen Richter entzogen werden").

Sodann bat er auf der Hauptgeschäftsstelle des AG Amberg um Einsicht in die Geschäftsverteilung. Anstatt seinen berechtigten Wunsch erfüllt zu bekommen, sei er daraufhin einer Schikane ausgesetzt worden. Es hätten mehrere Richter auf dem Gang ein schnelles Palaver gehalten. Er sei daraufhin einer anderthalbstündigen Sicherheitskontrolle unterzogen worden. Der gehbehinderter Vater hätte sogar seinen Gehstock abgeben sollen. Dies habe er nur durch den Hinweis abwendenkönnen , dass er ohne Gehstock zu den (nicht barrierefreien) Räumlichkeiten des Familiengerichtes gar nicht gelangen könne.

Noch bei dem Verhandlungstermin habe die vorsitzende Richterin darauf hingewiesen, dass von solchen Anträgen Abstand zu nehmen ist. Zudem wurde er darauf hingewiesen, dass die Sicherheitskontrolle so lange hätte hinausgezogen werden können, dass er seinen Termin versäumt hätte, was ein Versäumnisurteil zur Folge hätte.


Bayerischer Landesbeauftragter für Datenschutz: "Der Geschäftsverteilungsplan eines Gerichts dient der Wahrung der verfassungsrechtlichen Garantie des so genannten "gesetzlichen Richters" nach Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG (Niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden). Danach muss die Zuständigkeit der jeweiligen Richter bzw. Spruchkörper (Kammern bzw. Senate) für die richterlichen Geschäftstätigkeiten im Voraus, vollständig, schriftlich und abstrakt-generell nach objektiven Kriterien festgelegt sein.

Es besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Einsicht in die Geschäftsverteilungspläne der Gerichte und die jeweiligen Änderungsbeschlüsse. Somit können Sie nachprüfen, ob Ihr Verfahren dem gesetzlichen Richter, mithin dem nach den allgemeinen Regelungen des Geschäftsverteilungsplans abstrakt und im Voraus festgelegten Spruchkörper des Gerichts bzw. Richter zugewiesen worden ist.

Der Geschäftsverteilungsplan des Gerichts ist in der vom Gerichtspräsidenten bestimmten Geschäftsstelle des Gerichts zur Einsichtnahme aufzulegen. Dasselbe gilt für die Geschäftsverteilungspläne der Spruchkörper (Kammer bzw. Senat). Damit ist grundsätzlich jedermann ohne Darlegung eines besonderen Interesses zur Einsicht befugt. Dagegen besteht in der Regel kein Anspruch auf Zusendung eines gedruckten Exemplars. Falls eine Einsichtnahme vor Ort jedoch nicht möglich oder nicht zumutbar ist und dies entsprechend dargelegt wird, besteht zumindest ein Anspruch auf eine angemessene (Teil-)Auskunft."


Wir raten davon ab, beim AG Amberg ohne einen Beistand (Zeugen) nach dem Geschäftsplan zu fragen. Ebenso raten wir davon ab, unmittelbar vor dem Gerichtstermin nach dem Geschäftsverteilungsplan zu fragen sondern mindesten einen Tag vor dem Gerichtstermin eigens zum Amtsgericht einzutreffen.

Datenschutzbeauftragter

06.12.2013

An Weihnachtswunder will die Richterin nicht glauben

Neuburg (szs) Der oder keiner: „Als Vater kommt kein anderer Mann in Frage“, beteuerte Martina S. (Namen geändert) gestern im Neuburger Amtsgericht immer wieder. Das hatte die Ingolstädterin auch ziemlich genau vor einem Jahr so ausgesagt, damals im Neuburger Familiengericht. Doch die Beweise sprachen und sprechen gegen sie: Ein Vaterschaftstest hat eindeutig ergeben, dass ihr Ex-Mann entgegen ihren Behauptungen eben nicht der Vater ihres Sohnes ist.

Donaukurier

06.12.2013

Die Schneekönigin lässt alles gefrieren

Wie kommt es eigentlich, dass der Feminismus auch nach vierzig Jahren nur auf einen Namen hört? Das ist nicht allein die Schuld Alice Schwarzers. Ihren Nachfolgerinnen fehlt es an Ausdauer.

FAZ

05.12.2013

Urteil zur elterlichen Sorge

Wer die alleinige elterliche Sorge gemäß § 1671 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB beansprucht, braucht im Rahmen des Verfahrens der Verfahrenskostenhilfe nur substantiiert vorzutragen, dass zwischen den beteiligten Eltern die Kooperationsfähigkeit fehlt, zum Wohle des Kindes die notwendigen Entscheidungen von erheblicher Bedeutung gemeinsam zu treffen. Allein der Umstand, dass ein Elternteil den anderen bei der Entscheidung über wichtige Angelegenheiten des Kindes gewähren lässt, rechtfertigt aber die Aufhebung der gemeinsamen Sorge grundsätzlich nicht. Gleiches gilt für unterschiedliche Auffassungen zur Gestaltung des Umgangsrechts.

OLG Brandenburg, Az. 3 WF 115/13

Urteil

02.12.2013

Wechselmodell auch bei Dissens der Eltern

Nach herrschender Meinung darf das Wechselmodell – das Kind lebt bei jedem der getrennten lebenden Elternteile ähnlich lange im Wechsel – nur angeordnet werden, wenn beide Eltern damit einverstanden sind.

Aktuelle Gerichtsentscheidungen stellen diesen Grundsatz aber immer mehr infrage. Das Wechselmodell dient den weltweit bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen nach eindeutig dem Kindeswohl.

Gießener Zeitung

19.11.2013

Geschlossene Unterbringung als "Ultima Ratio"

Die Misshandlungsvorwürfe gegen die umstrittenen Kinder- und Jugendheime der Haasenburg haben eine Debatte über die geschlossene Unterbringung von Jugendlichen entfacht. Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch hält freiheitsentziehende Maßnahmen in Einzelfällen für gerechtfertigt. Gleichzeitig mahnt sie eine klarere rechtliche Regelung für die Unterbringung in Heimen an.

RBB-Online

19.11.2013

Weniger Mütter? Da hat auch Alice Schwarzer Schuld...

Die Frauen in Deutschland wollen nicht gebären, vor allem die im Westen und die mit hohem Bildungsniveau nicht: 30 Prozent der Akademikerinnen zwischen 45 und 49 Jahren sind kinderlos. Diese Zahlen sind Ernte dessen, was der Schwarz-Weiß-Feminismus und seine Großmeisterin Alice Schwarzer gesät haben. Schwarzer hat die Mutterschaft "eine Fessel der Frau" genannt, die sie dazu verurteilt, ihr Leben lang für andere zu kochen, zu putzen, zu waschen und zu trösten. Dieser Feminismus definiert Mütterlichkeit als "Gratisarbeit für Männer, für Kinder, ja für die ganze Gesellschaft. Wer sich nicht ausbeuten lassen will, sollte verzichten", wie die Historikerin Miriam Gebhardt in ihrem großartigen Buch "Alice im Niemandsland" schreibt....

RP-Online

19.11.2013

Verwaiste Väter leiden oft an Verbitterungssyndrom

Susanne Wächter hat vorigen Sonntag in “Sonntag aktuell” über verwaiste Väter, deren Schmerz und Trauer um nicht gelebte Zeit mit ihren Kindern, ihre Hilflosigkeit gegenüber den Müttern, ihr Ausgeliefertsein gegenüber Jugendämtern und häufig daraus resultierende Krankheitssymptome wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Magengeschwüre geschrieben.

Die Autorin schreibt, dass häufig Kinder und Väter gleichermaßen darunter leiden, sich nicht zu sehen. Kommt es bei Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten, sind es bei Vätern häufig Schlafstörungen, Schuldgefühle oder verdeckte Aggressionen. Der Düsseldorfer Soziologe und Psychologe Walter Andritzky, der viele Trennungsväter psychotherapeutisch behandelt, diagnostiziert in dem Bericht vielen Betroffenen ein Verbitterungssyndrom, das bis zum Suizid führen kann.

Leonhard Fromm

13.11.2013

Gerichte dürfen sich nicht vor Verantwortung drücken

Fast alle Trennungsväter haben es erlebt: willkürliche Entscheidungen der Familiengerichte. Wir wehren uns gegen diese mangelnde Rechtsstaatlichkeit.

Generell mit der Problematik der mangelnden Rechtsstaatlichkeit handelt sich ein Buch über den Fall Mollath. Deutlich wie selten zeigt dieser Fall auf, welche Kräfte und Interessengruppen auf den Rechtsstaat einwirken. Derzeit findet ein Kampf um die Grenzen einer legitimen Justiz- und Psychiatriekritik statt.

Die Komplexität des Rechts und die Komplexität einzelner juristischer Fälle mögen dazu führen, dass Fehler in der Rechtsprechung kaum zu vermeiden sind. Zu einem ernsten Problem werden die Fehler aber dann, wenn sie von ihren Verursachern verdeckt, verschwiegen oder beschönigt werden.

So sehr die Etablierung einer anständigen Fehlerkultur innerhalb der Justiz auch angestrebt werden muss: Dass es hier auch genügend Akteure gibt, die ihre Reichweitenmacht, aus welchen Gründen auch immer, missbrauchen, liegt nahe. Gegen diese Personen lässt sich nicht mit der Etablierung einer Fehlerkultur vorgehen. Dringend müssen interne Sicherungssysteme installiert oder ausgebaut werden, um nicht nur Bürger, sondern auch das Recht und den Rechtsstaat vor einer Pervertierung der Rechtsanwendung zu schützen.

Doch die von vielen Seiten angebrachte Kritik an Justiz und Psychiatrie, wie sie seit dem Fall Mollath unüberhörbar geworden ist, teilt längst nicht jeder. Ein Kampf um die Definitionshoheit darüber ist entbrannt, was im Kontext der Justiz- und Psychiatriekritik eine legitime Einmischung und Wortmeldung sein darf und was nicht.

FOCUS

06.11.2013

Umstrittene Haasenburg-Heime werden geschlossen

Die Kinder- und Jugendheime der Haasenburg GmbH werden nach Misshandlungsvorwürfen geschlossen. Das teilte Brandenburgs Jugendministerin Martina Münch mit. Zuvor war eine Untersuchungskommission zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.

Der Untersuchungsbericht bescheinigt den Jugendämtern und dem Jugendministerium Versagen bei der Kontrolle der Heime. Die Behörden hätten nach ersten Berichten bereits früher und konsequenter gegen den Betreiber vorgehen können.

Derzeit besteht keine Fachaufsicht für die Jugendämter. Trennungsväter e.V. hat bei seiner Eingabe vom 02.10.2012 an die UNO-Menschenrechtskommission eine umfassende Aufsicht über deutsche Jugendämter gefordert. In September 2013 sagte Deutschland zu, eine solche Kontrolle einzuführen.

Spiegel

05.11.2013

Boshaftes über Juristen - "Bratenwender der Gesetze"

Mit Jura und Juristen haben die Trennungsväter überdurchschnittlich viel zu tun.

Die Geschichte der Juristerei ist voller Gehässigkeiten. Kaum eine Zunft muss sich derart fieser Anwürfe erwehren. Am härtesten urteilen Juristen über ihresgleichen. Ein Ausritt in eine Welt voller "Spitzbuben", "Blutsauger", gar "Prostituierten".

Spiegel

Quiz: Versteh den Anwalt

01.11.2013

Gutachter: Die heimlichen Richter

Seit mehr als einem Jahr darf David S. seine drei Kinder nur noch ein bis zwei Mal im Monat sehen. Eine Gutachterin erklärte den 30-Jährigen für "nur teilweise erziehungsfähig". Eine der Begründungen: Er leide an einer "reaktiven Depression" und verweigere eine Therapie. Wie genau die Gutachterin auf diese schwerwiegende Diagnose kam, steht allerdings nicht im Gutachten. Die Folge: David S. verliert das Sorgerecht für seine drei Kinder.

Dieses von einem Familienrichter beauftragte Gutachten hat nicht etwa eine Psychologin erstellt, die Gutachterin absolvierte gerade mal Ausbildungen zur Altenpflegerin und Heilpraktikerin. Kein abgeschlossenes Studium, sie hat nur Kurse in Psychologie belegt.

NDR Panorama (Artikel und Video)

25.10.2013

80 Prozent der Gutachten in Sorgerechts-Verfahren gelten als fehlerhaft oder schlampig erstellt

Vor Gericht entscheiden zumeist Gutachten, wo ein Kind leben darf. „Oft sind sie nichts wert“, sagt Dr. Werner Leitner.

Nordwest Zeitung

15.10.2013

Ordnungsgeld gegen Jugendamt – Vollstreckung gegen den Staat nicht ausgeschlossen

Auch das Jugendamt kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden, wenn es seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Dies hat das OLG Frankfurt/M. mit Beschluss vom 28.11.2012 - 1 WF 294/12 entschieden.

Anwalt.de

15.10.2013

OLG Nürnberg: Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts im Falle des eigenmächtigen Umzugs mit dem Kind

"Wird ein Kind von einem Elternteil ohne Zustimmung des anderen Elternteils in ein anderes Bundesland verbracht, so hat dies keine Auswirkungen auf das Sorgerecht: Die Entscheidung im Sorgerechtsverfahren hängt nur vom Kindeswohl ab."

Ob man diese Auffassung so teilen mag, ist äußerst zweifelhaft. Im Grunde genommen bedeutete dies für den „entziehenden Elternteil“, dass er die Kinder ohne Rücksprache mit dem zurückbleibenden Elternteil mitnehmen kann, ohne dass er dafür belangt wird. Dies ist befremdlich.

unterhalt24

15.10.2013

Unterhaltsstreit: Franzose an Deutschland ausgeliefert

Ein geschiedener französischer Vater ist wegen ausstehender Unterhaltszahlungen nach Deutschland ausgeliefert worden. Wie die Staatsanwaltschaft im elsässischen Colmar mitteilte, wurde der 42-Jährige in der Grenzstadt Kehl bei Straßburg den deutschen Behörden übergeben. Er sollte nach Bayern gebracht werden, wo die Justiz gegen den Mann einen europäischen Haftbefehl erlassen hatte.

Yahoo - Nachrichten

06.10.2013

Vortragsabend des Trennungsväter e.V. am 06.10.2013

Trennungsväter e.V lädt herzlich ein auf ein Vortragsabend am 06.10.2013 ab 18 Uhr im Bischofshof Bräustüberl Dechbettener Str. 50, Regensburg. Parkplätze vorhanden sowie Möglichkeit zur Übernachtung im Hotel direkt vor Ort.


Programm:

ca. 18 Uhr Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Thomas Penttilä. Es wird über unser Vorgehen bei der UNO-Menschenrechtskommission wegen Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Jugendämter berichtet.

ca. 19 Uhr Vortrag der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht zur Rolle des Jugendamtes bei familienrechtlichen Verfahren

Abschließend Diskussion. Alle interessierten sind herzlich willkommen!

Infotelefon: 09643-917141



25.09.2013

Jugendamtsmitarbeiterin wegen fahrlässiger Körperverletzung vor Gericht

Schwerer Vorwürfe gegen eine Jugendamtsmitarbeiterin aus Königswinter: Obwohl ihr Hinweise auf Misshandlung eines Pflegekindes bekannt gewesen sein sollen, unternahm sie nichts. Jetzt muss sich die Frau vor Gericht verantworten.

Spiegel

25.09.2013

Familie flieht vor Jugendamt nach Polen

Weil sie fürchten, ihre Tochter könnte wieder im Heim landen, flüchtet eine Familie aus Niedersachsen nach Polen. In ihrem Kampf gegen das Jugendamt erhält sie dort Unterstützung von einem Verein.

Süddeutsche

25.09.2013

Familie flieht vor Jugendamt nach Polen

Weil sie fürchten, ihre Tochter könnte wieder im Heim landen, flüchtet eine Familie aus Niedersachsen nach Polen. In ihrem Kampf gegen das Jugendamt erhält sie dort Unterstützung von einem Verein.

Süddeutsche

22.09.2013

Österreich: ÖVP verwarnt türkischstämmigen Kandidaten

Der türkischstämmige ÖVP-Kandidat Hasan Vural sorgt in seiner Partei für Ärger. Vural hatte vergangene Woche in einer Rede gesagt, Wiens Jugendamt-Beschäftigte seien "rassistisch" und würden türkische Kinder bewusst aus ihren Familien reißen, um sie von christlichen Eltern aufziehen zu lassen.

der Standard

22.09.2013

Ämter können oft Großeltern nicht helfen

Ende 2012 hat die Vorsterin Katharina Dargus eine ungewöhnliche Selbsthilfegruppe gegründet: Bei den „Verstoßenen Großeltern“ treffen sich Betroffene aus dem Raum Krefeld/Kreis Viersen, denen der Kontakt zu den Enkeln verboten worden ist – zumeist von den eigenen Kindern.

„Wir haben häufig solche Fälle“, sagt Werner Thiel, stellvertretender Leiter des Kreis-Jugendamtes. Er führt zwei Haupt-Ursachen dafür an: Trennung bzw. Scheidung eines Paares oder aber Streit in der Familie.

Westdeutsche Zeitung

22.09.2013

Österreich: "Wütende Väterrechtler bedrohen Frauenministerin"

Als SP-Spitzenkandidatin in Niederösterreich absolviert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek dieser Tage zahlreiche Wahlkampftermine. Auf Schritt und Tritt folgen ihr dabei zwei bis drei Beamte der Spezialeinheit Cobra.

Grund für den Personenschutz sollen Morddrohungen von einem oder mehreren Väterrechtlern sein, die man bei der Polizei durchaus ernst nimmt. „Heinisch-Hosek hat Personenschutz angefordert“, heißt es aus Polizeikreisen, auch von Stalking ist die Rede.

Bereits im Jahr 2010 wurde gegen "Väteraktivisten" in Österreich wegen Terrorverdacht ermittelt.

Kurier

österreich.at

Krone (25.02.2010)

20.09.2013

Kindeswohl: Wenn Eltern am Jugendamt verzweifeln

Seit 2007 ist die Zahl der sogenannten "Inobhutnahmen" durch das Jugendamt um mehr als 40 Prozent gestiegen, auf über 40.200 Kinder im vergangenen Jahr. Doch es scheint, als würde die Angst etwas zu übersehen auch zu Übereifer führen: Das jedenfalls bemängeln Initiativen und Einrichtungen, die sich ebenfalls dem Kindeswohl verschrieben haben.

NDR Panorama

20.09.2013

"Deutsches Ehepaar entführt die eigenen Kinder"

Ein deutsches Ehepaar ist auf Mallorca wegen der Entführung der eigenen Kinder festgenommen worden. Die deutschen Behörden hatten ihnen das Sorgerecht entzogen. Wie die Polizei auf der spanischen Ferieninsel am Mittwoch mitteilte, wurden der Mann und die Frau schon am Dienstag in ihrer Wohnung im Strandort S´Estanyol gefasst. Die beiden drei und sieben Jahre alten Kinder seien in Sicherheit gebracht worden.

Der Mann und die Frau hatten ihre Kinder vor einigen Wochen in Deutschland entführt. Aus Deutschland sei die Warnung gekommen, das Paar plane möglicherweise sich und die Kinder umzubringen. Die Familie sei daraufhin seit August intensiv gesucht worden. Die Polizei entdeckte den Vater, als er eine Arbeitsstelle in der Inselhauptstadt Palma annahm.

Warum der selbstmordgefährdeter Mann noch eine neue Arbeitsstelle annahm, wissen wir nicht. Womöglich wollte er in seiner Todesanzeige nicht als Arbeitsloser bezeichnet werden.

Focus

20.09.2013

Fast Hälfte der Trennungskinder hat keinen Kontakt zum Vater

Innsbruck – Eine neue US-Studie betont die Wichtigkeit von Mutter und Vater: Scheidungskinder kommen mit der neuen Situation besser zurecht und können sich besser entwickeln, wenn beide Elternteile an der Erziehung beteiligt sind.

In der aktuellen US-Studie zeigen diese Kinder etwa weniger emotionale Probleme und ein höheres Selbstwertgefühl. Wichtiger als die neue Lebenssituation sei besonders die Zeit, die Vater und Mutter effektiv mit ihren Kindern verbringen, schreibt der Psychologe Robert Bauserman vom Department of Health and Mental Hygiene des US-Bundesstaates Maryland, im Journal of Family Psychology.

Tiroler Tageszeitung

20.09.2013

Familiengerichtstag 2013: Paradigmenwechsel beim Sorge- und Umgangsrecht

Das Wechselmodell wird laut Professor Dr. Hildegund Sünderhauf durch drei Aspekte geprägt, wodurch es sich vom Residenzmodell unterscheidet: Gemeinsame Eltern-Kind-Zeit, Zuhause-sein bei beiden Eltern und geteilte elterliche Verantwortung von Vater und Mutter.

Im Wechselmodell verbringen Kinder im Idealfall jeweils ungefähr die Hälfte ihrer Zeit bei Mutter und Vater

Giessener Zeitung

20.09.2013

Neukölln stockt Jugendamt auf

Der Fall der kleinen Lena aus Neukölln hatte vor einem Jahr für Bestürzung gesorgt. Das sieben Monate alte Mädchen war in einer Schöneberger Mutter-Kind-Einrichtung zu Tode geschüttelt worden, von seinem 17-jährigen Vater. Er war wegen Körperverletzung polizeibekannt.

Die Experten dringen in ihrem Bericht außer auf eine verbindliche Kooperation der Jugendämter mit Krankenhäusern auf die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips bei der Begutachtung der Kinder – dass also zwei Fachleute das Kind sehen. Im Fall Lena hatte das Jugendamt dieses verletzt, weil Personal fehlte.

Berliner Zeitung

20.09.2013

Kindeswohlgefährdung hat niemand interessiert

Kreis Rottweil (pn). Viele Reaktionen hat unser Artikel über die Vorwürfe der Psychotherapeutin Annette Skrypski gegen das Rottweiler Jugendamt hervorgerufen. Ein 15-Jähriger aus Vöhringen wurde im Juli vom Landgericht Rottweil wegen Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die Therapeutin kennt den Fall durch die persönliche Beziehung zur Mutter des Jugendlichen, und sie spricht von einer Mitschuld des Jugendamts Rottweil.

Schwarzwälder Bote

20.09.2013

Heimkinder sollen schneller zur Familie zurück

Jugendamt der Stadt Gladbeck beteiligt sich am Modellprojekt des Landesjugendamtes „Rückkehr als Option“. Kooperationskonzepte mit den freien Trägern der Jugendhilfe werden erarbeitet.

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte wird plötzlich aus monetären Gründen entdeckt.

WAZ

17.09.2013

"GWG-Gutachter missbrauchen Monopolstellung"

Beschwerden über die mangelhafte wissenschaftliche Qualifikation der Gutachten häufen sich. Im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags gab es 2009 über 2 Dutzend Petitionen betroffner Eltern, in denen über die einseitigen, unwissenschaftlichen, ja zum Teil kriminellen Methoden der GWG-Gutachter geklagt wird.

Moehnle.eu

17.09.2013

Österreich: Kinder wollten nicht auf Psychiatrie: Fahndung

Wir müssen Beschlüsse vollziehen, das ist manchmal traurig“, gestand Markus Plazer, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamts Kärnten, am Montag ein. Wie der KURIER bereits exklusiv berichtete, kämpft eine Kärntnerin um ihre Kinder: „Man hat mir Mitte Juni meine drei Söhne weggenommen, weil ich angeblich nicht in der Lage bin, für sie zu sorgen.“ Die Buben wurden auf Antrag des Jugendamtes in die Kinderpsychiatrie gebracht. Von dort waren zwei der drei Buben am Freitag ausgerissen.

Kurier

16.09.2013

Väter fragen – Politiker antworten - öffentliche Veranstaltung zur Bundestagswahl

Mit gemeinsamer Obsorge trotz Trennung der Eltern sollte das neue Kindschaftsrecht das Konfliktpotenzial im Interesse der Kinder verringern. Gestritten wird vorerst zumindest gleich viel, Hilfsangebote fehlen noch.

Die Presse

16.09.2013

Österreich: Befriedung lässt auf sich warten

Nürnberg, Montag, 16.9.2013, 19.30 Uhr, Kulturladen Ziegelstein, Ziegelstein-str. 104, Nbg.

Väternetzwerk zur Wahl, Familienfreundliche Arbeitsbedingungen, mehr Männer in Kitas und Grundschulen, Gleichberechtigung beim Sorgerecht, mit Frau Prof. Sünderhauf, Ev. Hochschule Nbg. und Vertretern der Parteien. Kontakt: Tel. 0911-5695748.

Väternetzwerk

14.09.2013

Bundesregierung akzeptiert Jugendamtskritik der UNO

AMBERG Bei der zweiten turnusmäßigen Überprüfung der Menschenrechtssituation in Deutschland sprach die Menschenrechtskommission der UNO im April klare Empfehlungen aus zu einer Neuorganisation der 572 deutschen Jugendämter. Insbesondere wird die Einführung einer effektiven Fach- und Rechtsaufsicht gefordert, aber auch die Einhaltung von internationalen Verträgen und Einhaltung der Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Am Mittwoch nahm die Bundesregierung Stellung zu den Empfehlungen. Ergebnis: die Empfehlungen werden in vollem Umfang angenommen.

Der Amberger Verein Trennungsväter e.V. hatte zusammen mit Gleichmaß e.V. aus Gera für die zahlreichen Trennungskinder einen Hilferuf an die UNO gerichtet. In ihrer Eingabe wiesen die Trennungsväter auf die weiterhin häufigen Menschenrechtsverletzungen im deutschen Familienrecht hin und baten, dies bei dem Bericht zu berücksichtigen.

Pressemitteilung der Trennungsväter

Die UNO-Eingabe der Trennungsväter

13.09.2013

Urteil gegen Heidi K.: Keine Wiedergutmachung möglich

Die Lehrerin Heidi K. hat ihren Kollegen Horst Arnold fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt - und sein Leben zerstört. Jetzt wurde die 48-Jährige zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. In der Urteilsbegründung ließ die Richterin kein gutes Haar an der Angeklagten.

Spiegel

13.09.2013

Sorgerechtsentzug nach umstrittenen Gutachten

Noch ein Kind auf der Flucht vor Jugendamt, "Gutachter" und Famliengericht.

MDR, ca. 8 Minuten

12.09.2013

Nach der schrecklichen Tat in Vöhringen: Hat das Jugendamt versagt?

Ein 15-Jähriger aus Vöhringen wurde im Juli vom Landgericht Rottweil wegen Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt. Eine Psychotherapeutin kennt den Fall, sie spricht von einer Mitschuld des Jugendamts Rottweil. Auch der Richter sprach von einer Mitschuld des Jugendamts in seiner Urteilsverkündung.

"Es wäre möglich gewesen, die Tat zu verhindern, wenn das Jugendamt Rottweil adäquat reagiert hätte", behauptet Annette Skrypski, Psychotherapeutin aus Hechingen/Tübingen. Ihr war der Fall durch die persönliche Beziehung zur Mutter schon lange vor der Tat bekannt.

Schwarzwälder Bote

11.09.2013

Peinliches Versagen

Kinder sollen wegen Nichtigkeiten in der Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme" geschlagen worden sein. Die Behörden wussten davon - und reagierten erst, als Journalisten über die erbärmlichen Lebensumstände berichteten. Peinlicher geht es nicht mehr.

Süddeutsche

10.09.2013

Prügel unter staatlicher Aufsicht

"Ich habe in nur zwei Tagen 84 Stockhiebe aufgenommen": Ein TV-Reporter hat heimlich bei der urchristlichen Glaubensgemeinschaft "Zwölf Stämme" gedreht. Die Behörden wussten seit Februar von den systematischen Schlägen. Doch außer angemeldeten Kontrollen unternahmen sie monatelang nichts.

Süddeutsche

09.09.2013

Väterporträts von Gesche Jäger: "Der neue Vater entpuppt sich erst"

Gibt es sie wirklich, die neuen Väter, die sich von der Rolle des Alleinernährers und Feierabend-Daddys verabschieden? Die Fotografin Gesche Jäger hat in ihrem Bildband "Väterland" elf Männer jenseits des Rollenklischees porträtiert.

Spiegel

03.09.2013

Häusliche Gewalt gegen Männer

Männer werden in Beziehungen häufiger Opfer von Gewalt, als man denkt. Eine Gesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts fand heraus, dass Frauen mindestens genauso oft die Hand ausrutscht wie Männern.

SWR

03.09.2013

Wie Väter die kindliche Entwicklung beinflussen

Mütter sorgen für das Sprachgefühl und die Empathiefähigkeit ihres Kindes. Über die Rolle des Vaters für die Entwicklung des Nachwuchses ist dagegen wenig bekannt. Eine große Studie widmet sich derzeit diesem vernachlässigten Forschungsobjekt.

Focus

03.09.2013

Kinderbetreuung: Das Wechselmodell boomt

Paritätische Doppelresidenz bei der Betreuung von Kindern getrennt lebender Eltern nimmt zu | Hildegund Sünderhauf beschreibt Voraussetzungen und Folgen aus psychologischer sowie juristischer Sicht und gibt praktische Empfehlungen für erfolgreiche Wechselmodellvereinbarungen.

Springer

03.09.2013

Bundestagswahl 2013

Was soll sich für Väter in den nächsten Jahren verbessern? Stehen sie überhaupt auf der politischen Agenda? "Väterzeit" hat die Parteien nach ihren väterpolitischen Vorstellungen gefragt. Und immerhin fast alle haben geantwortet.

Väterzeit

03.09.2013

25 Jahre Väteraufbruch für Kinder

Damals war von gemeinsamer Sorge in den Gesetzen noch überhaupt nichts zu finden und nur ein ehelicher Vater konnte ein "Besuchsrecht" einklagen. Die Arbeit gegen fixierte Rollen war nicht immer leicht. Aber die Kontinuität von 25 Jahren politischer Arbeit hat die Gesellschaft nachhaltig verändert.

VAFK

03.09.2013

Scheidung häufig Auslöser für Depression

Eine Scheidung erhöht zwar das Risiko für Depressionen, betrifft aber nur bestimmte Personen. "Wie eine Scheidung verarbeitet wird, ist durchaus stark unterschiedlich", sagt David Sbarra, Psychologe der University of Arizona.

Pressetext

02.09.2013

"Vorkämpfer aller deutschen Trennungsväter will in den Bundestag"

Der streitbare Schwabelweiser Günther Mühlbauer, besser bekannt als Kämpfer für die Rechte der Trennungsväter, will in den Bundestag. Das hat er in einer Presseerklärung am Donnerstag, 13. Juni, angekündigt.

Wochenblatt

31.08.2013

Land streicht Zuschüsse für Schwarzer

Das Land streicht nun vollständig seine Förderung des Feminismus-Archives, das Alice Schwarzer gegründet hatte. Nach der letzten Kürzung war im vergangenen Jahr ausgerechnet Bundesfamilien-Ministerin Schröder als Retterin eingesprungen.

Kölner Stadt-Anzeiger

30.08.2013

9 Fakten und 1 Muster zum neuen Sorgerecht

Die Sorgerechtsreform 2013 ist in Kraft! Ledige Väter bekommen nun per Gesetz leichteren Zugang zum Sorgerecht. Haben Sie im Blick, welche Auswirkungen die neu gefassten Normen rund um die elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern haben – vor allem auch im Vergleich zur bis vor kurzem gültigen Übergangslösung des Bundesverfassungsgerichts?

Familienrecht.de

30.08.2013

Publizistin rechnet mit Feminismus und Familienpolitik ab

Eine Frau, die zu freizügig auftritt, muss sich nicht wundern, dass sie angemacht wird, findet die streitbare Buchautorin Birgit Kelle. Die vierfache Mutter erklärt im FOCUS-Online-Interview, warum sie den Feminismus für Heuchelei hält – und der Staat die „falschen“ Frauen fördert.

Focus

27.08.2013

Gleichstellungsbeauftragte sollen weiblich sein

In Nordrhein-Westfalen hat ein Mann keine Chance auf einen Posten als Gleichstellungsbeauftragter. Das hat das Verwaltungsgericht Arnsberg entschieden. Demnach ist die Beschränkung auf Frauen durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in gewissen Fällen gedeckt.

Urteil Verwaltungsgericht Arnsberg: Az. 2 K 2669/11, Urteil Bundesarbeitsgericht: Az. 8 AZR 77/09

Spiegel

27.08.2013

Jugendamt darf bei dauerhaftem Fernbleiben eines Kindes vom Unterricht eingreifen

Ein Jugendamt darf eingreifen, wenn ein elfjähriger Junge nicht zur Schule geht und die Eltern die Schulunlust ihres Kindes akzeptieren. Die Eltern können zur Unterstützung eines Schulbesuchs ihres Kindes verpflichtet werden. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm. - 8 UF 75/12 -

Kostenlose Urteile

26.08.2013

Die persönliche Anhörung des Kindes durch das Familiengericht

Das wesentliche Ergebnis der persönlichen Anhörung des betroffenen Kindes durch das Familiengericht ist den übrigen Beteiligten in geeigneter Weise zur Kenntnis zu geben. Der Erstellung eines förmlichen Protokolls und dessen Vorlage an die Beteiligten bedarf es insoweit dagegen nicht.

Rechtslupe

26.08.2013

Prozess gegen Annas Betreuerin beginnt im September

Nun ist es amtlich: Der Strafprozess gegen die Mitarbeiterin des Jugendamtes Königswinter, die sich laut Anklage im Fall der in Bad Honnef von ihrer Pflegemutter getöteten neunjährigen Anna der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht hat, beginnt am 25. September vor dem Bonner Landgericht.

General-Anzeiger

26.08.2013

Selbstjustiz an der Hausmauer: Neuöttinger prangert Richter an

Über einen Meter sind die Buchstaben hoch, abwechselnd in Schwarz und in Orange gehalten ziehen sie sich quer über die gesamte Hausfassade – was seit wenigen Tagen in der Neuöttinger Bahnhofstraße für teils staunende, teils belustigte Gesichter sorgt, beschert dem Urheber jetzt gewaltigen Ärger. Er hat eine Anzeige wegen übler Nachrede am Hals.

Passauer Neue Presse

19.08.2013

"37 Grad": Wie Großeltern unter einer Scheidung leiden

Wenn Eltern auseinander gehen, leiden nicht nur die Kinder. Bei jeder Trennung sind Großeltern mit betroffen. Oft bricht der Kontakt ab, manchmal finden sich Ersatzgroßeltern, Ersatzenkel. Kinder brauchen Opa und Oma - ihre Erfahrung, ihre Gelassenheit und ihre Ruhe. Und Großeltern brauchen Enkel. Der Film "Nicht ohne meinen Enkel - Wie Großeltern unter einer Scheidung leiden" aus der ZDF-Reihe "37 Grad" begleitet Großeltern und Enkel bei ihren Versuchen, zueinanderzufinden.

T-Online

19.08.2013

OLG Koblenz: Umzug mit Kind ins Ausland nur wenn Umgangsrecht gewahrt wird

Beschluß des OLG Koblenz vom 04.05.2010 (Az.: 11 UF 149/10). Durch den Wegzug des Kindes werden die persönlichen Beziehungen zum verbleibenden Elternteil beeinträchtigt. Dem Elternrecht des einen Elternteils auf möglichst freien Umgang mit dem Kind aus Art. 6 GG steht das Recht des anderen Elternteils auf örtlich freizügige Lebensgestaltung und Freizügigkeit aus Art. 2 GG gegenüber. Das verfassungsrechtliche Prinzip der praktischen Konkordanz gebietet es, beide Grundrechte zu optimaler Wirksamkeit gelangen zu lassen. Man wird deshalb verlangen müssen, dass der Sorgerechtsinhaber für seinen Wegzug triftige Gründe hat, die schwerer wiegen als das Umgangsinteresse von Kind und anderem Elternteil. Es müssen also von dem Elternteil, der ins Ausland verziehen möchte, beachtenswerte Gründe vorgetragen werden, die dies rechtfertigen. Als triftiger Grund kommt z.B. in Betracht, dass ein Ausländer in seine Heimat umziehen möchte, wo seine sozialen Bindungen bestehen, in die die Kinder auch einbezogen sind (OLG Köln FamRZ 2006, 1625)

RA Klaus Wille

19.08.2013

„Inobhutnahme“ – Wenn der Staat Kinder vor ihren Eltern schützt – oder wenn der Staat den Eltern die Kinder nimmt

Im letzten Jahr wurden 40227 Kinder von Jugendämtern ihren Eltern weggenommen und in staatliche Obhut genommen. Die Statistik sagt, mehr denn je zuvor. Immerhin kehrten fast 40 Prozent wieder zu den Sorgeberechtigten zurück, über das wie und wann gibt die Statistik keine Auskunft. Die anderen 60 Prozent werden einer „Erziehungshilfe“ unterzogen, landen in Heimen, bei Pflegeeltern und sonstigen Erziehungseinrichtungen. Soweit die Zahlen, dahinter stehen 40227 tragische Schicksale. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert, dass die Inobhutnahme von Kindern durch das Jugendamt öffentlich zu wenig hinterfragt und den Betroffenen zu wenig transparent gemacht wird. „Die Inobhutnahme durch das Jugendamt ist sehr ambivalent zu sehen. Sie ist manchmal absolut notwendig, um Kinder vor Gewalt zu schützen, sie ist manchmal willkürlich, ideologisch-pädagogisch gefärbt und intransparent. Dies gilt dann, wenn im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung plötzlich einem Elternteil die Erziehungsfähigkeit abgesprochen und damit der Umgang verweigert wird. Immer ist aber zu bedenken, dass der überraschende Entzug der Eltern oder eines Elternteils eine massive Störung des Urvertrauens bei den Kindern hinterlässt.“, hebt der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler hervor.

ISUV

19.08.2013

Scheiden tut weh! Besonders benachteiligt sind häufig die Väter und Jungen.

Interview mit Professor Dr. Matthias Franz zu seinem neuen Buch »Scheiden tut weh«.

V&R Unipress

19.08.2013

Paritätische Doppelresidenz

Väteraufbruch für Kinder e.V. ist Initiator der internationalen Projektgruppe „Paritätische Doppelresidenz". Am 10./11. August 2013 startete das Projekt mit einer Workshop-Konferenz in Bonn. Der Verband berufstätiger Mütter VBM e.V. brachte sich mit einem Vortrag zur „Work-Life-Balance and Shared Parenting" in die Konferenz ein.

Verband berufstätiger Mütter

16.08.2013

Scheidungskinder später anfälliger für chronische Entzündungen

Britische Forscher des University College London haben in einer Studie untersucht, welchen Einfluss die Scheidung der Eltern auf Kinder hat. Dabei legten sie den Fokus auf das Risiko von Scheidungskindern, später an einer chronischen Entzündung zu erkranken. Denn bisher war zwar bekannt, dass Kindheitserfahrungen die Gesundheit langfristig beeinflussen können. Aber wie genau sich die Erfahrungen z.B. auf das chronische Entzündungsrisiko auswirken, ist bisher wenig untersucht.

Liliput-Lounge

16.08.2013

Zahl der Inobhutnahmen im Jahr 2012 auf neuem Höchststand

Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Deutschland 40 200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1 700 oder 5 % mehr als 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen, gegenüber 2007 (28 200 Inobhutnahmen) ist sie um 43 % gestiegen.

Statistisches Bundesamt

14.08.2013

Haftstrafe nach Ausraster im Amtsgericht

Sein Ausraster im Rheinbacher Amtsgericht brachte einem 31-Jährigen jetzt drei Monate und zwei Wochen Haft ohne Bewährung ein. Der Mann hatte im November vergangenen Jahres während einer Verhandlung vor dem Familiengericht einen Justizbeamten ins Gesicht geschlagen, eine Kriminalbeamtin beleidigt und Widerstand gegen mehrere Polizei- und Justizbeamte geleistet, die eingegriffen hatten.

General-Anzeiger

14.08.2013

Unterhalts­berechtigte verwirkt Recht auf Unterhalt bei unberechtigt erhobenen Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs gegenüber den gemeinsamen Kindern

Erhebt eine Unterhalts­berechtigte gegen den Unterhalts­verpflichteten den bewusst unwahren Vorwurf, er würde die gemeinsamen Kinder sexuell missbrauchen, so liegt darin ein erheblicher Verstoß gegen die eheliche Solidarität. Der Unterhalts­berechtigten steht in einem solchen Fall kein Trennungsunterhalt mehr zu. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig hervor. Oberlandesgericht Schleswig, Urteil vom 21.12.2012 - 10 UF 81/12 -

Kostenlose Urteile

01.08.2013

Berufsbedingt überheblich

Eine Klasse von Staatsbediensteten verwahrt sich mit Erfolg gegen alle Kritik: Die Richter. Damit schaden sie der Justiz. Von Norbert Blüm.

Zeit Online

31.07.2013

Münchner Jugendliche in umstrittenen Einrichtungen

Die Heime der Firma Haasenburg in Brandenburg sind wegen unmenschlicher Methoden ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Nun stellt sich heraus: Auch das Münchner Sozialreferat hat dort derzeit sieben schwererziehbare Minderjährige untergebracht. Daran will die Stadt vorerst auch nichts ändern.

Süddeutsche

31.07.2013

Landesjugendamt Brandenburg wird aufgelöst

Die Misshandlungsvorwürfe gegen die Haasenburg-Heime haben das Landesjugendamt in den Fokus gerückt. Nun soll die Behörde aufgelöst werden. Die Brandenburger Landesregierung sagt aber, dass die Pläne schon älter seien.

rbb online

31.07.2013

Welche Folgen Scheidungskindern drohen

In Deutschland wird gut jede dritte Ehe irgendwann geschieden. Davon sind jedes Jahr mehr als 100 000 Kinder betroffen. Wie dramatisch sind deren Nachteile im Leben?

Focus

30.07.2013

Fall Mollath: Strafverteidiger-Demo vor dem Landgericht Regensburg

Kein gutes Haar lässt der Vorsitzende der „Initiative Bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger“ an der Ablehnung der Wiederaufnahmeanträge im Fall Gustl Mollath. Jan Bockemühl bezeichnet die Entscheidung des Gerichts als „113 Seiten Unverschämtheit“. Am Freitag wollen er und seine Kollegen demonstrieren.

Regensburg-Digital

29.07.2013

Welche Rechte leibliche Väter haben

Leibliche Väter sollen dank eines neuen Gesetzes künftig ihre Kinder leichter sehen können. In der Praxis ist vieles jedoch Auslegungssache.

Tagesspiegel

29.07.2013

Lass mich mal machen!

Er will sich ja kümmern, der Vater. Aber alle sind gegen ihn: die Ämter, die Tradition, die Gesellschaft und nicht zuletzt die Mutter.

TAZ

28.07.2013

Wechselmodell – wie geht das?

Die Kinder haben ihre regelmäßigen Prozessmuster des Alltags mit sicherem und intensivem Kontakt zu ihren wichtigen Bezugspersonen Vater und Mutter. Sie müssen sich nicht für einen Elternteil und gegen den anderen Elternteil entscheiden, was ihrem natürlichen Grundbedürfnis nach Vater und Mutter entspricht. Der Lebensmittelpunkt der Kinder liegt in ihnen selbst und nicht bei der Mutter oder bei dem Vater. Die Kontinuität der Wohnumgebung, der Spielkameraden und ihrer Beschäftigungen wurde weitgehend geschützt.

ISUV

28.07.2013

Ende des Patriarchats

Ja, wir leben im Patriarchat. Aber es sind die Männer, die viel mehr und heftiger daran leiden als die Frauen. Ein Aufschrei und drei Forderungen.

FAZ

22.07.2013

Berliner Junge stellt Strafanzeige gegen Haasenburg-Heim

Ein 14-Jähriger, der aus einem Haasenburg-Heim in Brandenburg geflohen und untergetaucht ist, gibt an, misshandelt und gedemütigt worden zu sein. Ein Kriminologe fordert, die Einrichtung zu schließen.

Berliner Morgenposte

22.07.2013

Jugendamt im Visier des Staatsanwalts

Ein Gerichtsverfahren gegen einen Wittenberger wegen Kindesmisshandlung hat für das Prignitzer Jugendamt ein juristisches Nachspiel: Die Neuruppiner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen deren Leiterin, informierte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerd Schnittcher gestern. Noch schwerer als der Tatvorwurf der uneidlichen Falschaussage wiege das Verhalten der Leiterin des Jugendamtes. Die Behörde hatte sich geweigert, den Namen eines Hinweisgebers preiszugeben.

Die durch die Rechtsprechung mehrfach bestätigte gesetzliche Regelung bindet das Jugendamt bei familienrechtlichen Verfahren nicht an Wahrheit. Das Amt darf vor Gericht beliebig lügen. Doch in diesem Fall geht es um einen Strafprozess, bei dem die Jugendamtsmitarbeiter als Zeugen aussagen und der Wahrheit gebunden sind.

Märkische Allgemeine

21.07.2013

Jugendamt ohne Inobhutnahmen - geht das?

Erfolgreich gegen einen landesweiten Trend kämpft das Jugendamt der Stadt Radevormwald: Während in ganz Nordrhein-Westfalen immer mehr Kinder aus ihren Familien herausgeholt werden - insgesamt 11 533 Kinder und Jugendliche in 2012, das ist ein Anstieg um 8,6 Prozent - waren es hier im vergangenen Jahr nur acht Kinder. Tendenz: fallend.

RGA-Online

19.07.2013

Vorsicht, Gender-Gegner!

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Broschüre herausgegeben, in der sie sich mit der Kritik an der Gendertheorie auseinandersetzt. Die Autoren unterscheiden darin "fünf Gruppen von Gender-Gegner_innen" beziehungsweise "Anti-Feminist_innen", die mit "polemisierenden Texten" die Arbeit all derjenigen Menschen herabzuwürdigen versuchen, die sich dem Fortschritt im Geschlechterverhältnis verpflichtet fühlen.

Spiegel

19.07.2013

Italien modernisiert Familienrecht - "Alle Kinder sind gleich"

Italien hat einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Familienrechts unternommen. Der Ministerrat stellte am Freitag einen Gesetzesentwurf vor, mit dem die letzten juristischen Unterschiede zwischen Kindern verheirateter und unverheirateter Paare endgültig wegfallen.

nachrichten.at

19.07.2013

Kinderärzte fordern Schutz von Jungen vor Beschneidung

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat den Gesetzentwurf des Bundestages, nachdem weibliche Genitalverstümmelung zum eigenen Straftat­bestand wird, kritisiert. Zwar begrüßt der BVKJ, dass sich Bundestag und Bundesrat vehement für das Recht aller Mädchen auf körperliche Unversehrtheit einsetzen.

„Der entsprechende Beschluss macht aber auch deutlich, dass der Gesetzgeber Jungen und Mädchen unterschiedlich behandelt“, sagte BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann. Er verwies darauf, dass das Gesetz Mädchen vor Veränderungen an den Genitalien, unter anderem auch schon vor einer nur teilweisen Entfernung der Klitorisvorhaut schütze.

Ärzteblatt

19.07.2013

Detektiveinsatz im Unterhaltsstreit - Muss Ex-Frau ihre Überwachung bezahlen?

Ein geschiedener Ehemann darf im Unterhaltsstreit mit seiner Ex-Frau einen Detektiv einsetzen und ihr die Kosten dafür in Rechnung stellen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn er durch den Detektiveinsatz nachweisen kann, dass die ehemalige Gattin mit einem anderen Mann zusammenlebt, wie der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden hat. Detektivische Beobachtungen sind demnach erlaubt und erstattungsfähig - der Einsatz von GPS-Sendern für ein umfassendes Bewegungsprofil jedoch nicht (Az: XII ZB 107/08).

N-TV

19.07.2013

Wie Alma Mahler mit Walter Gropius um die Tochter stritt

Die Ehe zwischen dem Architekten Walter Gropius und seiner Muse Alma Mahler hielt nur ein paar Jahre. Dann begann ein zäher Krieg um das Sorgerecht für das gemeinsame Kind.

Eine Ehe geht kaputt, ein Kind bleibt bei der Mutter, der Vater kämpft ums Umgangsrecht – am Ende steht die ganz normale Patchwork-Katastrophe. "Nirgends habe ich gefordert, dass Du mir unser Kind allein geben solltest", schreibt der Berliner Architekt Walter Gropius 1920 aus Weimar, wo er gerade das Bauhaus gründet. "Aber ich erinnere abermals an Dein eigenes Versprechen im Sommer, Du würdest mit Mutzi zu mir kommen, so oft und so lange ich es nur wolle und sie mir auch allein überlassen, so oft und so lange ich sie haben wolle. Und jetzt – nachdem Du mir das Kind trotz meiner erfolglosen Bitten Jahr und Tag fern hältst, wagst Du es, mir jeder Rechte an ihr abzustreiten!!?"

Morgenpost

17.07.2013

So kämpfen französische Väter um ihr Sorgerecht

Der Schlossbergturm hat schon einiges mitgemacht, aber von verzweifelten Vätern wurde er noch nie besetzt. Genau das haben Patrick und Frederic vor, selbst wenn es illegal ist. "Uns bleibt nichts anderes übrig, als unsere Liebe für unsere Kinder laut herauszuschreien.Wir wollen ein Zeichen setzen mit dieser Turmbesteigung." Die beiden Männer gehören zu einer immer größer werdenden Bewegung in Frankreich - Der Väterbewegung. Sie sind geschieden und ihnen wurde praktisch das Sorgerecht für ihre Söhne und Töchter weggenommen.

Die Welt (Filmbeitrag ca. 5 min.)

12.07.2013

Neues Umgangsrecht für Väter

"Ein Erzeuger ist nicht gleich ein Vater. Aber von Samstag an bekommen Männer, die nur biologisch, aber nicht rechtlich Vater eines Kindes sind, mehr Rechte: Dann tritt ein neues Umgangsrecht in Kraft, das ihnen einen Anspruch auf Besuche zusichern soll. Doch bis es so weit ist, müssen die Männer einige Hürden nehmen."

Wir meinen: dem "Erzeuger" können die Väterrechte, dem Kind der Vater beraubt werden. Aber Vater ist er dennoch. Für immer.

Süddeutsche Zeitung

11.07.2013

Bluttat in Planegg

Ein Streit um den Umgang mit der gemeinsamen fünfjährigen Tochter war vermutlich Auslöser für die Bluttat von Planegg, bei der ein Polizist am Mittwoch erst seine Ex-Freundin ermordet und anschließend auch sich selbst das Leben genommen hat. Zu dem Ergebnis kommt die Mordkommission nach den ersten Ermittlungen.

Süddeutsche Zeitung

08.07.2013

Väter stärken ihre Söhne

Osnabrück. Väter wurden in der psychologischen Wissenschaft lange Zeit vernachlässigt. Das neue Forschungsprojekt Cenof will das ändern und den Einfluss von Männern auf ihre Kinder erheben. Auch der Osnabrücker Psychologe Julius Kuhl nimmt daran teil. Schon jetzt zeigen seine früheren Studien, dass Väter vor allem für die Selbstkompetenz ihrer Söhne verantwortlich sind.

NOZ

08.07.2013

Das Nestmodell zur Betreuung der Kinder bei Trennung und Scheidung

Ein funktionierendes Nestmodell vergrößert die Chance die nachteiligen Folgen der Trennung und Scheidung für Kinder zu reduzieren. Dort kümmern sich beide Eltern in gleicher Weise um das Funktionieren der Elternebene. Die Beziehungsebene gestaltet sich automatisch um.

Anwalt24

08.07.2013

30 junge Männer sterben nach Beschneidung

Das Ritual soll ihnen den Weg in eine neue Lebensphase ebnen - doch für 30 junge Männer endete die rituelle Beschneidung in Südafrika tödlich. Zehn weitere wurden schwer verletzt im Wald gefunden. Ihr Zustand sei "beängstigend", heißt es von der Gesundheitsbehörde.

Nach einem Urteil des LG Köln ist die Geschlechtsverstümmelung von Jungen ebenso strafbar wie die von Mädchen. Die Bundesregierung will jedoch den Schutz der männlichen Kinder abschaffen.

Süddeutsche Zeitung

Süddeutsche Zeitung

08.07.2013

Abschied vom starken Geschlecht

Sorgen und Befindlichkeiten sind weiblich. Wenn Lebensentwürfe und Familienmodelle diskutiert werden, geht es vor allem um die Frauen. Männer werden nur nebensächlich erwähnt. Dabei zeigen Studien ein dramatisches Bild: Männer leiden unter Zukunftsangst und verweigern Bindungen, sie fühlen sich überflüssig und sind zutiefst verunsichert.

Süddeutsche Zeitung

08.07.2013

Debatte um Familienbild in der evangelischen Kirche

Die evangelische Kirche streitet so heftig wie lange nicht mehr: Die lebenslange Ehe sei zwar erstrebenswert, aber nicht mehr Leitbild, heißt es in dem umkämpften Papier einer Arbeitsgruppe. Konservative pietistische Gemeinden sind entsetzt, katholische Bischöfe irritiert. Dabei hat schon Luther diese Linie vorgegeben.

Süddeutsche Zeitung

26.06.2013

Kinderrechte ins Grundgesetz – Druck auf Bundesregierung wächst

Anlässlich der heutigen Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages mahnt das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF Deutschland, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und die Deutsche Liga für das Kind) die Bundesregierung dringend an, die Kinderrechte in Deutschland zu stärken. Dazu ist aus Sicht des Aktionsbündnisses die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz unerlässlich. Die Förderung, der Schutz und die Beteiligung von Kindern sowie die Vorrangstellung des Kindeswohls muss endlich verfassungsrechtlich normiert werden.

DKHW

24.06.2013

Das gewandelte Bild vom ledigen Vater

Das neue Sorgerecht stärkt die Stellung lediger Väter und zieht zugleich Konsequenzen aus mehreren Urteilen des Verfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Ledige Väter galten früher oft als »Rabenväter«, die mit dem Ergebnis ihres »Ausrutschers« nicht viel zu tun haben wollten. Heute wird jedes dritte Kind im Westen und mehr als jedes zweite Kind im Osten von einer unverheirateten Mutter geboren. Viele ledige Väter wollen Unterhalt zahlen, aber auch Verantwortung übernehmen für Erziehung und Aufwachsen des Kindes. Das nunmehr am 19. Mai 2013 in Kraft getretene neue Sorgerecht trägt dieser gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung.

Neues Deutschland

20.06.2013

Österreich: Anklage gegen „Fließband-Gutachter“

Wegen „Fälschung von Beweismitteln“ in 13 Fällen (§ 288 Strafgesetzbuch) hat die Staatsanwaltschaft Linz einen Strafantrag gegen einen Ex-Gerichtssachverständigen aus Salzburg eingebracht. Der Gutachter (50) soll vor allem in Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren für Familiengerichte in Oberösterreich und Salzburg in einseitiger Weise Zeugenaussagen und Psychotest-Ergebnisse manipuliert haben.

Das Delikt ist mit bis zu drei Jahren Haft bedroht. Oft gingen die Entscheidungen pauschal zu Lasten von Vätern. Betroffene warfen ihm auch vor, durch idente Textbausteine regelrechte „Fließband-Gutachten“ fabriziert zu haben.

nachrichten.at

16.06.2013

Gesetz zur Stärkung der Rechte leiblicher Väter passiert den Bundesrat

Leibliche Väter, deren Kinder bereits einen rechtlichen Vater haben und die ernsthaftes Interesse an ihrem Kind haben, werden es künftig leichter haben, in Kontakt zu ihrem Kind zu treten und Informationen über ihr Kind zu erhalten. Dies ist eine gute Nachricht – sowohl für die betroffenen leiblichen Väter, als auch für die Kinder.

BMJ

16.06.2013

Hartz-IV-Anspruch für Kind bei getrennt lebendem Vater

Kassel — Nimmt ein Hartz-IV-Empfänger sein getrennt bei der Mutter lebendes Kind tageweise bei sich auf, hat er dafür Anspruch auf zusätzliches Geld vom Jobcenter. Es besteht eine "Bedarfsgemeinschaft auf Zeit", wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel bekräftigte. Danach dürfen Jobcenter Väter nicht darauf verweisen, den finanziellen Ausgleich "familienintern" mit der Mutter zu regeln.

Google/AFP

16.06.2013

Neues Recht beim Unterhaltsvorschuss – Papa Staat bleibt Rabenvater

Wenn das neue Recht am 1. Juli in Kraft tritt, wird sich so gut wie nichts für die betroffenen Kinder und Eltern ändern. Das neue Gesetz, es nennt sich „Unterhaltsvorschussentbürokratisierungsgesetz“, möchte die Antragstellung für Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) vereinfachen. Es räumt aber insbesondere dem Staat mehr Auskunftsrechte beim sogenannten „Rückgriff“ auf den Unterhaltsschuldner ein. Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert, dass diese Reform in ihrer jetzigen Form eigentlich überflüssig ist, weil der Gesetzgeber die real- und sozialpolitisch notwendige Anpassung der UVG-Leistungen nicht vorgenommen hat.

ISUV

12.06.2013

Gericht fällt Urteil wegen übler Nachrede

Lingen. Weil er einen Familienrichter und einen Vertreter der Jugendhilfe öffentlich des Kindesmissbrauchs bezichtigt und als „Kinderschänder“ bezeichnet hatte, ist ein 54-jähriger Mann vom Amtsgericht Lingen wegen übler Nachrede in vier Fällen zu acht Monaten Haft verurteilt worden.

NOZ

01.06.2013

Alleinerziehenden-Verband untergräbt neues Sorgerecht

Das Magazin "PAPA-YA" fordert vom Bundesfamilienministerium eine Überprüfung der Arbeit des Verbandes allein erziehender Mütter und Väter (VAMV). Der VAMV untergrabe systematisch das neue Sorgerechtsgesetz, hieß es in einer am Wochenende verbreiteten Mitteilung unter Verweis auf die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift. Darin berichtet das Magazin über Informations-Veranstaltungen, auf denen der VAMV Müttern exakte Anweisungen zum "Kampf" gegen Väter gebe.

"Im Interesse des gesamtgesellschaftlichen Friedens, vor allem aber im Interesse der Kinder muss das Ministerium seine jährliche Förderung für den Verband in Höhe von mindestens 500.000 Euro von der Einstellung solcher Kampagnen abhängig machen", forderte Chefredakteur Jörg Mathieu zum Internationalen Tag des Kindes in Berlin. Der Verband sei zunehmend einseitig ausgerichtet, aus dem VAMV werde ein VAM.

Pressemitteilung

29.05.2013

Gewalt gegen Männer: "Ich habe die Messer im Haus versteckt"

Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. Eine Forscherin erklärt, was dahinter steckt, ein Betroffener erzählt.

Spiegel

24.05.2013

Mehr Rechte für Väter

Das Sorgerecht in Deutschland wurde neu geregelt. Vor allem die Rechte von Vätern sollen damit gestärkt werden. hr1 hat die Hintergründe und wichtigsten Änderungen im Überblick.

hr-online

24.05.2013

Nach Samenspender-Urteil: Sarah P. (22) findet ihren leiblichen Vater

Das Urteil sorgte für Aufsehen: Sarah P., die Tochter eines anonymen Samenspenders, hatte nach langem Kampf vor Gericht das Recht auf die Herausgabe des Namens ihres biologischen Vaters erreicht. Mehr als drei Monate später trat die 22-Jährige zum zweiten Mal in der RTL-Sendung "Stern TV" auf. Die Frage, die alle interessierte: Hat Sarah P. inzwischen ihren leiblichen Vater gefunden?

T-Online

24.05.2013

Ordnungsgeld gegen das Jugendamt

Im Rahmen der Vollstreckung eines gerichtlich gebilligten Vergleichs i.S.v. § 156 Abs. 2 FamFG kann Ordnungsgeld auch gegen das Jugendamt festgesetzt werden, wenn dieses förmlicher Beteiligter ist und dem Vergleich zugestimmt hat. OLG Frankfurt vom 28.11.2012 (1 WF 294/12)

Hefam

23.05.2013

Mann droht im Jugendamt Jena mit Amoklauf

Die Mitarbeiter der Behörde wollten ihm nicht sagen, wo sie seinen Sohn untergebracht haben – deshalb hat ein Mann im Jugendamt Jena mit einem Amoklauf gedroht. Er hatte Küchenmesser dabei und war betrunken. Der Jenaer Polizei ist er kein Unbekannter.

FOCUS

21.05.2013

Sorgerecht von Anfang an

Der Bundestag hat das Sorgerecht lediger Väter neu geregelt: Sie können jetzt das gemeinsame Sorgerecht beantragen, auch wenn die Mutter das nicht will.

Vielen Familienrechtsexperten geht die neue Regelung jedoch nicht weit genug. Während Mütter das Sorgerecht automatisch bekommen, müssen es unverheiratete Väter nach wie vor beantragen - ganz im Gegensatz zu verheirateten Vätern.

BR

21.05.2013

Urteil: Streit zwischen Eltern ändert nichts am gemeinsamen Sorgerecht

Reden die Eltern eines Kindes nicht mehr miteinander, ist das kein Grund, das gemeinsame Sorgerecht aufzuheben. Das hat das Frankfurter Oberlandesgericht entschieden. Eine Mutter hatte geklagt, weil sie mit dem Vater ihres Kindes nur noch über Zettel kommunizierte.

Spiegel

08.05.2013

Behörden beobachteten die wegen Misshandlung angeklagten Pflegeeltern aus Neu Fahrland, griffen aber nicht ein

Thomas C. hat mit der Vergangenheit abgeschlossen. Nach seiner Aussage, zu der er von der Polizei vorgeführt werden musste, verlässt der 24-Jährige umgehend das Amtsgericht. „Ich habe das all die Jahre verdrängt. Ich will meine Ruhe“, sagt er. Im Prozess gegen seine Pflegeeltern, die ihn und die beiden Pflegeschwestern über Jahre hinweg gequält haben sollen, schließt er sich dennoch als Nebenkläger an.

Märkische Allgemeine

07.05.2013

FAMILIENRECHTLERIN ÜBER MÜTTERLOBBY - „Da wird die Biologie absolut“

Was, wenn die Affäre plötzlich vor der Tür steht und der neue Vater sein möchte? Eine Familienrechtlerin über den Streit ums Sorgerecht. Ein lesenswerter Beitrag.

TAZ

07.05.2013

Versäumnisse des Jugendamtes im Fall Nina dringend aufklären

Der Fall des 13jährigen Mädchens Nina stellt wiederholt die Arbeit des Jugendamtes in Frage, wie die Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Christoph de Vries zeigt. Der Senat räumt offiziell ein Fehlverhalten des Jugendamtes ein, weil sich der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) erst nach mehr als drei Monaten einen persönlichen Eindruck von der Lebenssituation des Mädchens und ihrer betreuenden Familie gemacht hat.

CDU Hamburg

07.05.2013

Der lange Kampf um den Sohn

Viele Paare sind nicht verheiratet, haben aber ein Kind. Doch wenn die Beziehung auseinander geht, kommt oft das böse Erwachsen. Diesen Alptraum erlebt Lars Paul aus Dresden.

MDR (ca. 3 Min.)

07.05.2013

Männer - traurig, krank und depressiv

Das Fazit des Männergesundheitsberichts 2013 ist, dass psychische Erkrankungen bei Männern oft unzureichend diagnostiziert und behandelt werden. Psychische Leiden sind bei Männern immer noch ein Tabu. Depressionen vieler Betroffener bleiben unbehandelt.

Mitteldeutsche Zeitung

07.05.2013

Jugendamt muss beim Vorwurf der Kindesmisshandlung genau hinsehen

Straßburg (jur). Bevor Jugendämter wegen vermeintlicher Kindesmisshandlung den Eltern das Sorgerecht entziehen, sollten sie die Vorwürfe genau prüfen und sich nicht blind nur auf die Aussagen des Kindes verlassen. Dies betonte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg in einem am Donnerstag, 14. März 2013, verkündeten Urteil (Az.: 18734/09 und 9424/11).

Juraforum

07.05.2013

Fast drei Jahre Haft für Pflegemutter

ROTTWEIL / dpa Die jahrelange Misshandlung ihrer vier Pflegekinder muss eine 48-Jährige mit zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis büßen. Das Amtsgericht Rottweil verurteilte sie am Montag wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in 18 Fällen.

Die Staatsanwältin hatte in ihrem Plädoyer auch dem Jugendamt schwere Vorwürfe gemacht. Die Mitarbeiter hätten der Pflegemutter „furchtbar viele Kinder“ anvertraut, obwohl sie ohnehin schon völlig überfordert gewesen sei. Die Verteidigerin der 48-Jährigen hatte einen Freispruch für ihre Mandantin gefordert und verlangt, eigentlich gehöre das Jugendamt auf die Anklagebank.

Schwäbische

02.05.2013

Wechselmodell in Frankreich

In Deutschland verpöntes Wechselmodell funktioniert in Frankreich gut.

Arte (26 Min.)

02.05.2013

Junge soll ins Heim, obwohl Papa ihn will

Jugendamt Meißen will den Sohn einer drogenabhängigen Mutter ins Heim stecken, obwohl der Vater ihn zu sich nehmen möchte.

Ein weitere Grund zum gemeinsamen Sorgerecht ab Geburt.

BILD

30.04.2013

Familienpolitik: Ohne Sinn, Weitsicht und Verstand

Was nicht passt, wird passend gemacht. Nach diesem bewährtem Modell handelt die Bundesregierung in Sachen Familienpolitik. Es wird viel Geld für Leistungen gezahlt, die sich gegenseitig aufheben - und trotzdem macht man unbeirrt weiter.

Süddeutsche

30.04.2013

Gutachter müssen künftig ihre Unabhängigkeit beweisen

Gutachter und Sachverständige vor Gericht sollen künftig etwaige Zweifel an ihrer Unabhängigkeit selbst ausräumen. Einem entsprechenden Antrag stimmte der Petitionsausschuss des Bundestages nach drei Jahren Beratungen jetzt überraschend zu.

Focus

27.04.2013

Bundestag stärkt Rechte leiblicher Väter

Leibliche Väter erhalten in Deutschland erstmals ein Umgangsrecht mit ihrem Kind - auch wenn die Mutter den Nachwuchs gemeinsam mit einem anderen Mann großzieht. "Das Kindeswohl rückt stärker in den Vordergrund", sagt Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger. Doch eine Auflage gibt es.

Süddeutsche

26.04.2013

Die Vergewaltigung, nur eine Geschichte

Ein Lehrer kommt ins Gefängnis, weil er eine Kollegin vergewaltigt haben soll. Nach Ende seiner Haft findet er nicht zurück in sein Leben, er stirbt früh. Nun, zwölf Jahre danach, steht sein angebliches Opfer vor Gericht: Sie soll alles erfunden haben.

Süddeutsche

25.04.2013

Heute ist der Internationale Tag der Eltern-Kind-Entfremdung

An diesem Tage soll nicht nur der Kinder gedacht werden, die einen Elternteil (und oft auch dessen gesamte Familie) nicht mehr sehen dürfen, sondern auch der Eltern und Großeltern, die keinen Kontakt zu ihren Kindern mehr haben. Dabei sind sich Ärzte und Psychologen längst darüber einig, dass dies eine der schlimmsten Misshandlungsformen ist, die man einem Kind antun kann.

Während andere Länder das Hervorrufen dieser Entfremdung bereits unter Strafe steht, wird sie in Deutschland noch immer von vielen Jugendämtern und Familiengerichten gefördert. Angesichts der Machtfülle und der Unangreifbarkeit der Jugendämter bleiben die Opfer in dieser Situation hilflos zurück.

Es mag ein Zufall sein, dass ausgerechnet heute der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Rahmen der sogenannten Universal Periodic Review die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland überprüft. Im Rahmen dieser Überprüfung wird auch die Kontrolllosigkeit der Jugendämter angesprochen werden.

Besonders irritiert sind die Mitglieder des Menschenrechtsrats darüber, dass Deutschland seit 2009 mehrfach behauptet hat, es gebe eine Kontrolle über die Jugendämter. Erst im Februar 2013 wurde eingeräumt, dass diese Kontrolle nur sehr eingeschränkt möglich ist. Man darf auf den Verlauf der heutigen Debatte gespannt sein. Kleiner kalender

24.04.2013

Männergesundheitsbericht: Ärzte ignorieren seelisches Leid der Männer

Depression, Ängste, Sucht: Männer geraten wie Frauen in seelische Notlagen. Doch sie gelten gemeinhin nur als krank, wenn der Körper krank ist. Denn sie verschweigen häufig ihre Probleme - und Ärzte fragen selten nach. Das offenbart eine aktuelle Studie.

Spiegel

24.04.2013

Studie: Väter haben großen Einfluss auf Intelligenz ihrer Kinder

Intelligenz. Woher kommt sie? Wie entwickelt sie sich? Ist sie gewissermaßen gottgegeben oder das Ergebnis von Genen oder sogar der Erziehung? Diese und viele ähnliche Fragen beschäftigen Eltern wie Nicht-Eltern gleichermaßen. Und die Antworten darauf liegen teils im Verborgenen, teils ganz offen auf dem Tisch. Eine neue Studie hat sich nun mit der Intelligenz und der Vaterrolle beschäftigt. Und kommt zu interessanten Ergebnissen.

Vaterfreuden

24.04.2013

Wenn Prozessbetrug keine Folgen hat: Kein Vertrauen in den Rechtsstaat

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert, dass Mängel, Versäumnisse, Fehlentscheidungen, grobe Ungerechtigkeiten, sprachliche Entgleisungen in familiengerichtlichen Verfahren keine Folgen haben. „Wir beobachten immer wieder, dass in familienrechtlichen Verfahren Justizopfer entstehen. Das wird hingenommen, übergangen, quasi als Kollateralschaden im Zusammenhang von Trennung und Scheidung.“, kritisiert der ISUV-Vorsitzende Josef Linsler.

ISUV

22.04.2013

Hamburger Jugendamt erneut in der Kritik

In Hamburg steht das Jugendamt erneut in der Kritik: Ein Mädchen musste sich offenbar selbst helfen, weil das Amt nichts über die Drogensucht der Mutter wusste. Kathrin Erdmann berichtet.

NDR (Rundfunkbeitrag, ca. 3 Min.)

21.04.2013

Deutsch-Türkische Nachrichten kritisiert Menschenrechtsverletzungen durch Jugendämter

Die deutsche Bundeskanzlerin fordert von Russland eine offene Gesellschaft. Insbesondere zivilgesellschaftliche Organisationen sollten ihrer Meinung nach mehr Mitsprachrecht bekommen. Doch dabei übersieht sie, dass die Menschenrechtslage in Deutschland dramatischer ist, als die deutsche Regierung zugeben möchte. Tausenden Familien werden durch die Jugendämter zu Unrecht und willkürlich ihre Kinder genommen.

DTN

20.04.2013

Schlafen beim Papa muss möglich sein

Ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Saarbrücken hat das Umgangsrecht eines getrennt lebenden Vaters gestärkt und verdeutlich, wie die Lage in der Praxis hinsichtlich der getrennt lebenden Väter ist.

Das Umgangsrecht eines von seinem Kind getrennt lebenden Vaters schließt auch Übernachtungen ein. Schläft das Kind etwa bei Wochenendbesuchen bei seinem Vater, entspricht dies unabhängig vom Alter dem Kindeswohl, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken in einem Beschluss vom 23. Januar 2013 (Az. 6 UF 20/13).

Neues Deutschland

20.04.2013

Jugendamt versagt schon wieder

Nina* (13) ist vor ihrer alkoholkranken Mutter geflohen. Bei Judith Z., Mutter einer Schulfreundin, hat das Mädchen Unterschlupf gefunden. Die „Ersatzmama“ will alles richtig machen, sucht Hilfe bei den Behörden. Aber dort interessiert sich niemand für das Kind.

Aus den Fällen Lara Mia (?8 Monate), Chantal (?11) oder Jeremie (11) hat man in den Ämtern offenbar nichts gelernt. Vergangene Woche ist Ninas leibliche Mutter gestorben.

Hamburger Morgenpost

20.04.2013

Nur Pflegevater von Chantal muss vor Gericht

Der Methadon-Tod der elfjährigen Chantal aus Wilhelmsburg kommt jetzt vor Gericht. Das Landgericht Hamburg eröffnet das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen allerdings nur gegen den Pflegevater, nicht aber gegen die Pflegemutter des Mädchens. Wann der Prozess beginnt, steht noch nicht fest.

NDR

19.04.2013

Inhaftierte Väter sollen Kleinkinder zu sich nehmen dürfen

In rheinland-pfälzischen Gefängnissen sollen künftig auch Väter die Möglichkeit bekommen, ihre Kleinkinder während der Haft zu sich zu nehmen. Das sehe ein Änderungsantrag der Fraktionen von Grünen und SPD zum neuen Landesgesetz für den Strafvollzug vor.

FFH

19.04.2013

Gericht befindet Religionsunterricht als gut für Kinder

Das Kölner Oberlandesgericht hat in einem Sorgerechts-Fall die Teilnahme eines Kindes am Religionsunterricht befürwortet. Die Teilnahme sei förderlich für die Bildung der Kinder. Sie ermögliche ihnen später eine bessere Grundlage für eine eigene Entscheidung für oder gegen die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft (AZ: 12 UF 108/12).

Derwesten

19.04.2013

Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern

Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern tritt am 19. Mai 2013 in Kraft.

Nun "darf" der unverheirateter Vater vor Familiengericht einen Antrag auf gemeinsame Sorge einreichen, sofern die Mutter keine Sorgerechtserklärung abgeben will. Bisher konnte die gemeinsame Sorge nur durch Einwilligung der Mutter entstehen, ein Recht auf einen Sorgerechtsantrag hatte der lediger Vater nicht.

Trennungsväter fordern nach wie vor automatisches gemeinsames Sorgerecht ab Geburt, unabhängig vom Familienstand der Eltern.

Bundesanzeiger

19.04.2013

Staatsschutz durchsucht Kinderzimmer

Ein 14-Jähriger soll einen Beschneidungsgegner im Internet als "kleines dreckiges Vorhaut Schwänzchen" beleidigt haben. Der Staatsschutz rückte zur Hausdurchsuchung bei der Familie an. Dabei hat selbst die Polizei Zweifel, ob der Schüler die Nachricht wirklich verfasst hat.

Süddeutsche Zeitung

19.04.2013

Jugendamt als Dortmunds Millionengrab

Die Millionen, die die Dortmunder Jugendverwaltung gleich zu Dutzenden mehr ausgegeben hat, anstatt sie einzusparen - wo sind sie bloß geblieben? Diese allein schon ungeheuerliche Frage ist auch nach fünf Monaten akribischer Ermittlungsarbeit des Rechnungsprüfungsamts noch Lichtjahre von einer zumindest einigermaßen plausiblen Antwort entfernt.

Derwesten

12.04.2013

Kosten einer Scheidung in vollem Umfang absetzbar

Die mit einer Ehescheidung anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten können komplett von der Steuer abgesetzt werden. Das hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden und widersprach damit dem Finanzamt.

Focus

11.04.2013

Väter und Töchter – die verlorene Beziehung

Die Psychologin Linda Nielsen arbeitet mit Herzblut an der Veränderung unbegründeter Stereotypen und zeigt, wie lebenswichtig Väter für ihre Töchter sind.

"Ich glaube, wir Feministinnen sind mit die Schlimmsten, was das Negativsein betrifft. Wir haben von vornherein negative Vorurteile über Männer als Elternteil. Wir wollen an die Überlegenheit von Frauen als Elternteil glauben."

Visionjournal

10.04.2013

“Verlassene” Väter – psychische Situation und Bewältigungsverhalten

Der Trend steigender Scheidungszahlen ist ungebrochen. Nahezu 200.000 Scheidungen werden Jahr für Jahr ausgesprochen. Statistiken belegen, daß in überwiegender Zahl, nämlich in fast zwei Dritteln der Fälle, die Scheidungsanträge von Frauen eingereicht werden.

Die Gesamtzahl familiärer Trennungen liegt aber noch wesentlich höher, wenn man die stetig steigende Zahl von “nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit Kindern” und die in diesem Zusammenhang stattfindenden Trennungen berücksichtigt. Verläßliche Zahlen, in welchem Umfang bei diesen Lebensgemeinschaften Trennungen vorkommen, liegen nicht vor. Insgesamt kann aber von einer sehr großen Zahl “verlassener Väter” ausgegangen werden – von Vätern, die ungewollt eine Trennung von ihrer Frau/ Partnerin und ihrem Kind/ ihren Kindern erleben.

Das Thema “Verlassene Väter” findet, trotz der offenbar sehr hohen Zahl Betroffener, jedoch keine breitere Beachtung. Dramatisch verlaufende Einzelfälle, oft im Zusammenhang mit Selbsttötungen oder “erweiterten Suiziden” lösen allerdings immer wieder Aufmerksamkeit aus, oft auch in Form von Darstellungen in der Sensationspresse.

Familienhandbuch

10.04.2013

Ist unser Leben ohne Kinder “sinnlos”?

Nach der Pubertät ist “Vater werden” die nächste Große Veränderung, die ein Mann im Leben durchmacht.

Durch ein Kind verändert sich das Leben gewaltig. Ich meine jedoch nicht die Entbehrungen und zwangsläufigen Einschränkungen, die viele der Horrorgeschichten vom Vater sein beinhalten. Ich meine die Veränderungen, die Du an Dir selbst feststellst, wenn Du Vater geworden bist.

Papa-Online

10.04.2013

Gut situiert, aber unglücklich

Die Unzufriedenheit der Mädchen und Jungen in Deutschland steigt laut einer Unicef-Studie. Jeder siebte Jugendliche bewertet seine Situation als mäßig bis negativ - obwohl die äußeren Lebensumstände sich verbessert haben. In keiner anderen Industrienation ist die Kluft zwischen gefühltem und objektivem Wohlbefinden größer.

Im Vergleich mit 29 Industrienationen liegt die Bundesrepublik auf Platz 22. Vor mehreren Jahren erreichte das Land noch Rang zwölf.

Süddeutsche

05.04.2013

Nach Plauener Kindstod: Expertin kritisiert Jugendamt

Leipzig. Die in Rerik geborene 64 Jahre alte Autorin Karin Jäckel beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Kindesentzug und Jugendämter. Nach der Tötung einer Neunjährigen durch deren Mutter in Plauen gibt es gegen die dortige Behörde Vorwürfe, das Kind nach Heimaufenthalten zu der Frau zurückgelassen zu haben, obwohl deren psychische Probleme bekannt waren.

LVZ-Online

05.04.2013

Jugendamt ermittelt bei fehlender Identität des Vaters

BOCHUM Vater unbekannt. Wenn Mütter diesen Zusatz beim Antrag für Unterhaltsvorschuss angeben, dann schaut das Jugendamt ganz genau hin. Zwölf Mal wurde der Antrag 2012 abgelehnt. Um herauszufinden, ob der Vater wirklich unbekannt ist, klicken sich die Jugendamt-Mitarbeiter schon mal durch Bildergalerien von Diskos.

Sobald es ums Geld geht, interessiert also sogar dem Jugendamt der Vater. Dass ein Kind auch zur Bildung eigener Identität einen Vater braucht, wird in dem Bericht nicht erwähnt.

Ruhrnachrichten

27.03.2013

Kampf für Pflegekinder: Türkei will vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen

Der Fall des kleinen Yunus, der bei gleichgeschlechtlichen Adoptiveltern in Holland lebt, hat nun zahlreiche weitere Eltern auf den Plan gerufen, die die Herausgabe ihrer Kinder fordern. Mittlerweile hat sich sogar das türkische Premierministerium eingeschaltet. Die Fälle sollen an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) übergeben werden.

DTN

26.03.2013

Prozess um verhungertes Kind: Vier Jahre Freiheit

Sie ließ ihren todkranken Sohn verhungern, deswegen verurteilte das Landgericht Mannheim die dreifache Mutter zu einer Haftstrafe von neuneinhalb Jahren. Jetzt wurde das Urteil um vier Jahre gekürzt, weil auch die Kammer erkannte: Die Frau war restlos überfordert. Frauenbonus?

Spiegel

24.03.2013

Regierung schämt sich

Jahrzehntelang machte Australien mit unverheirateten Müttern kurzen Prozess: Sie wurden gezwungen, die Babys wegzugeben. Jetzt entschuldigt sich die Regierung für diese Politik.

n-tv

24.03.2013

Ein Dorf kämpft um eine Familie

In Fredenbeck (Landkreis Stade) passiert derzeit etwas Ungewöhnliches: Ein ganzes Dorf stellt sich gegen Pläne des Jugendamtes. Die Behörde will vier Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung nehmen. Seit langem kümmern sich die Nachbarn und die leiblichen Eltern gemeinsam um die Kinder. Ein Modell, das vom Pastor bis zur Klassenlehrerin unterstützt wird. Das Jugendamt will es jedoch nicht akzeptieren.

NDR

24.03.2013

Kindesentzug macht Eltern krank

Wenn Eltern keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben, leidet ihre Gesundheit. Laut einer neuen Studie treten häufig Depressions-Symptome auf.

Wochenendvati

23.03.2013

Umgangsrecht: Der betreuende Elternteil soll auf das Kind einwirken

Wird der Umgang trotz einer solchen Umgangsentscheidung nicht durchgeführt, so kommt die Festsetzung von Ordnungsmitteln bei fehlender Einwirkung des betreuenden Elternteiles auf das Kind in Betracht.

Nach einer aktuellen Entscheidung des OLG Saarbrücken muss der verpflichtete Elternteil im Einzelnen darlegen, wie er auf das Kind eingewirkt hat, um es zum Umgang zu bewegen. Dies gilt auch, wenn sich der Elternteil auf einen entgegenstehenden Willen des Kindes beruft. (Beschluss vom 08.10.2012, 6 WF 381/12)

123recht

19.03.2013

Das fürchterliche Ende einer Ehe

Zum Geburtstag schickt sie der neuen Lebensgefährtin Pferdescheiße: Eine Frau macht ihrem Ex-Mann und seiner Freundin das Leben zur Hölle. Der Richter des Münchner Amtsgerichts spricht von Psychoterror - und verhängt eine Bewährungsstrafe.

Süddeutsche

16.03.2013

Jugendamt muss beim Vorwurf der Kindesmisshandlung genau hinsehen

Straßburg (jur). Bevor Jugendämter wegen vermeintlicher Kindesmisshandlung den Eltern das Sorgerecht entziehen, sollten sie die Vorwürfe genau prüfen und sich nicht blind nur auf die Aussagen des Kindes verlassen. Dies betonte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg in einem am Donnerstag, 14. März 2013, verkündeten Urteil (Az.: 18734/09 und 9424/11).

Juraforum

01.03.2013

Kein "deutscher" Unterhalt fällig

1990 kommt eine Frau aus der Ukraine zum Heiraten nach Deutschland. Zwölf Jahre später folgt die Scheidung. Obwohl die Frau inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit hat, werden die Unterhaltszahlungen nach ukrainischen Verhältnissen berechnet. (BGH, Az. XII ZR 39/10)

n-tv

28.02.2013

Kinder terrorisieren Erzieher: Heim geschlossen

Lechrain - Telefonterror, Brandstiftung, Gewalt: Wie die Jugendlichen in einem Heim im südlichen Landkreis Landsberg gewütet haben, liest sich wie ein Reality-Format im Nachmittagsfernsehen.

Merkur

28.02.2013

Umstrittener Leipziger Jugendamtschef tritt ab

Der umstrittene Jugendamtschef von Leipzig, Siegfried Haller, muss gehen. Ab 1. März sei er von seinen Aufgaben entbunden, teilte die Stadt Leipzig am Mittwoch mit.

Sächsische Zeitung

28.02.2013

Der Streit um das Sorgerecht wird teurer

Das neue Sorgerecht soll unverheirateten Vätern mehr Rechte verschaffen. Familienanwalt Wolfgang Schwackenberg erklärt, warum die Reform nicht weit genug geht und sogar zu finanziellen Nachteilen führen kann.

Handelsblatt

27.02.2013

Krebskranke Mutter bekommt ihre Kinder zurück

Daniela Sievers leidet an Krebs. Weil sie angeblich mit der Erziehung überfordert war, hat das Jugendamt der alleinerziehenden Mutter ihre beiden Kinder weggenommen und in ein Pflegeheim gesteckt. Vor zwei Wochen berichtete SPIEGEL TV über den Fall. Daniela Sievers klagte gegen die Entscheidung des Jugendamtes und bekam Recht. Sie bekommt nicht nur ihre Kinder zurück, in Zukunft wird die alleinerziehende Mutter von einem Familienhelfer und einem Psychologen unterstützt.

Spiegel-TV (4 Min.)

21.02.2013

Jugendamtskritiker freigesprochen

Eine schwere Schlappe heute für die Stadt Siegen am Landgericht Siegen in dem Berufungsverfahren von Thomas Morgenschweis. Er wurde am Mittwoch Nachmittag freigesprochen.

In einem Flugblatt, das Thomas Morgenschweis in einer Auflage von 10.000 Stück in Siegen verteilte, griff er Bürgermeister Steffen Mues, die ehemalige Jugendamtsleiterin Juchems-Voets und den in Ruhestand befindlichen Fachbereichsleiter Jugend und Soziales, Horst Fischer an.

wirsiegen

21.02.2013

Gustl Mollath wirft Richtern massive Rechtsbeugung vor

Seit sieben Jahren sitzt der Nürnberger Gustl Mollath in der geschlossenen Psychatrie, möglicherweise zu Unrecht. Nun hat sein Anwalt die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt: Die Justiz habe haarsträubende Fehler begangen – „sehenden Auges und mit Vorbedacht“.

Focus

18.02.2013

Jugendämter in Missbrauchsfällen: Die Verantwortung der Behörden

Das Entsetzen in Fluterschen ist groß: Acht Kinder soll der 48-jährige Detlef S. mit seiner Adoptivtochter gezeugt haben. Dabei erhielt das Jugendamt mehrere Hinweise, eine Mitarbeiterin besuchte die Familie wöchentlich. Konnte oder wollte die Behörde nicht eingreifen?

SPIEGEL

17.02.2013

Wenn Mütter ihre Kinder missbrauchen

Sexueller Missbrauch von Frauen an Kindern ist immer noch ein absolutes Tabuthema, schließlich widerspricht er allen gängigen Klischees. Nach diesen kommen Frauen vor allem als Opfer sexueller Gewalt in Frage, aber kaum als Täter. Dabei schätzen Experten, dass fünfzehn bis zwanzig Prozent aller Fälle sexuellen Missbrauchs auf das Konto von Frauen gehen. Meist sind es die Mütter, die sich an ihren Kindern vergehen. Zu Anzeigen oder gar Verurteilungen kommt es trotzdem fast nie. Oft ist die Scham der Opfer zu groß, aber auch bei Polizei und Justiz ist die Ansicht nach wie vor weit verbreitet, dass Frauen zu solchen Taten gar nicht in der Lage sind. Und: Nicht immer ist auf den ersten Blick zu erkennen, wo liebevolle Fürsorglichkeit endet und sexueller Missbrauch beginnt.

WDR: Menschen Hautnah (ca. 45 min.)

15.02.2013

Schicksal von türkischen Pflegekindern: Parlament schaltet sich ein

Während des Türkeibesuchs von Innenminister Friedrich hatte der türkische Vizeregierungschef Bekir Bozdag die Situation türkischer Pflegekinder in Europa beklagt. Nun will das türkische Parlament eine Untersuchung einleiten.

Deutsch-Türkisches Journal

12.02.2013

Allein gegen das Jugendamt - Kresbkranke Mutter kämpft für ihre Kinder

Daniela Sievers leidet seit neun Jahren an Krebs. Weil sie angeblich mit der Erziehung überfordert war, nahm ihr das Jugendamt die beiden Kinder weg.

Spiegel-TV (7 Min.)

12.02.2013

Schweiz: MÄNNERHAUS WIRD ÜBERRANNT

In der Schweiz werden immer mehr Männer ihren Frauen nicht mehr Herr und flüchten aus Angst vor Schlägen ins Männerhaus. Die Schweizer Polizeistatistik belegt: Im Jahr 2011 wurden 2000 Männer Opfer häuslicher Gewalt.

IZ Schweiz

12.02.2013

Unterentwickelter Problemfall Mann: Kann ein Mann Gleichstellungsbeauftragter sein?

Könnten sich auch männliche Gleichstellungsbeauftragte in Behörden für Frauenrechte einsetzen? Grüne, Linke und partiell die SPD bestreiten das. Dennoch wird der Landtag nächste Woche keinen Geschlechterunterschied machen.

Thüringer Allgemeine

12.02.2013

Istanbul: Ministerium will erstes Männerhaus eröffnen

Fatma Sahin, die türkische Ministerin für Familie und Sozialpolitik, erklärte, ihr Ministerium plane ein Männerhaus in Istanbul zu eröffnen. Häuslische Gewalt ist in der Türkei ein weit verbreitetes Phänomen. Auch Männer sind betroffen.

DTJ-Online

06.02.2013

Welche Macht haben die Gutachter?

Die Ehe von Renate und Ernst F. ist längst zerrüttet - Scheidung ist für beide klar. Aber der Streit um den Aufenthaltsort der Kinder eskaliert. Keine leichte Entscheidung für den Familienrichter: Wo sind die Kinder besser aufgehoben? In solchen Situationen schalten Richter gerne psychologische Gutachter ein. Ihre Arbeit ist prozessentscheidend.

BR

06.02.2013

Vorwurf: Jugendämter wussten jahrelang Bescheid

Bielefeld/Löhne. In Jugendhilfe-Einrichtungen in Löhne (Kreis Herford), Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke) und Cuxhaven sollen in den vergangenen Jahren mindestens sechs Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht worden sein. Das hat die Bielefelder Staatsanwaltschaft bei einem Pressegespräch mitgeteilt. Im Fokus der Strafverfolgungsbehörde steht Bernd K. (65). Gegen ihn wurde Anklage wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in insgesamt 64 Fällen erhoben.

LZ

06.02.2013

Hungerstreik in Rostock / Zeitungsberichte

Bemerkenswertes Kommentar vom Amtsgerichtsdirektor: Protest gegen Familienrechtssystem könne Vater vom Umgang disqualifizieren. Es ist besorgniserregend, wenn Justizkritik zu Repressalien führen kann und dies sogar offen zugegeben wird.

SVZ

Hungerstreik beendet (OZ)

06.02.2013

Hungerstreik in Rostock / Unterstützungsaufruf

Seit heute morgen befindet sich ein Elternteil vor dem Rostocker Amtsgericht im Hungerstreik. Der 44jährige Oberarzt der Kardiologie blickt auf nunmehr einige sehr einseitige Gerichtsbeschlüsse zurück, die ihn beispielsweise schon vor dem Auszug aus dem gemeinsamen Haus dazu verpflichteten, seinen Bewegungsradius innerhalb des 8-Zimmer-Anwesens auf 12 Quadratmeter zu beschränken, um dem trennungswilligen Elternteil zu ermöglichen, “seine Trennung zu vollziehen”. Dem folgte in einem zweiten Gerichtszug der Verweis aus dem gemeinsamen Wohnsitz sowie etliche gerichtlich gestützte Verleumdungen, denen eine Prozeßklage folgte. Von den vier gemeinsamen Kindern zwischen 7 und 16 Jahren wollten zwei zum Papa, eines zu beiden Eltern und eines zur Mama; das alleinige Augenthaltsbestimmungs- und Sorgerecht wurde jedoch für alle vier Kinder der Mutter zugesprochen, der Kontakt zum Vater stark eingeschränkt.

Gleichmass e.V.

06.02.2013

Tochter darf Namen von Samenspender erfahren

Hat das Kind eines anonymen Samenspenders das Recht zu erfahren, wer sein biologischer Vater ist? Ja, hat das Oberlandesgericht Hamm jetzt entschieden - und damit nicht nur dem Anliegen einer einzelnen jungen Frau recht gegeben. Das Urteil könnte viele weitere Klagen nach sich ziehen.

Anonyme Spenden sind heute nicht mehr erlaubt. Seit 1989 räumt die UN-Kinderrechtskonvention allen Kindern das Recht ein, die eigene Abstammung zu kennen. Doch während der Umgang mit Daten bei Samenspenden in anderen europäischen Ländern klar geregelt ist, herrscht in Deutschland Verunsicherung. Für viele Betroffene ist das Urteil in Hamm daher ein Richterspruch mit Signalwirkung. Sie erhoffen sich ein Stück mehr Rechtssicherheit - und die Möglichkeit, doch noch ihre leiblichen Väter kennenzulernen.

Süddeutsche

Wichtige Fragen zum Samenspende-Urteil

"Wir Kinder wurden einfach vergessen"

05.02.2013

„Na, am besten, Sie lassen den Vater einfach sterben."

"Bevor ich mich also erneut mit Tim verabrede, hole ich mir noch eine Rechtsberatung bei Edith Schwab. Die Juristin ist zugleich Bundesvorsitzende des VAMV, dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter. Bei einem privaten Spender rät sie zum Vertrag: Ich fordere keinen Unterhalt, er keinen Umgang. „In Stein gemeißelt ist das aber nicht." Es sei ja noch das Kind im Spiel. Und das werde womöglich alles tun, um seinen Vater später aus- findig zu machen, darauf könne ich mich jetzt schon einmal so sicher einstellen wie aufs Windelwechscln. Entweder also ich greife gleich auf eine anonyme Spende zurück - adios Johnny Depp aus dem Online-Shop. „Oder Sie denken sich eine richtig tolle Geschichte aus." Wie? „Na, am besten, Sie lassen den Vater einfach sterben." Sie meint das ernst. „Die Kinder entwickeln eine unheimliche Sehnsucht nach dem abwesenden Elternteil." Ich halte den Hörer immer noch am Ohr. Sie hat schon lange aufgelegt. Mir rauscht der Kopf."

Dossier aus Brigitte 19/2012

05.02.2013

Was ändert sich für ledige Väter?

Der Bundestag hat das Sorgerecht für nicht verheiratete Eltern neu geregelt: So wird unter anderem die Rolle der Väter künftig gestärkt. Doch wie sollen die konkreten Änderungen aussehen? Für wen gelten sie? Und wer profitiert am meisten davon? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. Tagesschau

04.02.2013

Vater wider Willen

Das Dortmunder Kinderwunschzentrum hat aus dem eingelagerten Sperma eines Mannes drei Kinder gezeugt - angeblich gegen dessen Willen. Der Vater verklagte die Klinik, das Oberlandesgericht Hamm wies ihn nun ab und entschied: Er muss für die Kinder Unterhalt zahlen. Spiegel

04.02.2013

Michael Beleanu kommentiert: Auch das neue Gesetz zur elterlichen Sorge ist verfassungswidrig

Im Art. 19, Abs. 1 des GG steht geschrieben, dass "Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen."

Eine verfassungskonforme Anwendung des Art. 19 findet man im §40, LBKG Rheinland-Pfalz, in dem alle, möglicherweise eingeschränkten Rechte aufgezählt werden.

Genau so hätte es auch im neuen Gesetz stehen müssen, dass

"Durch Maßnahmen in Vollzug dieses Gesetzes können die Grundrechte der Väter nicht ehelicher Kinder und ihrer Kinder auf

1. Familie (Artikel 6 Abs. 1 und 2 des Grundgesetzes),

2. Gleichheit der ehelichen/nicht ehelichen Kinder (Artikel 6 Abs. 5 des Grundgesetzes),

3. Diskriminierung der Väter nicht ehelicher Kinder und der nicht ehelichen Kinder (Artikel 3, Abs. 1 des Grundgesetzes),

4. Diskriminierung der Väter gegenüber der Mütter (Artikel 3, Abs. 2 des Grundgesetzes),

5. Würde des Menschen (Artikel 2 des Grundgesetzes)

eingeschränkt werden.

"Da aber die Zitierung der Grundrechte fehlt, haben wir es mit einem Gesetz zu tun, das schon aus formalen Gründen - Zitiergebot, Art 19, I GG - verfassungswidrig ist.

Es ist erstaunlich mit welcher Inbrunst die Politik die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Ehe vorantreibt, einschliesslich der Adoption nicht ehelicher Kinder, auf der anderen Seite den Vätern dieser nicht ehelicher Kinder das Recht auf ihren Vater verweigern bzw. erschweren wollen.

Die Väterrechtler haben den Juristen hierzulande bereits 1998 gesagt, dass das neue Sorgerecht verfassungswidrig sei. Erst nachdem die Juristen aus Strasbourg das Grundgesetz zurückübersetzt hatten, merkten die Juristen hierzulande, dass die Väter nicht ehelicher Kinder DISKRIMINIERT werden.

Sie haben dieses Zauberwörtchen - DISKRIMINIERUNG - allerdings niemals zitiert, sondern §1626a BGB so dargestellt, als ob es nur Art. 6, Familie GG verletzen würde.

Nun muss eine weitere Generation Väter um ihre Kinder kämpfen. Denn die Lobbys der Professionen wird darum kämpfen, dass jedes Verfahren für das gemeinsame Sorgerecht mit einem Gutachten über das Kindeswohl einhergeht. Da ja die Richter keine Ahnung vom Kindeswohl haben, müssen sie externen Sachverstand abrufen; mit katastrophalen Folgen für abertausende Kinder: Sie werden den Vätern langsam aber sicher entfremdet!

Dabei wäre es so einfach: - Ein natürliches Recht muss nicht beantragt werden. - Wenn das Muttersein natürlich ist und ohne Antrag läuft, dann muss in ein Land - wo das Wörtchen Gleichberechtigung keine leere Worthülse ist - gelten, dass auch Vatersein natürlich ist, also ohne Antragstellung läuft.

Da aber der Vater einen Antrag stellen muss, wird er wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt und somit seine Würde als Mensch verletzt.

03.02.2013

Gewalt und Missbrauch durch Frauen

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus aller Welt, die nachweisen, dass Frauen nahezu ebenso oft Gewalt gegen Schwächere ausüben wie Männer, werden in Deutschland ignoriert und negiert. Ein Artikel von Fr. Dr. Karin Jäckel.

Deutschlandradio

03.02.2013

Verheerende Noten für deutsche Familienpolitik

In einer Regierungsstudie wird der deutschen Familienpolitik nach SPIEGEL-Informationen ein lausiges Zeugnis ausgestellt. Manche der teilweise milliardenteuren Maßnahmen seien "wenig effektiv", andere "ziemlich unwirksam" oder gar kontraproduktiv.

Spiegel

03.02.2013

Grüner Kreisvorstand kritisiert Gesetz zur Neuregelung der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern

Der Kreisvorstand Leipzig von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert das gestern im Bundestag beschlossene Gesetz zur Neuregelung des Sorgerechts. Beim letzten Parteitag der GRÜNEN kam aus dem Kreisverband Leipzig der Antrag „Für ein diskriminierungsfreies und gleichgestelltes Sorgerecht“. Dieser forderte ein generelles Sorgerecht für unverheiratete Väter unter der Voraussetzung der Vaterschaftsanerkennung und dementsprechend die Gleichstellung von Männern und Frauen in Sorgerechtsangelegenheiten.

Pressemitteilung

02.02.2013

Familienrecht - Deutschland und Österreich sind Schlusslicht

Auch das neue Sorgerecht bzw. Obsorge bringt keine wesentliche Verbesserung.

ZDF Heute (4 Min.)

02.02.2013

"Die Wahrheit interessiert mich nicht" begründet Befangenheit

Das BVerfG hat die Befangenheit eines Zivilrichters des LG Chemnitz bejaht, weil dieser in einer Verhandlung sagte, er habe kein Interesse an der Wahrheit. Damit sei er an der Erfüllung einer wesentlichen richterlichen Amtspflicht nicht interessiert, entschieden die Karlsruher Richter. Das LG sowie das OLG Dresden hatten das zuvor anders gesehen.

Legal Tribune

01.02.2013

Fall Oliver: Gericht hebt Urteil gegen Vater auf (Österreich)

Der Rechtsstreit um den sechsjährigen Oliver ist wieder um eine Facette reicher: Das Oberlandesgericht Graz hat die Verurteilung des dänischen Vaters aufgehoben, berichtete die Kronen Zeitung in ihrer Freitagausgabe. Der Mann war wegen Kindesentziehung und Nötigung im September zu einem Jahr bedingter Haft verurteilt worden. Nun muss der Prozess am Grazer Straflandesgericht wiederholt werden.

Heute

01.02.2013

Maya: Neue Vorwürfe gegen das Jugendamt

ROTTWEIL Am fünften Verhandlungstag im Fall Maya hat sich zum ersten Mal spürbares Entsetzen Luft im Großen Saal des Landgerichts Rottweil verschafft. Beim Auftritt einer jungen Frau am Nachmittag ging mehrfach ein Raunen durch die mit rund 40 Besuchern besetzten Zuhörer-Reihen. Es gilt, die Umstände des Todes der kleinen Maya zu klären, die zu Pfingsten 2012 in Aldingen verhungert und verdurstet war.

Trossinger Zeitung

Südkurier

31.01.2013

Einschränkung der Prozesskostenhilfe

Jeder soll sich sein gutes Recht vor Gericht erstreiten können, auch wenn er kein oder nur wenig Geld hat. Das gehört zu den Kernprinzipien des sozialen Rechtsstaats. Deshalb gibt es die Prozesskostenhilfe, die es auch "unbemittelten" Leuten möglich machen soll, sich einen Anwalt zu nehmen und vor Gericht zu ziehen oder sich gegen eine Klage zu verteidigen.

Diese Prozesskostenhilfe (PKH) soll jetzt stark eingeschränkt werden. Im Bundestag wurde am Donnerstag in erster Lesung ein Gesetz der schwarz-gelben Koalition beraten, das die Kosten drücken, den Kreis den Anspruchsberechtigten verkleinern und das Hilfesystem stärker auf Darlehen umstellen soll; die müssen dann nach dem Prozess zurückgezahlt werden.

Die allermeisten PKH-Anträge (62 Prozent) werden im Familienrecht gestellt. Hier sollen die Hürden künftig höher gelegt werden; künftig erhält ein armer Antragsgegner nicht mehr automatisch Hilfe, wenn der Antragsteller von einem Anwalt vertreten ist. Es soll im Einzelfall geprüft werden, ob der Fall wirklich so liegt, dass ein Anwalt beigeordnet werden muss.

Süddeutsche

31.01.2013

Bundestag entscheidet über Sorgerecht

Der Bundestag regelt elterliche Sorge Unverheirateter neu. Horst Zaunegger, Vater und erfolgreicher Kläger vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, ist noch nicht völlig zufrieden.

Inforadio (Artikel und Rundfunkbeitrag ca. 4,5 Min.)

31.01.2013

Frust über die "willkürliche Schutzfrist" für Mütter

Nach Druck aus Straßburg wird der Bundestag ein neues Sorgerecht beschließen. Doch den Väterorganisationen geht die geplante Neuregelung nicht weit genug – und auch die Mütter sind unzufrieden.

Welt

31.01.2013

Deutschland müsse sich Menschenrechtsfragen im eigenen Land stellen

Ein Forschungsteam aus Akademikern, Politologen, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Minderheitenvertretern stellte am Montag in Brüssel eine Studie vor, die ernsthaft die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland in Frage stellt. Im Ergebnis warnt die Studie, das Land riskiere, seine eigene moralische Autorität zu untergraben, wenn es nicht mehr für den Schutz der Grundrechte innerhalb seiner eigenen Grenzen unternehme.

Der nächste UNO-Bericht zur Menschenrechtssituation in Deutschland wird in April 2013 veröffentlicht. Trennungsväter e.V. hat dazu eine Eingabe über Menschenrechtsverletzungen durch Jugendämter und Familiengerichte eingereicht. Näherer Bericht dazu in Kürze.

derStandard

31.01.2013

Kinderfreundlichkeit: Deutschland bleibt am unteren Ende

HAMBURG. Bei der Frage nach Kinderfreundlichkeit landet Deutschland abgeschlagen auf dem letzten Platz. Nur etwa jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) stufte 2012 seine Heimat noch als kinderfreundlich ein, zwei Jahre zuvor war es noch etwa jeder fünfte (21 Prozent). Das teilte die Stiftung für Zukunftsfragen mit.

News4Teachers

30.01.2013

Sorgerechtsreform: Entscheidung diese Woche

Der Bundestag stimmt am 31.01.2013 über die “Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern” ab. Ledige Väter, die um das Sorgerecht für Ihre Kinder kämpfen, setzen keine allzu großen Hoffnungen in das neue Gesetz.

Familienrecht.de

30.01.2013

TV-Tipp: Monika Eberling bei Anne Will

Ehemalige Gleichstellungsbeauftragte von Goslar ist heute Abend bei Anne Will, ARD um 22:45 Uhr.

Kurzbiografie: Geboren im Jahr 1959, Studium der Sozialarbeit und -pädagogik mit Zusatzausbildung zur Systemischen Familienbetreuerin. Zunächst arbeitet Ebeling in der Betreuung junger Drogenabhängiger, später leitet sie eine Mutter-Kind-Kureinrichtung und eine Kindertagesstätte. Von 2008 bis 2011 ist sie Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar, verliert ihren Posten jedoch, da sich Ebeling auch für die Gleichstellung von Männern einsetzt. Ebeling ist Mitglied der SPD.

Andere Gäste und Wiederholungstermine

28.01.2013

Filmbeitrag: Wenn aus Liebe Hass wird

Wer heiratet, hofft, dass die Ehe ein Leben lang hält. Doch inzwischen wird mehr als ein Drittel aller Ehen geschieden. Und nicht selten wird der einst geliebte Partner dann zum Gegner oder sogar zum Feind.

Beispiel Familie D.: Seit zehn Jahren gibt es immer wieder Gerichtstermine, Streitigkeiten um nicht gezahlten Unterhalt, um Möbel, um einen KFZ-Brief. Der Mann sagt, seine Exfrau würde ihm die Kinder entziehen, verhindere systematisch den Kontakt . Die Frau kontert, ihr Exmann sei ein Stalker, er verfolge sie und stelle sie immer wieder öffentlich bloß.

Tatsächlich schaltet der Mann Gruß-Anzeigen in Regionalzeitungen, in denen er sich als der „entsorgte Vater“ bezeichnet. Einmal bittet er per Zeitungsannonce die Öffentlichkeit um Auskünfte über den „Aufenthaltsort seines Sohnes“

ARD Mediathek (ca. 29 Min.)

25.01.2013

Oerlinghauserin hilft getrennt lebenden Vätern, ihre Kinder zu sehen

Oerlinghausen (kap). "Mein Vater muss immer im Auto schlafen, wenn er mich besuchen kommt. Kannst du da nicht was machen?" Seit diesem Gespräch mit einem Schüler kümmert sich Annette Habert darum, dass Eltern und Kinder sich nach Trennungen trotz weiter Entfernungen und knapper Mittel sehen können. Godela Baldewein hilft dabei.

Lippische Landes-Zeitung

25.01.2013

Öffentliche Hand gab 2011 rund 30,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe aus

WIESBADEN – Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2011 insgesamt rund 30,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2010 um 5,7 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,6 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 27,9 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2010 entspricht das einer Steigerung um 6,2 %.

Destatis

25.01.2013

Kein Recht für Arme - Bundesregierung will Prozesskostenhilfe kürzen

Viele Eltern können sich nur mittels Prozesskostenhilfe die Interessen ihrer Kinder vertreten. Die Bundesregierung will diese Hilfe streichen und somit vielen Eltern den Weg zum Familiengericht sperren. Gesetzesänderung soll im Eiltempo folgen, vielleicht schon nächste Woche wird abgestimmt.

WDR Monitor

24.01.2013

Zwei Monate Haft für ein falsches Wort

„Mist“ und „das ist schlecht“ kommentierte der Richter die Einlassungen des 49-jährigen Angeklagten aus Greven. Der hatte im Juli vorigen Jahres in einem anderen Saal des Steinfurter Amtsgerichts eine Rechtsanwältin als „Psychopathin“ bezeichnet. Damals ging es in einer familienrechtlichen Auseinandersetzung um das Sorgerecht für die Kinder.

Ruhrnachrichten

22.01.2013

"Ein solcher Fall von jugendamtlicher Kindeswohlgefährdung ist mir aus langjähriger Praxis nicht bekannt"

Das Hamburger Ehepaar Sabine und Holger Schuster hatte das Pflegekind Jule (alle Namen geändert) im Alter von vier Monaten aufgenommen. Das Mädchen war von Geburt an durch den Alkohol- und Drogenkonsum der Mutter schwer geschädigt worden und bekam bereits mit 17 Monaten auf Antrag des damaligen Amtsvormundes einen Schwerbehindertenausweis. Als die Schusters wegen zunehmender Probleme in der Zusammenarbeit das Amt wechseln wollten, kam es zu einem dreijährigen Machtkampf mit dem Jugendamt. "Das war wie Krieg, das Jugendamt hat nichts ausgelassen, um Jule zu quälen", sagen die Schusters.

Die Welt

19.01.2013

Ein Leitfaden zum Wohl des Kindes

Das entscheidende Wort heißt "Wohl des Kindes": Unter diesem Aspekt hat das Amtsgericht Wolfratshausen zusammen mit dem Jugendamt, der ökumenischen Erziehungsberatungsstelle und Rechtsanwälten einen Leitfaden für Familiengerichtsverfahren erarbeitet. Im Kern geht es darum, Konflikte zwischen klagenden Eltern so zu entschärfen, dass betroffene Kinder geschützt und geschont werden. Dies betrifft Auseinandersetzungen über den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht und die sogenannte Herausgabe des Kindes.

Süddeutsche

18.01.2013

Entführtes Kind offenbar in Norwegen

"Stuttgart - Das Drama spielt sich auf dem Parkplatz eines Hotels an der Robert-Leicht-Straße in Vaihingen ab. Es ist Dienstag, morgens um sieben, als eine 31-jährige Frau mit ihrem dreijährigen Sohn und einem Bekannten das Apartment verlässt, um zum Kindergarten zu gehen. Sie kommt nicht weit: Draußen steht ihr Mann, ein 28-jähriger Norweger, von dem sie sich getrennt hat und mit dem sie seit Monaten einen juristischen Streit um das Kind ausficht. Der Angreifer hat auch einen Begleiter dabei – und die beiden sind stärker. Sie fahren mit dem kleinen Emil in einem Mietwagen auf und davon."

So berichten "Stuttgarter Nachrichten". Der Hintergrund: schon wieder setzt sich Deutschland über internationales Recht hinweg. Denn ein norwegischer Gericht hatte bereits in Oktober 2012 die Sorgerechtsfrage geklärt - zugunsten des Vaters. Nachdem die Mutter das Kind dem Vater entzogen hatte und dieser seinen Sohn zurückholte, soll es sich hier um einer "Entführung" handeln.

Ein weiterer Beispiel des Unwortes des Jahres 2012: "Opferabo" der Frauen. Zu bedenken gibt Anlass noch der Umstand, dass Norwegen mit dem FELLO-Projekt eines der fortgeschrittenstes Familienrechtsystem der Welt hat.

Stuttgarter Nachrichten

18.01.2013

Jugendamt hilft nur nach 30 Bewerbungen

Seelow (MOZ) Roland Hillmann ist arbeitslos. Deshalb kann er den Unterhalt für seine vierjährige Tochter nicht selbst leisten. Das Jugendamt unterstützt ihn. Aber nur, wenn er monatlich 30 Job-Bewerbungen nachweist. Hillmann findet das "irrsinnig".

MOZ

17.01.2013

Was die Deutschen vom Kindermachen abhält

Die finanzielle Kluft zwischen Eltern und Kinderlosen schrumpft – doch trotz Milliardenaufwendungen an Familien verwirklichen viele ihren Kinderwunsch nicht. Das ist politisch kaum zu beeinflussen.

Die Welt

17.01.2013

Gerichtsentscheidungen zum Umgangsrecht müssen konkrete Regelungen enthalten

Hamm/Berlin (DAV). Jedes Kind hat ein Recht auf Umgang mit seinen Eltern. Daher muss jede gerichtliche Entscheidung über die Umgangsbefugnis der Elternteile grundsätzlich eine konkrete Ausgestaltung des Umgangsrechts enthalten. Eine Entscheidung, die den Umgang nur “dem Grunde” nach regelt und keine Feststellungen über Häufigkeit, Art, Zeit und Ort des Umgangs enthält, genügt diesen Anforderungen nicht. Dies bekräftigte das Oberlandesgericht Hamm am 2. Mai 2012 (AZ: II-9 UF 105/12), wie die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. Damit habe das Gericht auch die Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte bestätigt.

currentgame

17.01.2013

OLG Köln: Erst zum Jugendamt, sonst gibt es keine VKH

Der Vater hatte einen Umgangsantrag bei dem FamG gestellt, ohne zuvor über das Jugendamt eine gütliche Einigung mit der Mutter versucht zu haben. Die beantragte Verfahrenskostrenhilfe wurde ihm verweigert.

Beck-Blog

17.01.2013

Familienreport 2012 - Leistungen, Wirkungen, Trends

Der Familienreport 2012 informiert umfassend über die Lebenssituation von Familien in Deutschland. Neben den aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung, zu Familienformen und Familienleistungen stehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Zeitpolitik für Familien, Kindertagesbetreuung und die gute Entwicklung von Kindern im Zentrum des Familienreports.

Bundesministerium für Alle ausser Männer

17.01.2013

Bruder von totem Kleinkind beschreibt Verwahrlosung

Im Mordprozess gegen eine 25-jährige Mutter aus Aldingen ist am Mittwoch die Aussage ihres Sohnes gehört worden. Der Junge hatte im Mai 2012 miterlebt, wie seine kleine Schwester zuhause verhungerte. Der Neunjährige schilderte bewegend die Zustände bei ihm zu Hause.

Nach dem Fall war auch das Jugendamt in die Kritik geraten. Mitarbeiter hatten mehrmals Kontakt zu der Frau, weil sich eine Nachbarin und ein Lehrer Sorgen gemacht hatten. Die Frau hatte mehrfach vereinbarte Termine mit dem Amt abgesagt. Ermittler fanden allerdings keine Anhaltspunkte dafür, dass das Kreisjugendamt Tuttlingen eine Gefährdung des Mädchens erkannt habe oder hätte erkennen können.

Kölner Stadt-Anzeiger

16.01.2013

Väter klagen Umgangspfleger an

Betrug werfen ein Vater und der Kölner Verein Väteraufbruch den Umgangspflegern, die vom Familiengericht bestellt werden, vor. Umgangszeiten und Fahrtkosten würden mehrfach und falsch abgerechnet.

Kölner Stadt-Anzeiger

16.01.2013

Nur 2 Prozent Gehaltsunterschied

Der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern liegt in Deutschland aktuell bei weniger als 2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

IW Köln

16.01.2013

Rechte als Mann bei Trennung und Scheidung

Wenn die Auflösung einer oft langjährigen Ehe vor der Tür steht, machen gerade die Ehemänner oft entscheidende Fehler mit weitreichenden und nicht mehr zu korrigierenden Folgen. Viele Ehemänner erkennen den Ernst der Lage erst dann, wenn die Ehefrau mit ihren Koffern und vor allem den gemeinsamen Kindern bereits verschwunden ist.

123recht

16.01.2013

Verbitterte Scheidungsväter

Der Kampf um Besuchsrechte und der Kontaktabbruch zu den eigenen Kindern führt bei vielen Männern nach der Trennung zu psychischen Störungen. Wo Scheidungsväter Hilfe finden.

Onmedia

15.01.2013

Gustl Mollath im Dickicht der Zuständigkeiten

Nürnberg, Bayreuth, Regensburg, Bamberg, Augsburg, München: Mit der Causa des langjährigen Psychiatrie-Insassen Gustl Mollath sind die Justizbehörden in gleich sechs großen bayerischen Städten befasst - ob es zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens kommt, ist dennoch ungewiss.

Süddeutsche

15.01.2013

»Deutsche Frauen sagen nie das, was sie wirklich denken«

Die Männer in diesem Land haben es nicht leicht: Viele von ihnen finden deutsche Frauen zu hartherzig. Zu anstrengend, zu bestimmend. Deshalb heiraten sie immer häufiger Osteuropäerinnen oder Asiatinnen. Und werden, man muss es so sagen, tatsächlich glücklicher.

Süddeutsche

15.01.2013

"Opfer-Abo" ist Unwort des Jahres 2012

Warum das Unwort des Jahres dieses Mal unangemessen ist. Der freigesprochene Jörg Kachelmann hat ein Recht auf zugespitzte Polemik.

Tagesspiegel

08.01.2013

Fall Mollath: Anwalt zeigt Richter und Klinikleiter wegen Freiheitsberaubung an

Gustl Mollaths Anwalt hält die Zwangseinweisung seines Mandanten in die Psychiatrie für verfassungswidrig. Von "verbotenen Vernehmungsmethoden" und "Aussageerzwingungshaft" spricht Gerhard Strate. Dadurch sollte Mollath mürbe gemacht werden. Einen Amtsrichter und einen Klinikarzt hat Strate jetzt angezeigt.

Süddeutsche



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